Benebelt: Rentner in Sachsen züchtet Cannabis-Pflanze

Eine erstaunlich große Drogenpflanze hat sich ein Rentner aus Mittweida in seinem Garten angezüchtet. Nun ermittelt die Polizei gegen ihn.

Hanfpflanze
Bildrechte: imago images/VWPics

Das konnte wohl kein Mensch übersehen. In Mittweida haben Polizeibeamte eine Cannabis-Pflanze sichergestellt. Ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung hatte die Pflanze, die bereits über eine Hecke ragte entdeckt und die Polizei informiert.

Hecke in einem Garten, neben der eine vier Meter hohe Cannabis-Pflanze sprießt.
Bildrechte: Polizeidirektion Chemnitz

Als die Beamten der Spur nachgingen, fanden sie die bereits vier Meter in die Höhe geschossene Pflanze auf einem Privatgrundstück vor. Besitzer des Grundstücks und Züchter der Pflanze war ein 79-jähriger Sachse. Die Cannabis-Pflanze gedeihte im Garten des Rentners prächtig und bekam neben viel Sonne offenbar auch eine Menge Pflege ab.

Die zuständige Polizei hat das illegale Gewächs sichergestellt. Gegen den Rentner wird nun wegen des Verdachts unerlaubten Anbaus von Betäubungsmitteln ermittelt.

Mit Material der Polizei Sachsen

Dieses Thema im Programm MDR JUMP bei der Arbeit | 10. September 2021 | 11:27 Uhr

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