Schlaf Angst
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Schlafstudie Schlaflos in Mitteldeutschland

Die neue Schlafstudie der Techniker Krankenkasse wurde am Mittwoch veröffentlicht. Eines der Ergebnisse: Besonders die Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben Probleme mit dem Einschlafen.

Schlaf Angst
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21 Prozent der Befragten aus den drei Bundesländern gaben bei der Befragung an, schlecht einschlafen zu können. Direkt dahinter liegen Berlin und Brandenburg, mit 17 Prozent. Einschlafprobleme sind also im Osten besonders verbreitet. In Baden-Württemberg sind es gerade mal fünf Prozent.

Frühaufsteher und Frühschlafengeher

Ähnlich verhält es sich mit den Aufstehzeiten. 41 Prozent der Befragten in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen stehen vor sechs Uhr früh auf. Sachsen-Anhalt wird damit seinem Ruf als "Land der Frühaufsteher" mehr als gerecht. Deutschlandweit sind die drei Bundesländer mit diesem Wert übrigens Spitzenreiter. Dafür sind die Thüringer und Sachsen-Anhalter auch Spitzenreiter beim Früh ins Bett gehen: "18 Prozent von ihnen machen das Licht vor 22 Uhr aus", heißt es in der Studie.

Schlechter Schlaf ist ungesund

Ursachen dafür, dass Menschen nachts wachliegen, gebe es viele, sagte Peter Wendt, der für die Schlafstudie eine repräsentative Umfrage erhoben hat. Unter den Beschäftigten sei es der Umfrage zufolge: Stress im Job. Dieser liege deutlich vor privaten Sorgen oder Krankheit, wenn Menschen nachts wach liegen.

Wer schlecht oder weniger als sechs Stunden schläft, der leidet der Studie zufolge häufiger unter gesundheitlichen Problemen. Bei schlechten Schläfern würden zum Beispiel mehr als die Hälfte über Rückenprobleme klagen, bei guten Schläfern gerade mal rund ein Drittel.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP am Mittag | 16. November 2017 | 13:15 Uhr