Schneemann
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Winterrekorde aus Mitteldeutschland

30.11.2018 | 11:00 Uhr

Der 1. Dezember ist meteorologischer Winteranfang. Kalt ist es zwar, aber so richtig winterlich wirkt es draußen noch nicht.

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Bis zum offiziellen Winteranfang dauert es noch ein paar Tage, aber für Meteorologen fängt die kalte Jahreszeit immer schon am 1. Dezember an. Und in den vergangenen Jahren hatte dieser Stichtag einige Rekorde zu bieten.

Der Winteranfang 2010 zum Beispiel: Laut Deutschem Wetterdienst DWD hatte Chemnitz an dem Tag 25 cm Schnee zu bieten. Die Temperatur lag bei frostigen -12,5 Grad.

Bibbern in Thüringen

Der kälteste Winteranfang war das aber nicht. Den gab es im Eichsfeld in Thüringen. Der 1. Dezember 1972 war dort ganze -19,7 Grad kalt. Aber auch der Rest von Thüringen durfe damals ordentlich bibbern.

Der 1. Platz für den wärmsten Winteranfang geht übrigens auch nach Thüringen, in den Ilm-Kreis. Elgersburg hatte am 1. Dezember 1948 frühlingshafte 14 Grad.

Gar nicht so kalt, der Winteranfang

Seit über 100 Jahren zeichnet der DWD das Wetter in Mitteldeutschland auf. Die Stationen in Leipzig, Chemnitz, Jena und Magdeburg sind am längsten dabei und haben dementsprechend die meisten Daten.

In den letzten dreißig Jahren war es in Jena am wärmsten. Im Mittel erreichte die Temperatur dort 2,1 Grad. In Chemnitz dagegen nur 1,2 Grad.

Dieses Jahr wird der Winteranfang wohl relativ durchschnittlich: Es werden Höchstwerte von zwei bis zehn Grad erwartet.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP am Wochenende | 01. Dezember 2018 | 08:10 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 30. November 2018, 13:04 Uhr

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