Coronavirus-Ticker 26. März: Merkel gegen Corona-Bonds

Bundeskanzlerin Merkel hat sich gegen gemeinschaftliche Corona-Bonds ausgesprochen. Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts um fast 5.000 auf 36.500 Fälle gestiegen, die der Todesopfer um 50 auf 198 bis Mittwoch. In Sachsen-Anhalt wurde jetzt eine ganze Kleinstadt abgeriegelt.

EU-Fahnen wehen 2012 vor der EU-Kommission
Die EU-Spitzen wollen in zwei Wochen über das weitere Vorgehen in der Krise entscheiden. Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Donnerstag endet hiermit. Wir danken für Ihr Interesse. Aktuelle Informationen zur Pandemie finden Sie im Ticker am Freitag.

23:30 | Merkel gegen Corona-Bonds

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich gegen die Einführung sogenannter gemeinschaftlicher Corona-Bonds ausgesprochen. Sie glaube, dass es mit dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) ein Kriseninstrument gebe, "was uns viele Möglichkeiten eröffnet, die nicht sozusagen die Grundprinzipien unseres gemeinsamen, aber dann auch wieder jeweils verantwortlichen Handelns in Frage stellt", sagte Merkel nach einem Videogipfel der EU-Staats- und Regierungschefs.

22:30 Uhr | EU-Gipfel: Einigung zu weiterem Vorgehen in der Corona-Krise

Um die Wirtschaftsfolgen der Coronavirus-Krise zu bewältigen, sollen die EU-Staaten innerhalb der nächsten zwei Wochen gemeinsame finanzpolitische Maßnahmen ausarbeiten. Darauf einigten sich die EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstagabend nach stundenlangem Ringen in ihrer Video-Konferenz. Zuvor hatte Italiens Regierungschef Giuseppe Conte gedroht, eine gemeinsame Erklärung nicht mitzutragen, weil diese bei der Unterstützung wirtschaftlich schwächerer Länder seiner Meinung nach nicht weit genug ging.

22:00 Uhr | AKK: Virus stellt Gesellschaft auf die Probe

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer sprach sich in einem Interview mit der Zeitung "Die Welt" für die besondere Isolation von Risikogruppen sowie flächendeckende Tests aus. Auch "das Sammeln, Nachverfolgen und Auswerten der Daten zu Risikogruppen, Infizierungen, Erkrankungen und Heilungen" könne Wege aufzeigen, die Einschränkungen schrittweise wieder aufzuheben. Die Corona-Pandemie stelle jeden Einzelnen, aber auch die Gesellschaft insgesamt, auf eine Probe, sagte Kramp-Karrenbauer.

Mit Blick darauf, wie Deutschland mit der Herausforderung der Krise umgeht, sagte Kramp-Karrenbauer, das Coronavirus bringe "Gutes und weniger Gutes zutage". Neben Verschwörungstheoretikern, Hass und Fake News im Netz, gebe es auch "tolle Ideen in der digitalen Sphäre, Videos für Kinder, um sich in der Wohnung fit zu halten, Gratiskonzerte von Stars und vieles Positives mehr."

21:25 Uhr | EU-Gipfel bisher ohne Ergebnis

Der EU-Gipfel ist wegen eines Streits um die europäische Unterstützung finanzschwacher Länder bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise blockiert. Italiens Regierungschef Giuseppe Conte sei nicht bereit, eine vorbereitete Abschlusserklärung zu akzeptieren und fordere einen neuen Vorschlag, hieß es aus italienischen Regierungskreisen am Donnerstagabend. Der per Video-Konferenz abgehaltene Gipfel hätte eigentlich nur zwei Stunden dauern und um 18 Uhr enden sollen.

21:05 Uhr | Frankreich und Großbritannien melden weiterhin viele Tote

In Frankreich starben innerhalb von 24 Stunden weitere 365 Corona-Patienten. Unter den Opfern ist auch ein 16-jähriges Mädchen, wie die französischen Gesundheitsbehörden am Donnerstag mitteilten. Insgesamt starben in Frankreich bislang 1.696 Menschen an Covid-19.

Derweil meldete Großbritannien erstmals mehr als 100 Corona-Todesfälle binnen 24 Stunden. 115 Patienten seien seit dem Vortag an Covid-19 gestorben. Damit erhöhte sich die Zahl der Toten auf 578, erklärte das Gesundheitsministerium am Donnerstagabend. Die Zahl der offiziell registrierten Infektionsfälle liege bei 11.658. Das sind 2.000 mehr als am Mittwoch.

20:35 Uhr | Experten-Chat: Fragen zu Corona

Dr. Steffen Schädlich, Pneumologe und Schlafmediziner am Krankenhaus Martha-Maria in Halle (Saale), und Gilbert Häfner, Präsident des Oberlandesgerichts Dresden, haben bis 21:45 Uhr Ihre Fragen rund um das neuartigen Coronavirus im Hauptsache-Gesund-Chat beantwortet.

20:32 Uhr | Krämerbrückenfest in Erfurt soll stattfinden

Trotz Corona-Epidemie hält Erfurt am Krämerbrückenfest sowie den Domstufenfestspielen fest. Wie die Stadt mitteilte, werden die Veranstaltungen in diesem Jahr wohl kleiner ausfallen. So wird das Krämerbrückenfest im Juni ohne große Bühne auskommen müssen.

20:30 Uhr | Deutschland nimmt weitere Erkrankte aus Italien auf

Deutschland will weitere schwer erkrankte Corona-Patienten aus Italien aufnehmen. Das Auswärtige Amt berichtete am Donnerstagabend von Zusagen aus verschiedenen Bundesländern zur Behandlung von 47 Intensivpatienten. Beteiligt sind unter anderem Kliniken in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen, Hessen und Berlin. In anderen Bundesländern werden Intensivpatienten aus Frankreich und Italien bereits behandelt. Thüringen kündigte an, ein Team der Universitätsklinik Jena zur Versorgung von Covid-19-Patienten nach Italien zu schicken.

20:10 Uhr | Überblick über die aktuellen Zahlen

Die Zahl der Todesfälle ist in Deutschland deutlich geringer als in Italien. Der Virologe der Charité in Berlin, Christian Drosten, führt das auf die zahlreichen Tests zurück. Die weiteren Zahlen:

19:55 Uhr | Volkswagen verlängert Kurzarbeit

Volkswagen verlängert seinen Produktionsstopp in den deutschen Werken um weitere vier Arbeitstage. Wie der Autobauer mitteilte, wird damit für die rund 80.000 Mitarbeiter unter anderem in Zwickau, Chemnitz und Dresden eine Verlängerung der Kurzarbeit beantragt. Jetzt sei geplant, die Kurzarbeit mit der Nachtschicht vom 9. auf den 10. April zu beenden. Bei der Wiederaufnahme der Produktion solle der Schutz der Mitarbeiter noch einmal deutlich verstärkt werden.

Als Grund für die Verlängerung nannte Volkswagen die wegen der Corona-Epidemie anhaltend sinkende Nachfrage und die Herausforderungen in der Lieferkette.

19:35 Uhr | FDP-Chef fordert Nachbesserungen am Rettungspaket

Christian Lindner fordert Nachbesserungen am Rettungspaket für Unternehmen in der Coronakrise. "Selbstständige, Freiberufler, der Mittelstand und Familienunternehmen könnten sehr schnell in eine existenzbedrohende Situation kommen, wenn wir das vom Bundestag beschlossenen Rettungspaket nicht noch einmal modifizieren", sagt Lindner dem "Handelsblatt". Bei den Hilfen für Unternehmen zwischen zehn und 250 Beschäftigten müsse nachjustiert werden. "Das sind genau die Betriebe, die besonders die Stärke unserer Volkswirtschaft ausmachen", ergänzt Lindner.

19:30 Uhr | Die Corona-Krise in Mitteldeutschland - um 21:45 Uhr im MDR Fernsehen

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in Mitteldeutschland informieren wir Sie auch ausführlich im MDR Fernsehen um 21.45 Uhr sowie in unseren Podcasts.

19:25 Uhr | Förderbank rechnet mit bis zu 100.000 Anträgen

Die staatliche Förderbank KfW rechnet mit einer riesigen Nachfrage nach den KfW-Krediten. "Die Corona-Pandemie stellt alles in den Schatten, was wir bislang erlebt haben", sagt KfW-Chef Günther Bräunig dem "Handelsblatt". Die Bank stelle sich auf 20.000 bis 100.000 KfW-Anträge ein.

18:40 Uhr | China will Grenzen für Ausländer schließen

China hat die Schließung seiner Grenzen für Ausländer angekündigt. Die Maßnahme trete ab Samstag in Kraft, teilte das Außenministerium in Peking mit, ohne einen Grund für die Schließung zu nennen. Beobachter in Peking gingen davon aus, dass eine von Ausländern ausgelöste zweite Infektionswelle mit dem Erreger Sars-CoV-2 verhindert werden solle. Nur für Diplomaten sowie für als besonders notwendig erachtete Fachkräfte und Geschäftsleute sowie in humanitären Notfällen blieben die Grenzen offen, hieß es weiter. China, wo die Coronavirus-Krise Ende vergangenen Jahres ihren Ausgang nahm, kämpft nach eigenen Angaben inzwischen nur noch mit "importierten" Infektionen.

18:35 Uhr | Wieder größerer Anstieg bei Infektionen in Italien

In Italien ist die Zahl der Todesopfer und Infizierten erneut angestiegen. Binnen 24 Stunden seien 662 Menschen der Lungenkrankheit Covid-19 erlegen, teilten die Behörden mit. Die Gesamtzahl sei damit auf 8.165 gestiegen. Zudem sei bei inzwischen 80.539 Menschen das Coronavirus nachgewiesen worden, am Mittwoch seien es landesweit noch 74.386 gewesen.

18:00 Uhr | 101-jähriger Italiener nach Corona-Infektion geheilt

In Italien ist ein 101-Jähriger nach einer Corona-Infektion geheilt aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das teilte die Vize-Bürgermeisterin der Adria-Stadt Rimini mit. Die Ärzte hätten mit dieser Nachricht ein Zeichen der Hoffnung gesetzt und gezeigt, dass auch alte Menschen das Virus überleben könnten. Der Mann sei 1919, als die Spanische Grippe in Europa wütete, geboren worden.

17:45 Uhr | Klöckner: Hamsterkäufe lassen nach

Bundesernährungsministerin Julia Klöckner hat betont, dass Deutschland mit heimischen Grundnahrungsmitteln gut versorgt ist. Die starke Nachfrage nach Nudeln, Mehl und Passierten Tomaten habe außerdem etwas abgenommen.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer geben eine Pressekonferenz zu den Auswirkungen des neuen Coronavirus-Ausbruchs auf die Lebensmittelversorgung, die Mobilität und die Logistik.
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Bildrechte: dpa

Klöckner lobte heute bei einer Pressekonferenz zugleich den Rückgang von Hamsterkäufen als gut und solidarisch. Man solle nur kaufen, was man wirklich brauche.

Mit Blick auf den Verkauf von Lebensmitteln berichtete Klöckner von einer angespannten Personalsituation. Sie appellierte an die Bundesländer, die Notbetreuung in Schulen und Kitas auch für Kinder zu öffnen, deren Eltern im Lebensmittelverkauf arbeiteten.

Die Landwirtschaft beklagt laut Klöckner noch immer einen Mangel an Erntehelfern. Im März würden gut 30.000 Helfer benötigt, im Mai sogar 80.000. Die Bundesregierung habe daher beschlossen, Arbeitskräften in Kurzarbeit, die als Erntehelfer arbeiten wollten, Einkünfte aus der Erntehilfe nicht auf das Kurzarbeitergeld anzurechnen.

Auch für Studierende, die Bafög beziehen, soll eine höhere anrechnungsfreie Grenze für Einkommen gelten, damit diese in der Landwirtschaft aushelfen könnten.  Zudem wurde die Zeit, in der man sozialversicherungsfrei beschäftigt werden kann, für die aktuelle Krisensituation von 70 auf 115 Tage ausgeweitet.

Klöckner stellte ein neues Portal vor, auf dem Landwirte, die Erntehelfer suchen, Gesuche schalten könnten. Das Portal werde bereits sehr gut angenommen, sagte Klöckner.

17:00 Uhr | Kekulés Corona-Kompass #10

Der hallesche Virologe Alexander Kekulé spricht über die aktuellen Fallzahlen, Maßnahmen in osteuropäischen Ländern und die Herkunft von Covid-19.

16:45 Uhr | So funktioniert der Corona-Schnelltest von Bosch

Eine Diagnose soll in zweieinhalb Stunden vorliegen: Bosch hat ein Analysegerät für einen Schnelltest auf die Lungenkrankheit Covid-19 entwickelt, die durch das neuartige Coronavirus ausgelöst werden kann. Wie funktioniert er?

16:40 Uhr | Spahn spricht von der "Ruhe vor dem Sturm"

In der Corona-Krise befindet sich Deutschland nach den Worten von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn noch am Anfang. "Noch ist es die Ruhe vor dem Sturm. Niemand kann sagen, was nächste Woche kommt", sagte der CDU-Politiker am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. Ziel sei es, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und die Kapazitäten in den Krankenhäusern zu erhöhen. Derzeit gehe es zudem darum, die Tests auf das Virus zielgerichteter einzusetzen und die Testkriterien anzupassen.

Die derzeitigen Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung müssten noch eine Weile durchgehalten werden, sagte Spahn. Nach Ostern könne über Veränderungen gesprochen werden – "wenn wir bis Ostern alle konsequent sind".

Es sei zudem wichtig, weiter die Kontaktpersonen der infizierten Menschen auszumachen. Dabei würden die zuständigen Stellen mittlerweile an ihre Grenzen zu stoßen. Das "händische" Ausmachen der Kontaktpersonen durch Hinterhertelefonieren und Abfragen koste viel Zeit. Spahn brachte erneut das Auswerten von Handydaten ins Gespräch, mit dem Südkorea die Epidemie schnell in den Griff bekommen habe. Bestimmte Freiheiten des Alltags könnten zurückgewonnen werden, wenn es gleichzeitig möglich sei, Infektionsherde schnell zu ermitteln.

16:35 Uhr | Gähnende Leere an Grenzorten

Seitdem die Regierungsmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in Kraft getreten sind und die Nachbarländer Polen und Tschechien ihre Grenzen geschlossen haben, wirken einige grenznahe Städte wie ausgestorben. MDR-AKTUELL-Korrespondent Danko Handrick berichtet aus Prag.

16:15 Uhr | Leipziger Polizei entschuldigt sich

Die Polizeidirektion Leipzig hat sich für ihre Auslegung der Ausgangsregeln im Zuge der Corona-Pandemie entschuldigt. Am Mittwoch hatten Polizeibeamte Kontrollen am Cospudener See südlich von Leipzig durchgeführt und dabei mehr als 30 Verstöße gegen die Allgemeinverfügung des Freistaats registriert.

Es handelte sich um Menschen, die weiter als fünf Kilometer vom See entfernt wohnten. In der Allgemeinverfügung ist festgehalten, dass "Bewegung an der frischen Luft im Umfeld des Wohnbereichs" erlaubt sei - genauer definiert ist dieses Umfeld aber nicht. Die Kontrollen hatten, vor allem in sozialen Netzwerken, für Unmut gesorgt. Bereits am Mittwochabend hatte die Leipziger Polizei eingeräumt, dass es keine Fünf-Kilometer-Regelung gebe und sich für "Verwirrungen und Unannehmlichkeiten" entschuldigt.

16:10 Uhr | G20 wollen fünf Billionen Dollar in Weltwirtschaft investieren

Die G20-Staaten haben einen Schulterschluss im Kampf gegen das Coronavirus beschlossen. Das habe "absolute Priorität", teilten die 20 größten Industrie- und Schwellenländer nach einer Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs mit. Leben müssten geschützt und Jobs gesichert werden, heißt es in der Erklärung weiter. Alle seien entschlossen, wieder Vertrauen herzustellen, finanzielle Stabilität zu sichern und die Weltwirtschaft wieder anzukurbeln. Dazu wollen die Staaten rund fünf Billionen Dollar investieren. Allen Ländern müsse geholfen werden, vor allem den schwächsten, hieß es.

15:40 Uhr | Beichte per Drive-In

Angesichts der Coronavirus-Pandemie hat sich ein polnischer Pfarrer kreativ gezeigt und bietet seinen Gemeindemitgliedern die Absolution vom Auto aus an. In der Gemeinde Rogalin in der westlichen Region Posen können Gläubige vor Ostern beichten ohne auszusteigen, kündigte Pfarrer Adam Pawlowski an. Er werde sein Auto in der Nähe seiner Kirche abstellen und bei heruntergelassener Scheibe den Gläubigen zuhören - unter Einhaltung eines Sicherheitsabstands von anderthalb Metern.

15:30 Uhr | Zwei Ärzte in Meißen mit Corona infiziert

Zwei Mediziner am Elblandklinikum in Meißen sind positiv auf Covid-19 getestet worden. Sie befinden sich nun in Quarantäne, Kontaktpersonen werden ermittelt.

15:18 Uhr | Bundesärztekammer empfiehlt Tragen von Schutzmasken

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, empfiehlt zur Eindämmung des Coronavirus das Tragen einfacher Atemschutzmasken. Diese garantierten zwar keinen Schutz vor Ansteckung, sagte Reinhardt der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Sie könnten jedoch ein wenig helfen, das Risiko zu verringern, andere anzustecken oder selbst angesteckt zu werden. Vom Kauf professionellerer Schutzmasken der Kategorien FFP2 und FFP3 rät Reinhardt ab. Diese würden dringend von Ärzten und Krankenpflegern oder Menschen mit Vorerkrankungen benötigt.

15:05 Uhr | Zahl der Corona-Patienten in Sachsen nimmt zu

Die Zahl der Corona-Patienten in Sachsen nimmt weiter zu. Das Virus sei mittlerweile bei 1.275 Menschen nachgewiesen, teilte Gesundheitsministerin Petra Köpping mit. Das seien 147 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle blieb gleich. Bisher starben sechs Patienten zwischen 74 und 85 Jahren. Bei acht Patienten gibt es einen schweren Verlauf.

14:50 Uhr | Sachsen-Anhalt setzt Elternbeiträge aus

Nach der Schließung von Kindergärten sollen auch in Sachsen-Anhalt keine Elternbeiträge erhoben werden. Ministerpräsident Reiner Haseloff sagte, er werde den Kommunen empfehlen, im April auf die Beiträge zu verzichten. Das Land werde für die Ausfälle aufkommen. Seit 16. März sind alle Schulen und Kitas in Sachsen-Anhalt geschlossen, um die Ausbreitung des Erregers Sars-CoV-2 zu verlangsamen. Es gibt lediglich eine Notbetreuung für Kinder, deren Eltern in unverzichtbaren Berufen arbeiten. In Sachsen-Anhalt hatten bislang nur einige Kommunen einen Beitragsverzicht angekündigt. Eine landesweit einheitliche Regelung gab es nicht. Auch jetzt liege die letzte Entscheidung zum Verzicht bei den Kommunen, betonte Haseloff.

14:45 Uhr | Tausende Australier beteiligen sich an Impfstoffstudie

In Australien wollen sich etwa 4.000 Beschäftigte des Gesundheitswesen an einer Studie mit einem Tuberkulose-Impfstoff zur Bekämpfung des Coronavirus beteiligen. Dabei soll untersucht werden, ob der Impfstoff BCG, der vor rund 100 Jahren entwickelt wurde, auch das Coronavirus abwehren kann. Ergebnisse des Tests seien in rund sechs Monaten zu erwarten, teilte das Forschungsinstitut MCRI in Melbourne mit. Die Hälfte der Studienteilnehmer soll den Impfstoff erhalten, die andere ein Placebo. Ihr Gesundheitszustand soll über eine Smartphone-App überwacht werden.

13:36 Uhr | Jessener sollen zu Hause bleiben

Der Bürgermeister der abgeriegelten Stadt Jessen in Sachsen-Anhalt, Michael Jahn, hat an die Einwohner appelliert, zu Hause zu bleiben. Wie der SPD-Politiker MDR AKTUELL sagte, ist eine starke Anspannung zu spüren. Persönliche Bedürfnisse müssten aber zurückgestellt werden. Das Virus sei eine Gefahr. Laut Jahn kommt es deshalb darauf an, die Versorgung zu sichern. Insgesamt stehen rund 8.000 der mehr als 14.000 Einwohner zählenden Stadt und im Ortsteil Schweinitz seit dem Morgen unter Quarantäne. Alle zwölf Zufahrstraßen sind abgesperrt. Zuvor waren in einem Pflegeheim mehrere Corona-Fälle festgestellt worden.

12:02 Uhr | Drosten zur Debatte um Einschränkungen

In der Debatte um die Einschränkungen des öffentlichen Lebens hat Virologe Christian Drosten sich für einen stufenweisen Ausstieg aus den aktuellen Maßnahmen ab einem "geeigneten Zeitpunkt" ausgesprochen. "Natürlich muss man da raus", sagt er, ohne einen Zeitpunkt zu nennen. Hier sei die Wissenschaft gefragt, sagte er bei der Pressekonferenz in Berlin heute. Es brauche Modell-Vorhersagen. Einfach Risikogruppen wie ältere Menschen zu isolieren, funktioniere nicht. Er hoffe, dass sich die Beschränkungen bald in den Infektionszahlen bemerkbar machen.

11:41 Uhr | Türkei erwägt totale Ausgangssperre

Die Türkei erwägt eine Ausgangssperre für die gesamte Bevölkerung. Nach Angabe der Regierung wird das von der weiteren Ausbreitung der Pandemie abhängig gemacht. Am Wochenende war für alle Menschen über 65 Jahre ein Ausgehverbot verhängt worden.

11:35 Uhr | Wieder viele Tote in Spanien

In Spanien ist die Zahl der nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus gestorben Menschen erneut stark gestiegen. Am Mittwoch habe sie sich auf 4.089 im Vergleich zu 3.434 am Vortag erhöht, teilten Behörden mit. Die Zahl der Infizierten ist demnach von 47.610 auf 56.188 gestiegen.

11:34 Uhr | Netzwerk geplant

Der Bund will die deutschen Universitätskliniken vernetzen. Dazu gebe es 2020 und 2021 insgesamt 150 Millionen Euro. Wie Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) gemeinsam mit dem Charité-Virologen Drosten ankündigte, soll das Netzwerk vor allem austauschen, was gegen das Virus wirke.

11:25 Uhr | Drosten - aktuell 500.000 Tests pro Woche

Der Berliner Virologe Christian Drosten führt die vergleichsweise niedrige Zahl an Todesopfern in Deutschland auf viele Tests zurück. Geschätzt gebe es jetzt rund 500.000 Tests jede Woche, sagte er auf der Pressekonferenz in Berlin. Charité-Chef Heyo Kroemer ergänzte dazu, Deutschland habe eher als andere Länder begonnen zu testen.

Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité in Berlin
Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité in Berlin, ist vor allem durch seine NDR-Podcast bekannt geworden. Bildrechte: dpa

Auf die Frage, ob die Zahl der Infektionen nun langsamer steige, gab Drosten zu bedenken, dass jetzt der Stand der Ansteckungen vor zwei Wochen sichtbar werde. Die Wirkung der Maßnahmen, die schrittweise eingeführt worden seien, würden also erst demnächst sichtbar.

11:18 Uhr | Warnung vor Nachlässigkeit

Der Neurologe und Psychotherapeut Elmar Busch aus Essen warnt vor Nachlässigkeit im Kampf gegen das Coronavirus. Viele Menschen hätten Probleme, sich von "sozialen Reflexen" zu verabschieden, sagte Busch der Zeitung "Die Welt". Er gab zu bedenken, dass sich Infektionen eher in Räumen ereigneten. Das Versammlungsverbot draußen sei sicher nötig, wichtiger aber seien Regeln für das Treffen in Räumen.

10:59 Uhr | Günther: Keine Schulschließungen bis Sommer

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hält Schulschließung bis zum Sommer nicht für vorstellbar. Das sagte er dem "Hamburger Abendblatt". Die Schließungen bis nach Ostern stünden aber fest. Danach müsse man neu entscheiden.

10:40 Uhr | Viele Demonstrationen in Berlin abgesagt

Wegen der Verbote zur Bekämpfung des Coronavirus sind in Berlin insgesamt 207 angemeldete Demonstrationen untersagt worden. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, gilt die Verordnung zur Eindämmung des Virus zunächst bis 19. April. Betroffen sind demnach 45 Demonstrationen, die durch Teile der Stadt ziehen wollten, und 162 Kundgebungen an festen Orten.

10:25 Uhr | Debatte um Ausgangsbeschränkungen

Der Städte- und Gemeindebund hat an Bund und Länder appelliert, darüber nachzudenken, wann und wie Ausgangsbeschränkungen auch wieder gelockert werden könnten. Sein Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, die Maßnahmen seien richtig und nötig. Langfristig könne man aber nicht das gesamte Land lahmlegen. Zentral sei, ob Schulbetrieb und Kinderbetreuung nach Ostern wieder beginnen und Restaurants wieder geöffnet werden können. Das Robert Koch-Institut traute sich bislang keine Prognose zu und sprach von "noch einigen Wochen".

10:00 Uhr | Steinmeier stimmt auf schwierige Wochen ein

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier stimmt die Deutschen auf weitere schwierige Wochen ein. Abstand halten sei "das Gebot der Stunde", sagte er in einer Videobotschaft. Diese Stunde dauere aber keine 60 Minuten, sondern "womöglich Wochen". Auf Treffen und Besuche zu verzichten, "fällt uns allen schwer, auch mir". Jedoch könne nur das verhindern, "dass wir dauerhaft verlieren, was wir lieben".

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Schloss Bellevue während eines Telefonats mit einem der Bürgerinnen und Bürger aus Deutschland, die sich in der Coronavirus-Pandemie für das Gemeinwohl engagieren.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier telefoniert mit "Helden der Corona-Krise", mit Bürgern, die sich besonders engangiert haben. Bildrechte: dpa

09:40 Uhr | Russland setzt alle Flüge aus

Die Regierung in Moskau hat die zivile Luftfahrtbehörde angewiesen, sämtliche Flüge von und nach Russland ab Freitag auszusetzen. Nach Angaben der Staatsagentur Tass dürfen russische Flugzeuge noch in das Ausland, aber nur um Russen abzuholen oder mit Sondergenehmigung. Der Flugverkehr nach Deutschland war zuvor schon stärker begrenzt worden. So hatte Aeroflot nur noch Berlin angeflogen.

09:35 Uhr | Caritas in Sorge um Syrien

Das katholische Hilfswerk Caritas befürchtet katastrophale Folgen der Virus-Pandemie für das Bürgerkriegsland Syrien. "Hier ist Schlimmes zu befürchten", sagte Caritas-International-Leiter Oliver Müller dem SWR. Gefährdet seien vor allem die vielen Flüchtlingslager in Syrien.

9:10 Uhr | Test-Geräte kommen

COVID-19-Schnelltest von Bosch
So sieht das Gerät aus - ein wenig erinnert es an ein Tablet. Bildrechte: Bosch

Bosch hat zusammen mit Randox Laboratories ein Analysegerät für Coronavirus-Schnelltests entwickelt. Das Gerät namens Vivalytic könne bis zu zehn Atemwegserreger in zweieinhalb Stunden gleichzeitig erkennen, teilte Bosch mit. Es sei seit Februar erhältlich. Die Testkartuschen für Covid-19-Erreger gebe es aber wohl erst nach ihrer Zulassung ab April.

08:37 Uhr | Mehr als 36.000 Infektionen in Deutschland

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist laut Robert Koch-Institut binnen eines Tages um 4.995 auf zuletzt 36.508 gestiegen, die der Todesopfer hat sich demnach um 50 auf 198 erhöht. Das sind Zahlen, die bis Mitternacht aus den Bundesländern übermittelt wurden. Das Robert Koch-Institut aktualisiert seine Statistik einmal am Tag.

Die Johns-Hopkins-Universität in den USA zählte zuletzt bereits rund 37.300 Infizierte und 206 Tote in Deutschland. Sie wertet mehrmals am Tag auch noch andere Quellen als das deutsche RKI aus.

08:20 Uhr | Die aktuelle Lage in Mitteldeutschland

Auch heute informieren Sie die Kollegen in den MDR-Landesfunkhäusern wieder umfassend in Live-Tickern und Blogs über die Lage in Mitteldeutschland:

08:03 Uhr | Kaufbeuren letzte Stadt ohne Infektion

Nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts ist Kaufbeuren in Bayern unter den kreisfreien Städten und Landkreisen in Deutschland die letzte Kommune, aus der noch keine Coronavirus-Infektion bekannt ist.

07:43 Uhr | Immobilien-Boom könnte enden

Die durch das Coronavirus ausgelösten wirtschaftlichen Probleme werden nach Einschätzung von Ökonomen den Anstieg der Mieten und Immobilienpreise dämpfen. Für IW-Exprte Michael Voigtländer ist auch ein Ende des Immobilien-Booms in Deutschland denkbar, wenn sich die Krise hinziehe und des Alltag der Menschen einschränke.

07:25 Uhr | Fresenius stellt mehr Intensivbetten auf

Der Gesundheitskonzern Fresenius will die Zahl der Intensivbetten in den Krankenhäusern deutlich steigern. Derzeit sind es etwa 1.000, doch Konzernchef Stephan Sturm fürchtet, dass der Klinikbetreiber an die Grenzen seiner Kapazität komme. Die "Wirtschaftswoche" zitiert Sturm mit dem Satz: "Ich kann nicht garantieren, dass unser Personal und unsere Ausrüstung zum Höhepunkt der Krise ausreichen werden".

06:41 Uhr | Deutsche sind pessimistisch

Laut einer Allensbach-Umfrage sind die Deutschen wegen der Coronavirus-Krise so pessimistisch wie nie seit der Gründung der Bundesrepublik 1949. Wie die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" heute berichtet, blicken aktuell nur noch 24 Prozent der Bundesbürger optimistisch auf die nächsten zwölf Monate.

06:30 Uhr | Noch keine Bußgeld-Kataloge in Mitteldeutschland

In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gibt es bislang keine Bußgeldkataloge für Verstöße gegen das Kontaktverbot. Das ergab eine Abfrage von MDR AKTUELL unter den Innenministerien. Aus Thüringen hieß es, man stimme sich täglich mit allen Ressorts ab. Sachsen-Anhalt verweist auf die neue Verordnung zur Eindämmung der Pandemie, die seit Dienstag in Kraft ist und Verstöße gegen die Auflagen unter Strafe stellt. Grundlage ist das bundesweite Infektionsschutzgesetz. Ähnlich ist es in Sachsen. Hier sagte ein Sprecher des Ministeriums, es gebe zwar Verstöße, aber nicht so viele, dass man neue Regelungen brauche.

06:02 Uhr | Zustimmung zu Prüfungen in Thüringen

In Thüringen wird die Entscheidung der Kultusminister-Konferenz begrüßt, dass es trotz der Krise für das Schuljahr Abschlussprüfungen geben soll. Ein Sprecher der Landesschülervertretung sagte MDR AKTUELL, ein Durchschnittsabitur ohne Prüfungen hätte Nachteile für Bewerber und würde im Ausland nicht anerkannt. Auch die Thüringer Landeselternvertretung lobte die Entscheidung. Eine Sprecherin begrüßte aber auch die Ankündigung von Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke), die Prüfungen zu verschieben. Auch in Sachsen war der Beschluss der Kultusminister begrüßt worden.

05:19 Uhr | Linke will Corona-Abgabe von Superreichen

Linke-Fraktionschef Dietmar Bartsch hat wegen der Corona-Krise eine einmalige Abgabe auf große private Vermögen vorgeschlagen. Bartsch zufolge ist die Refinanzierung der geplanten Milliardenhilfen ungeklärt. Es dürfe jedoch nicht sein, dass durch neue Staatsschulden vor allem die normalen Bürger belastet würden, so wie nach der Bankenkrise, als an der öffentlichen Infrastruktur gespart worden sei. Bartsch verwies auf Artikel 106 des Grundgesetzes, der eine einmalige Vermögensabgabe erlaube. Diese größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg verlange besondere Solidarität derjenigen, denen es gut gehe.

05:00 Uhr | Mehr als 1.000 Tote in USA

In den USA hat die Zahl der Todesopfer nach einer Coronavirus-Infektion die Marke von 1.000 überschritten. Laut der Datenbank der Johns Hopkins University starben mehr als 1.030 Menschen an Covid-19. Landesweit sind demnach mehr als 68.500 Infizierte bestätigt. Bei zuletzt täglich mehr als 10.000 Neuinfektionen, dürften die USA schon in dieser Woche China und Italien an der Spitze ablösen.

04:08 Uhr | Jessen und Schweinitz unter Quarantäne

Jessen (Elster) und der Stadtteil Schweinitz werden am Donnerstagmorgen abgeriegelt. Das entschied der Landkreis Wittenberg. Grund sei der Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Demnach darf ab 7 Uhr niemand mehr die Orte verlassen. Zutritt sei nur noch mit Schutzbekleidung möglich. Die Maßnahme soll vorerst bis zum 10. April gelten. Betroffen sind rund 8.000 Einwohner. Alle Personen, die in Jessen oder im Ortsteil Schweinitz wohnen und in den letzten zwei Wochen dort waren, müssen sich in häusliche Quarantäne begeben. Hintergrund sind gehäufte Sars-Cov-2-Infektionen in den beiden Stadtteilen.

02:45 Uhr | Ausgangssperre in Spanien verlängert

Im von der Pandemie schwer getroffenen Spanien müssen die knapp 47 Millionen Bürger bis zum 11. April weitgehend zu Hause bleiben. Das Parlament billigte am frühen Donnerstagmorgen einen Antrag der linken Regierung auf Verlängerung des Alarmzustands um zwei Wochen.

02:30 Uhr | Moskau: Ausgangssperre für Risikogruppen

In der russischen Hauptstadt Moskau müssen ab Donnerstag fast 1,9 Millionen ältere und kranke Menschen wegen der Coronavirus-Pandemie zu Hause bleiben. Die Ausgangssperre gilt laut Stadtverwaltung für gut drei Wochen und für alle Frauen und Männer über 65 Jahre und chronisch Kranke. Die Betroffenen erhalten umgerechnet etwa 46 Euro, wenn sie sich an die Auflagen halten. Ein Lieferdienst soll sie mit Medikamenten und Lebensmitteln versorgen.

02:00 Uhr | Jährliche Corona-Welle wie bei der Grippe?

Das neuartige Coronavirus könnte nach Ansicht eines führenden US-Experten zu einem jährlich wiederkehrenden Problem ähnlich der normalen Grippe werden. Der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten, Anthony Fauci, nannte es bedenklich, dass die Zahl der bekannten Corona-Infektionen derzeit in der südlichen Hemisphäre ansteige, wo es langsam kälter werde. Wenn sich das Virus jetzt dort ausbreite, könne es im nächsten Winter wieder von dort in die nördliche Halbkugel kommen. Fauci mahnte, es müssten unbedingt Impfstoffe und wirksame Medikamente gegen Covid-19 entwickelt werden.

01:50 Uhr | Engpässe bei Obst und Gemüse möglich

Der Handelsverband Deutschland und der Bauernverband warnen vor Engpässen bei manchen Nahrungsmitteln wegen des Einreiseverbots für Erntehelfer. Die Verbandspräsidenten sagten den Funke-Zeitungen, zwar sei die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln nicht gefährdet. Bei einzelnen Obst- und Gemüsesorten könne es abhängig von der Dauer des Einreisestopps aber zu Versorgungslücken kommen. Bundesinnenminister Horst Seehofer hatte ein Einreiseverbot für ausländische Saisonarbeiter angeordnet.

01:20 Uhr | Schwangerschaftskonfliktberatung online

Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) hat mit den Ländern vereinbart, dass eine Schwangerschaftskonfliktberatung während der Corona-Krise auch online oder per Telefon ermöglicht werden soll. Eine Beratungsbescheinigung etwa für einen Schwangerschaftsabbruch könne dann per Email oder Post versendet werden. Das teilte Giffey am Mittwochabend auf Instagram mit.

Die Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm MDR AKTUELL RADIO | 26. März 2020 | 00:00 Uhr

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