Wohin mit den ganzen Urlaubsfotos?

Aus dem Urlaub bringen die meisten Leute Unmengen an Schnappschüssen mit. Im schlimmsten Fall ist der Speicher des Smartphones nun voll und es stellt sich die Frage: Wohin mit den ganzen Urlaubsfotos? Eine praktische Sache sind Cloud-Speicher.

Urlaubsfotos 1 min
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MDR JUMP Mo 17.08.2020 10:45Uhr 01:11 min

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Einige Anbieter mit viel Gratis-Speicher

Bei Online-Speichern wie OneDrive (früher Skydrive), Google Drive oder Dropbox wird Nutzern vereinfacht gesagt eine virtuelle Festplatte angeboten, auf der Bilder oder gleich ganze Fotoalben abgelegt werden können. Kostenlos nutzbar sind je nach Anbieter zwischen zwei (Dropbox) bis 30 Gigabyte (E-Post-Cloud mit Identifikation). Mehr Speicher gibt´s für eine monatliche Grundgebühr. Da geht´s bei ca. 1,99 Euro für 20 GB (Web.de) los. Die einzelnen Angebote und Tarife gleichen einem undurchdringlichen Dschungel. Da sollte man genau hinschauen, was man wirklich braucht. Wenn du Amazon-Prime-Kunde bist, kannst du als Hobby-Fotograf alle deine Bilder auf Amazon-Photos ablegen. Die Cloud bietet unbegrenzten Speicherplatz für Fotos in voller Auflösung.

Komfortables Speichern

Symbolfoto Cloudspeicher
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Bei fast allen Cloud-Anbietern klappt das Speichern von Fotos oder Videos sehr komfortabel. Durch Synchronisation landen die auf dem Smartphone gespeicherten Fotos automatisch auf deinem PC, sofern der auch auf den Webspeicher zugreift. Von dort aus kannst du ganz bequem deine Bilder bearbeiten oder auch verschicken. Langwieriges Zwischenspeichern auf einem Stick oder einer externen Festplatte entfällt. Will man später mit einem anderen Gerät an dem Foto weiterarbeiten, wird wiederrum durch Synchronisation die aktuelle Variante heruntergeladen.

Fotos lassen sich einfach mit Freunden oder Familie teilen

Bei den Webspeichern ist das Teilen von Bildern sehr einfach. Du lädst deine Fotos in die Cloud hoch und schickst dann den entsprechenden Link an Freunde, Familie oder Kollegen - je nachdem, wem du deine Fotos zeigen willst. Die Empfänger laden sich das Ganze runter. 

Vor fremden Blicken verschlüsseln

Um nicht zu riskieren, dass deine Urlaubsfotos ungewollt irgendwo im Internet auftauchen, solltest du auf den Schutz der Fotos achten. Die Server der meisten Anbieter stehen in den USA. Dort fallen die Daten nicht unter das deutsche Datenschutzgesetz. Ein Tipp: Verschlüssele sensible Daten vor dem Hochladen selbst - dazu gibt es spezielle (meist kostenpflichtige) Verschlüsselungstools. Weitere Risiken sind: Die Cloud kann gehackt werden oder sie kann auch einfach verschwinden, z.B. wenn der Anbieter Pleite geht. Das wirklich Sicherste ist es, alle Fotos noch einmal zusätzlich auf einer externen Festplatte abzulegen.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP bei der Arbeit | 17. August 2020 | 10:45 Uhr

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