So wunderschön ist der Herbst in den Nationalparks von Mitteldeutschland

16.11.2018 | 14:31 Uhr

Bunte, dichte Wälder, Felsen, viele Seen und Flüsse in wilden Tälern: Wir haben in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen so viel pure Natur. Wir zeigen die schönsten Flecken und stellen für jedes Bundesland eine ausgesuchte Ausflugsroute vor.

Nationalpark Sonnenaufgang
Bildrechte: IMAGO

In Mitteldeutschland sorgen unter anderem drei große Nationalparks dafür, dass wir die Natur genießen können. Wir haben für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Ausflugstipps und Wanderrouten für die letzten schönen Herbsttage zusammengestellt.

Nationalpark Hainich

Direkt in Thüringen zwischen Eisenach, Mühlhausen und Bad Langensalza liegt der Nationalpark mit 7.500 Hektar schönster Natur.

Unser Tipp für eine Tour

Nicht weit von Thüringens Landeshauptstadt Erfurt liegt der Drei-Türme-Weg im Ilmtal. Den empfiehlt Wanderleiterin Hella Tenzer aus Bad Berka:

Das sind gut 26 Kilometer und verbindet den Paulinenturm von Bad Berka, den Carolinenturm bei Bad Blankenhain und den Hainturm bei Weimar. Da hat man nicht nur von den Türmen wunderbare Ausblicke in die Natur.

An der Strecke finden Wanderer jede Menge Gaststätten mit Thüringer Küche. Wer noch nicht genug hat: Der Nationalpark Hainich ist etwa eine Stunde Autofahrt entfernt.

Nationalpark Sächsische Schweiz

Jedes Jahr besuchen etwa 1,7 Millionen Menschen den Nationalpark im Osten Sachsens. Hier ist nicht nur wandern, sondern auch Klettern ist angesagt.

Unser Tipp für eine Tour

Im Elbsandsteingebirge gibt es einen ganz legendären, alten Wanderweg: Den Malerweg. Sarah Nestler vom Tourismusverband Sächsische Schweiz sagt, was den so besonders macht:

Da kann man sehen, wie schön und vielseitig die Natur ist: Das reicht vom Elbtal über die Tafelberge bis hin zu mystischen Schluchten. Da hat man immer wieder spektakuläre Aussichten und sieht beeindruckende Felsformationen.

Sportlich gefordert wird man auf dem Weg auch. Der führt durch schmale Felsspalten und schmale und steile Treppen hinauf.

Nationalpark Harz

Ein großer Teil des Nationalparks liegt zwar in Niedersachsen, aber in Sachsen-Anhalt gibt es viele Highlights.

Unser Tipp für eine Tour

Der Harzer Hexenstieg ist 100 Kilometer lang und führt von Osterode bis nach Thale. Andreas Lehmweg vom Harzer Tourismusverband sagte MDR JUMP:

Dort bekommt man alles geboten, was den Harz ausmacht: Die Teiche und Gräben der Wasserwirtschaft, die UNESCO-Welterbe sind. Man geht durch die sagenumwobene Bergwildnis auf den Brocken. Und man streift auch die Rappbode-Talsperre und kann dort über die längste Hängebrücke ihrer Art auf der Welt laufen.

Die Tour endet in der tiefen Schlucht, dem „Grand Canyon“ des Harzes. Gerade wenn der Nebel im Herbst am Morgen durch die Wälder fließt, haben Besucher schnell das Gefühl: Hier sind bestimmt auch Hexen unterwegs.  

Dieses Thema im Programm MDR JUMP am Wochenende | 17. November 2018 | 10:10 Uhr

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