Urlaub in Dänemark und Schweden: Das gilt für eure Reise

Dänemark wird zum Risikogebiet, während die Infektionszahlen in Schweden sinken. Wer in die beliebten skandinavischen Länder reisen möchte, muss einige Dinge beachten. Wir haben die wichtigsten Infos – so seid ihr auf eure Reise in den Norden Europas bestens vorbereitet!

Schwedisches Sommerhaus am Meer mit Schäreninseln
Bildrechte: MDR/Michael Wenkel

Einige Urlauber hat die Nachricht vielleicht verunsichert: Dänemark gilt seit Sonntag als Risikogebiet. Am Freitag lag die 7-Tage-Inzidenz bei 104 – aktuell ist sie auf 88,6 gesunken. Damit überschreiten die Zahlen jedoch immer noch die Risikogebiet-Grenze von 50. Urlauber können sich vor ihrem Aufenthalt bei der Dänischen Gesundheitsbehörde die aktuellen Zahlen anschauen.

Unsere MDR JUMP-Korrespondentin Sophie Donges hat für dänische Urlauber sogar einige Geheimtipps.

Die Region um den Nationalpark Thy im Nordwesten von Dänemark ist traumhaft schön. Dort kann man wandern, Wassersport machen oder Tiere beobachten. Auf der anderen Seite von Dänemark - im Osten - in Odense lohnt sich außerdem ein Besuch im Hans Christian Andersen-Museum.

Einreise in Dänemark bleibt unverändert

Für die Einreise aus Deutschland ändert sich erstmal nichts. Wer auf dem Luft-, Land- oder Seeweg einreist, muss einen negativen Coronatest vorlegen. Ein PCR-Test darf dabei maximal 72 Stunden alt sein, ein Antigentest bis zu 48 Stunden. Ausnahmen gelten für Kinder unter 15 Jahren, vollständig Geimpfte und nachweislich Genesene.

Vor Ort gibt es außerdem wenig Einschränkungen: Prinzipiell haben Restaurants, Bars und Cafés geöffnet. Es gilt jedoch eine Sperrstunde ab um 02:00 Uhr. Für Geschäfte, Museen oder andere Freizeiteinrichtungen braucht ihr eventuell einen sogenannten Coronapass – also einen Nachweis über ein negatives Testergebnis oder eine Impfung/Genesung. Die aktuell geltenden Regeln findet ihr auf der Seite der dänischen Behörden.

Unsere Korrespondentin Sophie weist darauf hin, dass es ab und an eine Maskenpflicht (für alle über 12 Jahren) gibt. Ansonsten sei die Lage in Dänemark aber relativ entspannt.

Man muss immer mal wieder den Corona-Pass oder einen frischen Test vorlegen, wenn man in Restaurants will.

Wer aus Dänemark nach Deutschland zurückkommt, muss nach der Rückkehr für fünf bis zehn Tage in Quarantäne – es sei denn man ist geimpft, genesen oder hat ein negatives Testergebnis. Außerdem müssen sich Urlauber vor der Einreise nach Deutschland online anmelden.

Zahlen in Schweden sinken

Schwedens Weg aus der Pandemie wurde viel diskutiert, scheint aber aktuell gut zu funktionieren. In den vergangenen Wochen gehen die Zahlen der Neuinfektionen immer weiter zurück: Die Inzidenz liegt mittlerweile bei 24,9 (Stand 27. Juli). Für unsere Korrespondentin Sophie ist Schweden aber nicht nur deswegen ein lohnenswertes Urlaubsland.

Die Küstenregion an der Grenze zu Norwegen hat mich oft an Sardinien erinnert, als ich selbst da war. Rot-braune Felsen, blaues Wasser – ein richtiger Traum. Und um Stockholm herum gibt es eine Reihe von kleinen Städten. Da kann man den typisch schwedischen Sommer erleben.

Bei der Einreise in Schweden muss ein negatives Corona-Testergebnis vorliegen, das maximal 72 Stunden alt ist. Alternativ können Urlauber auch das digitale EU COVID-Zertifikat vorzeigen, das einen Impfschutz oder eine Genesung bestätigt. Minderjährige müssen keinen Nachweis vorlegen. Aktuelle Informationen zu den Regeln oder eventuellen Einschränkungen findet zum Beispiel bei der Deutschen Botschaft in Stockholm.

Einige Museen, Schwimmbäder oder Freizeitparks haben eingeschränkte Öffnungszeiten und Zugangsbeschränkungen. Außerdem hat das schwedische Gesundheitsamt einige Verhaltensregeln veröffentlicht, die landesweit für alle Menschen gelten. Vorsicht: Mit rund 200 Euro kann ein Verstoß gegen diese Regeln teuer werden. Unsere MDR JUMP Korrespondentin Sophie sagt, dass in Schweden von Corona trotzdem relativ wenig zu spüren ist.

Die Restriktionen in Schweden sind weitestgehend aufgehoben. Maskenpflicht gab es hier sowieso nie. Restaurants und Bars haben fast ohne Einschränkungen auf.

Wer mit dem Auto zurück nach Deutschland reist, muss eigentlich nichts beachten. Urlauber, die mit dem Flugzeug einreisen, müssen beim Check-In einen negativen Coronatest, eine Impfung oder Genesung nachweisen. Diese Regel gilt übrigens für alle Länder – ganz unabhängig von der Risikoeinstufung.

Worauf Kurzentschlossene bei der Buchung achten sollten

Vor eurer Buchung solltet ihr nachschauen, ob im Fall stark ansteigender Neuinfektionen eine kostenlose Stornierung möglich ist. Habt ihr bereits gebucht und seid euch unsicher, fragt ihr am besten direkt bei eurem Anbieter nach.

Auch bei einer Reiserücktrittsversicherung solltet ihr genau hinschauen: Die meisten Versicherungen zahlen nur dann, wenn man aus persönlichen Gründen nicht reisen kann. Informiert euch am besten noch vor eurem Urlaub, wie die Bedingungen aussehen – so seid ihr auf der sicheren Seite und könnt eure Zeit vor Ort stressfrei genießen.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP | MDR JUMP Feierabendshow | 29. Juli 2021 | 18:10 Uhr

Aktuelle Themen von MDR JUMP