Ein rot blühender Weihnachtsstern.
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Weihnachtsstern richtig pflegen Mit diesen Tipps gedeiht dein Weihnachtsstern

Das leuchtende Rot der Weihnachtssterne gehört für viele in die winterliche Wohnung. Doch irgendwie geht der Weihnachtsstern nach wenigen Wochen wieder ein und im nächsten Winter muss man einen neuen kaufen. Das muss aber nicht sein. Ein Weihnachtsstern kann locker zehn bis fünfzehn Jahre alt werden. Man muss nur ein paar Tipps befolgen.

Ein rot blühender Weihnachtsstern.
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Der klassische Weihnachtsstern blüht rot, es gibt ihn aber auch mit weißen und rosa Blüten. Damit die Pflanze möglichst lange hält, solltet ihr euch schon beim Kauf die Wurzeln genau ansehen. Die Wurzeln sollten schön hell sein, so wie im rechten Bild:

Wurzelballen einer Pflanze.
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Wurzelballen einer Pflanze.
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Erdballen mit weißen Wurzeln.
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Wasser und Licht - das braucht jedes Lebewesen zum Überleben. Der Weihnachtsstern auch, aber bitte bloß nicht zu viel davon:

Tipp 1: Nicht zu viel gießen

Der Weihnachtsstern mag es nicht klitschnass. Vor allem mag er keine Staunässe, das heißt, er darf im Topf nicht im Wasser stehen, erklärt Gärtner Christoph Seever aus Thüringen:

Wenn man den Topf hoch hebt und er fühlt sich leicht an oder wenn man in die Erde fasst und sie fühlt sich sehr trocken an, dann sollte man mal wieder gießen.

Eine leichte Grundfeuchtigkeit ist perfekt. Der Wurzelballen sollte nicht austrocknen. Ein bis zweimal die Woche ein kleiner Schluck Wasser reicht dem Weihnachtsstern.

Tipp 2: Viel Licht, aber nachts dunkel

Der Weihnachtsstern ist eine Kurztagspflanze, erklärt Christoph Seever. Das heißt, er braucht weniger als 12 Stunden Licht, um seine Blüten anzusetzen. Allerdings wenn er Licht braucht, dann braucht er es auch hell:

Die meisten Leute haben kein Zimmer, das tagsüber hell ist und in dem sie abends nicht reingehen. Eine helle warme Stube, in die man abends nicht reingeht, die dunkel bleibt, wäre ideal für den Weihnachtsstern.

Tipp 3: Nicht zu kalt und nicht zu warm

Der Weihnachtsstern mag keine Zugluft und sollte beim Lüften aus der Zugluft gestellt werden. Und er mag keine Kälte. Er sollte in keinem Raum stehen, in dem es unter 16 Grad kühl wird. Zu heiß ist allerdings auch nicht gut. Wenn die Temperatur über 27 Grad steigen, mag er das auch nicht.

Das kleine Sensibelchen aus Mexiko

Der Weihnachtsstern ist ein kleines Sensibelchen: Nicht zu warm, nicht zu kalt, nicht zu feucht, nicht zu trocken. Wenn man aber das Mittelmaß findet und die drei Regeln beachtet, kann man sehr lange Freude an seinem Weihnachtsstern haben, verspricht Christoph Seever.

Ursprünglich kommt der Weihnachtsstern aus Mexiko und kann dort als Strauch mehrere Meter hoch werden. Der Weihnachstern ist heute allerdings so gezüchtet, dass er nicht mehr so groß wird. Auch ist der Pflanzensaft nicht mehr so giftig wie früher. Dennoch sollte auch der Zimmergärtner sich nach der Berührung des Weihnachtssterns die Hände waschen und aufpassen, dass kein kleines Kind die Blätter in den Mund nimmt, denn der Weihnachtsstern gehört zu der Familie der Wolfmilchgewächsen und ist somit giftig.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP am Wochenende | 17. Dezember 2017 | 10:20 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 15. Dezember 2017, 14:30 Uhr

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