Mann kühlt sich auf seiner Terrasse mit einem Ventilator ab
Bildrechte: IMAGO

Update: Superhitze auch in Mitteldeutschland?

zuletzt aktualisiert: 21.06.2019 | 10:11 Uhr

Erst Unwetter, jetzt Hitze. Bewahrheiten sich die Wettermodelle, steht uns in der nächsten Woche ein Hitze-Hammer ins Haus. Der Grund ist heiße Luft aus Afrika. Noch bleibt aber etwas Hoffnung, dass die Rekordhitze ausbleibt.

Mann kühlt sich auf seiner Terrasse mit einem Ventilator ab
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Update 21.06.2019, 10:11 Uhr: Inzwischen können die Vorhersagemodelle das Wetter in der nächsten Woche genauer vorhersagen. Moderator und Wetterexperte Jörg Kachelmann schreibt auf Twitter dazu: "Hitze viel länger, Schwerpunkt eher Westen als Osten". Puh, immerhin etwas Entwarnung.

Bedeutet: In Mitteldeutschland wird es nach den Wettermodellen nicht ganz so heiß. Im Durchschnitt sind Mitte nächster Woche Temperaturen zwischen 34 und 36 Grad zu erwarten.

Heiß, heißer, Hitze-Kollaps: Deutschland steht in der kommenden Woche offenbar eine große Hitzewelle bevor. Das zeigen die Berechnungen mehrere Wettermodelle. Der Grund: Heiße Luft aus Nordafrika wird über das Mittelmeer nordwärts befördert, bis nach Deutschland. Unklar ist momentan noch, wie stark die Temperaturen ansteigen und wie lange die Hitzewelle dauert. Grit Krämer aus dem MDR-Wetterstudio.

Es wird sehr, sehr heiß - das ist ziemlich sicher.

Besonders in Nordrhein-Westfalen soll es heiß werden. Vorhersagemodelle lassen Temperaturen von bis zu 39 Grad erwarten. Moderator und Wetterexperte Jörg Kachelmann warnt deshalb auf Twitter vor "extremer Hitze".

Folgt man den Vorhersagemodellen, scheint sich die Hitzewelle bis zum Ende der nächsten Woche bis nach Ostdeutschland auszubreiten. Grit Krämer:

Wir erwarten am Mittwoch und Donnerstag über 35 Grad. Vereinzelt sind auch 38 oder 39 Grad möglich, aber das ist noch nicht so genau abzusehen, weil wir bislang noch nicht wissen, wie viele Wolken sich an diesen Tagen bilden.

Bedeutet: Es ist möglich, dass bisherige Hitzerekorde gebrochen werden. Diese sehr warme Wetterlage in der nächsten Woche sei durchaus ungewöhnlich, meint MDR Wetterexpertin Krämer. "Normalerweise haben wir diese hohen Temperaturen es erst Ende Juli". Dazu käme, dass die Durchschnittstemperatur in diesem Monat schon jetzt vier bis fünf Grad über Durchschnitt liegt.

Auch Nachts wird´s nicht kühler

Die Nächte in der nächsten Woche dürften alles andere als entspannt werden. "Durch die hohen Temperaturen tagsüber sinkt in der Nacht das Thermometer vor allem in den Großstädten in Mitteldeutschland oft nicht unter 20 Grad", warnt Krämer.

Auch mit der Abkühlung wird dann schwierig. Schließlich wird auch die Temperatur in Badeseen und Freibädern steigen. Schon jetzt haben die Bade-Gewässer Temperaturen zwischen 23 und 25 Grad. "Da wird wahrscheinlich jeden Tag ein Grad dazukommen", meint Krämer.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP bei der Arbeit | 20. Juni 2019 | 11:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 20. Juni 2019, 14:11 Uhr

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