Tatort-Check Tatort Wien "Die Faust"

Es ist der Termin in der Woche, auf den man sich verlassen kann: Sonntagabend, 20:15 Uhr, ARD. Zeit für den Tatort! Wir verraten euch schon jetzt, wer in dieser Woche ermittelt und was passiert.

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Tatort Wien "Die Faust"
Religiöser Ritualmord? Eisner (Harald Krassnitzer) und Fellner (Adele Neuhauser) am Fundort der ersten Leiche (Faris Rahoma). Bildrechte: ARD Degeto/ORF/E&A Film/Hubert Mican
Tatort Wien "Die Faust"
Religiöser Ritualmord? Eisner (Harald Krassnitzer) und Fellner (Adele Neuhauser) am Fundort der ersten Leiche (Faris Rahoma). Bildrechte: ARD Degeto/ORF/E&A Film/Hubert Mican
Tatort Wien "Die Faust"
3 Rätsel auf einmal: Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) ermitteln in einer rätselhaften Mordserie. Bildrechte: ARD Degeto/ORF/E&A Film/Hubert Mican
Tatort Wien "Die Faust"
Da kann nur eine helfen: Eisner (Harald Krassnitzer) und Fellner (Adele Neuhauser, li.) holen die legendäre Profilerin Dr. Henriette Cerwenka (Erika Mottl) aus dem Ruhestand. Bildrechte: ARD Degeto/ORF/E&A Film/Hubert Mican
Tatort Wien "Die Faust"
Katz und Maus-Spiel: Bibi Fellner (Adele Neuhauser) und Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) haben einen Verdacht – das Phantom führt die Polizei an der Nase herum. Bildrechte: ARD Degeto/ORF/E&A Film/Hubert Mican
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Letzter gemeinsamer Fall? Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) fürchtet, dass sich Partner Bibi Fellner (Adele Neuhauser) wegbewirbt. Bildrechte: ARD Degeto/ORF/E&A Film/Hubert Mican
Tatort Wien "Die Faust"
Auf dem Holzweg: Bibi Fellner (Adele Neuhauser) und Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) müssen nochmal von vorn anfangen. Bildrechte: ARD Degeto/ORF/E&A Film/Hubert Mican
Tatort Wien "Die Faust"
Wer bin ich? Bibi Fellner (Adele Neuhauser) und Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) vernehmen die Mitbewohnerin (Larissa Fuchs) der Ermordeten. Bildrechte: ARD Degeto/ORF/E&A Film/Hubert Mican
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Das Wiener Tatort-Team: Bibi Fellner (Adele Neuhauser, re.), Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Kollege Manfred (Thomas Stipsits, li.). Bildrechte: ARD Degeto/ORF/E&A Film/Hubert Mican
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Wie immer sehr engagiert: Revierinspektor Manfred Schimpf (Thomas Stipsits). Bildrechte: ARD Degeto/ORF/E&A Film/Hubert Mican
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Nervige Verstärkung: Hauptmann Steinwendtner (Dominik Maringer) konkurriert mit Bibi um eine Beförderung. Bildrechte: ARD Degeto/ORF/E&A Film/Hubert Mican
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Hat die CIA die Finger im Spiel? Eine faustdicke Überraschung erleben Bibi Fellner (Adele Neuhauser) und Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) bei dem Verleger Constantin Montag (Ernst Konarek). Bildrechte: ARD Degeto/ORF/E&A Film/Hubert Mican
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Worum geht´s?

In Wien werden kurz hintereinander drei Leichen gefunden. Leiche Nummer 1 ist ein nackter Mann, der in einer leer stehenden Wohnung  an die Wand genagelt wurde, um ihn herum ein fluoreszierendes Kreuz gemalt. Leiche Nummer 2 ist ebenfalls ein Mann, der in einer öffentlichen Toilette an der Decke hängt, unter ihm ein kleines Schälchen mit exakt 30 Silbermünzen im Wert von ca. 800 Euro. Und Leiche Nummer 3 ist eine Frau, an den Bug einer Yacht geschnallt wie eine Gallionsfigur.

Ein Serienkiller?

Ja und nein. Dafür spricht, dass alle drei Leichen sehr theatral inszeniert wurden, eine hinzugezogene Profilerin erkennt auch bei allen drei Leichen Hinweise auf religiöse Rituale. Gegen einen Serientäter spricht allerdings, dass alle drei Leichen unterschiedlich ums Leben gekommen sind: Der erste Mann wurde erschossen, der zweite erhängt und die Frau erschlagen. Ungewöhnlich für einen Serientäter ist auch die kurze Abfolge der Taten – alle drei Opfer wurden innerhalb einer Woche getötet. Und so kommt die Profilerin zu dem Schluss: Der Täter agiert nicht emotional wie ein richtiger Serienmörder, sondern aus berechnendem Kalkül.

Warum heißt der TATORT „Die Faust?

Weil ein Tattoo eine Rolle spielt – eine Faust, das Bibi Fellner und Moritz Eisner letztendlich auf die richtige Spur bringt.

Fazit?

Der neue Tatort aus Wien ist eine Mischung aus „Schweigen der Lämmer“, „Da Vinci Code“ und den Agenten-Romanen eines John Le Carré. Eine ziemlich gewagte, aber sehr spannende und – wenn die in diesem Tatort aufgeworfene Theorie stimmen sollte – sehr lehrreiche Mischung.

Warum Agenten-Romane?

Weil selbst der russische und der amerikanische Geheimdienst als potenzielle Täter bzw. Auftraggeber in den Fokus der Ermittlungen geraten!

Letzter Satz?

„Ljubic ist tot!“ – Leiche Nummer 4!

Dieses Thema im Programm MDR JUMP am Wochenende | 14. Januar 2018 | 13:10 Uhr

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