Fünf irre Fakten über Bäume zum Tag des Baumes

zuletzt aktualisiert: 24.04.2019 | 16:57 Uhr

Bäume sorgen für gute Luft, spenden Schatten und sind ganz schön spannende Gesellen. Wir haben ein paar irre Baum-Fakten für euch zusammengesammelt.

1. Bäume können sehr sehr alt werden

Die Puhdys sangen mal "Alt wie ein Baum möchte ich werden". Wenn sie das wirklich wöllten, dann hätten sie ganz schön viel zu tun. Wie alt genau der älteste Baum der Welt ist, ist nicht ganz klar. Wissenschaftler schätzen ihn auf irgendwas zwischen 80.000 und einer Million Jahre (!). Gemeint ist die Espen-Kolonie Pando in Utah. Die Bäume sind alle praktisch Klone und teilen sich ein gemeinsames Wurzelgeflecht. Praktisch sind sie also eine riesige Pflanze.

auch bekannt als Zitterpappeln
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2. Der höchste Baum der Welt ist größer als fast alle Gebäude in Mitteldeutschland

Im Redwood-Nationalpark in Californien steht der höchste bekannte Baum der Welt. Er ist 115,5 Meter hoch. Damit ist er höher als das Messehochhaus in Leipzig (Das ist nur 106,8 Meter hoch). Nur der Jentower und das Leipziger City-Hochhaus sind höher. Kaum zu fassen, dass dieser Baum mal ähnlich klein angefangen hat, wie die Eiche in dem Film.

3. Bäume muss man feiern, wie sie fallen

Das machen unter anderem die Japaner. Und zwar besonders irre. Alle 6 Jahre wird in der Stadt Suwa das Onbashira-Festival gefeiert. Dabei werden Bäume, die im Jahr zuvor gefällt wurden, auf spektakuläre Art durch die Stadt transportiert.

4. Das ist der giftigste Baum der Welt

Er heißt Manchinelbaum und kommt (zum Glück) nur in der Karibik vor. Die kleinen Äpfelchen, die daran wachsen sollte man auf keinen Fall essen, das kann tödlich enden. Man sollte auch nicht Schutz vor Regen unter ihm suchen, denn der Baum sondert dann eine milichige Flüssigkeit ab, die sich mit dem Regenwasser vermischt und dafür sorgen kann, dass sich schmerzhafte Blasen auf der Haut bilden. Sie greift sogar Autolack an. Achja, verbrennen sollte man ihn auch nicht, denn vom Rauch kann man vorübergehend blind werden.

Der wohl giftigste Baum der Welt
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5. Bäume haben eine Art Internet

Bäume und Pilze sind in manchen Fällen sowas wie beste Freunde. Eine Pilzsorte siedelt sich zum Beispiel auf Baumwurzeln an und hilft den Bäumen, mehr Wasser aufzusaugen. Im Gegenzug bekommt der Pilz was von der Energie ab, die bei der Fotosynthese hergestellt wird. Die Pilze wiederum verbinden verschiedene Bäume miteinander. Darüber können Bäume überschüssiges Kohlendioxid an andere umstehende Bäume abgeben.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP am Vormittag | 25. April 2018 | 11:50 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 25. April 2019, 07:41 Uhr

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