Zusatzakkus: So findest du den richtigen!

Das kennen sicherlich die meisten: Man ist den ganzen Tag unterwegs und irgendwann macht der Akku vom Handy schlapp. Zusatzakkus oder Powerbanks versprechen da Abhilfe. Wir klären, wie du den passenden findest.

Ein Ladekabel liegt auf einem Handy, auf dessen Display gerade der Akkustand angezeigt wird. 1 min
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MDR JUMP Do 18.06.2020 10:45Uhr 00:59 min

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Fakt ist, die Auswahl an Zusatzakkus oder Powerbanks ist riesig. Unabhängig von der Bezeichnung steckt aber in allen Geräten im Wesentlichen das Gleiche: Ein kleinerer oder größerer Akku, der über ein Ladekabel an der Steckdose aufgeladen wird und seine Energie dann an mobile Geräte abgeben kann. Für die haben die Powerbanks den üblichen USB-Anschluss, über den Smartphones, Tablets oder auch viele moderne Kameras dann geladen werden können.

Was bedeutet die Angabe „mAh“?

Smartphone und Powerbank
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Meist wird die Leistung der kleinen Zusatz-Stromlieferanten mit „mAh“ angegeben. Das steht für Milli-Ampere-Stunden. Je höher die Zahl auf dem Akku ist, umso mehr Strom kann er speichern. Die Leichtgewichte unter den Zusatzstrom-Speichern bestehen in der Regel aus Ladeelektronik und nur einer Zelle und kommen mit einer Kapazität von um die 5.000 Milli-Ampere-Stunden (mAh). Das reicht in der Regel, um ein Smartphone einmal komplett zu laden. Nur wenige Euro teurer sind die günstigsten mittleren Powerpacks. Sie liefern den Herstellern zufolge um die 10.000 mAh, wiegen dafür zwischen 100 und 200 Gramm und sind auch etwas größer.  Echte Schwergewichte sind dann die mobilen Zusatzakkus mit mehr als 20.000 mAh. Sie wiegen ab 200 Gramm aufwärts und kosten mindestens 20 Euro. Damit lassen sich dann Smartphones und auch Tablets gleich mehrfach wieder aufladen.

Quick Charge, Power Delivery und Co.?

Beim Kauf einer Powerbank sind Laien von den vielen Angaben in der Beschreibung oft überfordert: Neben Preis, Kapazität (mAh) und Gewicht stehen dort oft noch Angaben wie "Output 2.1 A für schnelles Aufladen", "Quick Charge" oder "Power Delivery". Diese Technikdetails zeigen vereinfacht gesagt an, ob die Powerbank Smartphones auch schneller als am USB-Ausgang üblich laden kann und ob sie auch gut genug für Laptops ist. Normalerweise kommt über die USB-Buchse ein Ampere. Stärkere Zusatzakkus könnten mit 2,1 oder 2,4 zumindest die Smartphones schneller befüllen, die diese Technik auch unterstützen. Wenn man Tablets laden will, sind die 2,1 oder 2,4 Ampere wichtig. Bietet die Powerbank Quick Charge, werden Smartphones ebenfalls schneller geladen, wenn das Handy die Technik auch unterstützt. Power Delivery wiederum ist wichtig, wenn der Zusatzakku oft auch Notebooks laden soll. Die werden dann über ein spezielles USB-C-Kabel schneller befüllt.

Nicht auf Herstellerangaben verlassen

Ein grundsätzliches Problem bei vielen Powerbanks ist immer noch die Differenz zwischen den Herstellerangaben zur Kapazität und der in der Praxis tatsächlich gelieferten Strommenge. In der Regel liefern die Zusatzakkus deutlich weniger Energie als von den Herstellern angegeben. In Tests bleiben im Extremfall bis zu 46 Prozent Leistung auf der Strecke. Das liegt daran, dass sie Hersteller immer nur die Kapazität der verbauten Akku-Zellen angeben und die bei mehreren Zellen eben addieren.

Sicherheit und Selbstentladung

Smartphone und Powerbank
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Das ist beruhigend: Nutzer der Powerbanks müssen keine Angst haben, den Akku ihres geliebten Smartphones zu überladen. Das hat dafür einen Überladeschutz, der dann auch nicht mehr Strom ins Gerät lässt. Auch die Powerbanks selbst können nicht "zu voll" gemacht werden. Nutzer müssen also auch nicht sofort das Kabel entfernen, wenn die LEDs auf "voll" stehen. Auch da gilt: Die Akkus laden bis sie voll sind. Dann gehen sie automatisch in den Erhaltungsmodus. Und was wir als 100 Prozent sehen, ist auch ganz oft nicht die komplette Leistung des Akkus. Es gibt immer noch einen Puffer nach oben. Auch Selbstentladung ist bei aktuellen Zusatzakkus kein großes Thema. Selbst über Wochen verlieren die Energiespeicher meist nur ein bis zwei Prozent ihrer Ladung.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP bei der Arbeit | 18. Juni 2020 | 10:45 Uhr

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