Wohin mit den ganzen Urlaubsfotos?

Aus dem Urlaub bringen die meisten Leute Unmengen an Schnappschüssen mit. Im schlimmsten Fall ist der Speicher des Smartphones nun voll und es stellt sich die Frage: Wohin mit den ganzen Urlaubsfotos?

Urlaubsfotos 1 min
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Cloud-Speicher, also so etwas wie eine Festplatte im Internet, sind eine praktische Sache. Auf die Inhalte können Nutzer via PC, Notebook, Tablet oder Smartphone zugreifen. Damit eignen sich die Webspeicher unter anderem perfekt zum Ablegen und Teilen von Urlaubsbildern.

Einige Anbieter mit viel Gratis-Speicher

Bei Online-Speichern wie OneDrive (früher Skydrive), Google Drive oder Dropbox wird Nutzern vereinfacht gesagt eine virtuelle Festplatte angeboten, auf der Bilder oder gleich ganze Fotoalben abgelegt werden können. Kostenlos nutzbar sind je nach Anbieter zwischen zwei bis 30 Gigabyte. Mehr Speicher gibt´s für eine monatliche Grundgebühr. Da geht´s bei ca. 1,99 Euro für 20 GB los. Die einzelnen Angebote und Tarife gleichen einem undurchdringlichen Dschungel. Da sollte man genau hinschauen, was man wirklich braucht. Als Amazon-Prime-Kunde, kann man als Hobby-Fotograf alle Bilder auf Amazon-Photos ablegen. Die Cloud bietet unbegrenzten Speicherplatz für Fotos in voller Auflösung.

Komfortables Speichern

Symbolfoto Cloudspeicher
Bildrechte: imago images / Christian Ohde

Bei fast allen Cloud-Anbietern klappt das Speichern von Fotos oder Videos sehr komfortabel. Durch Synchronisierung landen die auf dem Smartphone gespeicherten Fotos automatisch auf dem PC, sofern der auch auf den Webspeicher zugreift. Von dort aus können die Bilder bearbeitet oder auch verschickt werden. Langwieriges Zwischenspeichern auf einem Stick oder einer externen Festplatte entfällt. Will man später mit einem anderen Gerät an dem Foto weiterarbeiten, wird wiederum durch Synchronisierung die aktuelle Variante heruntergeladen.

Fotos lassen sich einfach mit Freunden oder Familie teilen

Bei den Webspeichern ist das Teilen von Bildern sehr einfach. Man lädt Fotos in die Cloud hoch und schickt dann den entsprechenden Link an Freunde, Familie oder Kollegen, je nachdem, wem man die Fotos zeigen will. Die Empfänger laden sich das Ganze runter.

Vor fremden Blicken verschlüsseln

Um nicht zu riskieren, dass die Urlaubsfotos ungewollt irgendwo im Internet auftauchen, sollte man sie gut schützen. Die Server der meisten Anbieter stehen in den USA. Dort fallen die Daten nicht unter das deutsche Datenschutzgesetz. Ein Tipp: Verschlüssele sensible Daten vor dem Hochladen selbst! Dazu gibt es spezielle (meist kostenpflichtige) Verschlüsselungstools. Weitere Risiken sind: die Cloud kann gehackt werden oder sie kann auch einfach verschwinden, z.B. wenn der Anbieter Pleite geht. Das wirklich Sicherste ist es, alle Fotos noch einmal zusätzlich auf einer externen Festplatte abzulegen.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP bei der Arbeit | 19. August 2021 | 11:45 Uhr

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