Osterfeuer
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Osterfeuer kann Flammenfalle für Igel und Hasen sein

Zuletzt aktualisiert: 30.01.2019 | 13:45 Uhr

Bald lodert und knistert es wieder überall in Mitteldeutschland: Vielerorts werden am Ostersamstag die traditionellen Osterfeuer entzündet. Was uns Menschen erfreut, kann für Tiere schnell eine Todesfalle werden. Damit das nicht passiert, sollte man folgende Regeln beachten.

Osterfeuer
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Tierschützer warnen jedes Jahr: Die beliebten Osterfeuer können gefährlich für Igel, Hasen, Vögel und andere kleine Tiere werden. Denn die nutzen oft die aufgeschichteten Reisig- und Holzhaufen als natürliches Versteck. Wenn dann das Feuer einfach so angezündet wird, sitzen die Tiere in der Falle und verbrennen.

Erst umschichten, dann entzünden

Damit das nicht passiert, sollten Äste und Zweige laut der Umweltschutzorganisation BUND erst kurz vor dem Abbrennen zusammengestellt oder noch einmal komplett umgeschichtet werden. Nur an dem Brennmaterial zu rütteln, reiche nicht aus, warnen Tierschützer. Denn viele Tiere würden dann vor Angst die Flucht nicht wagen.

Nicht alles darf verbrannt werden

Und auch andere Regeln muss man beachten, wenn man ein Osterfeuer entzünden möchte. Es darf zum Beispiel nicht alles verbrannt werden. Abfälle wie Haus- und Sperrmüll, lackiertes und behandeltes Holz, Spanplatten, Reifen oder Plastik haben im Osterfeuer nichts zu suchen. Werden mit Holzschutzmitteln behandelte Stücke verbrannt, können giftige Gase entstehen, die mit dem Rauch eingeatmet werden. Verbrannt werden darf nur der jährlich anfallende Pflanzenschnitt - gut getrockneter Baum- und Strauchschnitt oder Reisig.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Morningshow | 26. März 2018 | 05:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 26. März 2018, 14:46 Uhr

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