Ein Schild weist auf Glatteisgefahr hin
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Sicher bewegen auf Schnee und Glatteis

18.01.2019 | 12:46 Uhr

Im Winter kann es schnell zu vereisten Straßen und Fußwegen kommen. Wenn der Schnee tagsüber anschmilzt und nachts bei Minusgraden wieder gefriert, kann es rutschig werden. Aber Knochenbrüche und andere Blessuren lassen sich einfach vermeiden.

Ein Schild weist auf Glatteisgefahr hin
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Zeit nehmen

Ein Gehweg ist mit Eis bedeckt
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Um eiliges Laufen zu vermeiden, hilft es, einfach zeitig loszugehen und mehr Zeit für Wege einzuplanen. Denn wenn ihr langsam geht, verliert ihr nicht so schnell das Gleichgewicht und habt mehr Standfestigkeit.

Watscheln hilft

Pinguine haben kein Problem auf Eis zu laufen. Deshalb hilft es, wie sie zu watscheln. Also die Füße leicht nach außen drehen und etwas nach vorne beugen. So fallt ihr nicht so schnell nach hinten um. Am besten setzt ihr auch den kompletten Fuß auf. Das sieht nicht schön aus, hilft aber. So wird der Körper stabilisiert. Gut ist es auch, die Hände nicht in den Manteltaschen zu verstecken. So kann man die Arme schneller nutzen, um das Gleichgewicht auszubalancieren.

Spikes funktionieren wie Schneeketten

Spikes an Schuhen im Schnee
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Spikes an den Schuhen sorgen für mehr Halt auf Eis und Schnee. Ähnlich wie bei Schneeketten am Auto, bohren sich Spitzen in den rutschigen Untergrund auf dem ihr geht. Statt teure Spikes zu kaufen, könnt ihr auch zu einem Hausmittel greifen: Schnallt Gummibänder um eure Schuhe oder zieht Socken drüber.

Halt suchen

Glatteis
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Am besten ist es, wenn etwas zum Greifen, wie ein Geländer oder eine Mauer, in der Nähe ist. Zum Abfangen hilft auch die nächste Hauswand oder Personen, bei denen ihr euch einhaken könnt - am besten ohne, dass ihr sie mit umreißt.

"Richtig" fallen

Ein Mann rutsch auf Glatteis aus.
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Besonders häufig bricht man sich bei Stürzen das Handgelenk. Denn damit versucht man sich aufzufangen. Solltet ihr ausrutschen, empfiehlt es sich vor allem den Kopf zu schützen. Das geht am besten, in dem ihr die Unterarme vor euer Gesicht haltet und die Hände ausstreckt. Geht es nach hinten abwärts, solltet ihr es wie Sportler machen: Den Rücken rund machen und das Kinn zur Brust ziehen, so wird der Aufprall verringert.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Morningshow | 21. Januar 2019 | 08:20 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 18. Januar 2019, 13:44 Uhr

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