Zwangsausschüttung: Deshalb ist es am Mittwoch leichter, den Lotto-Jackpot zu knacken

Bei der Mittwochsziehung der Lotterie "6 aus 49" wird es auf jeden Fall große Geld-Gewinne geben. Denn der Jackpot ist mit 45 Millionen Euro voll. Er wird auf jeden Fall ausgeschüttet.

ILLUSTRATION - Ein Kugelschreiber liegt auf einem Lottoschein.
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In den vergangenen Wochen ist der Lotto-Jackpot immer weiter angestiegen. Niemand konnte die höchste Gewinnklasse - Sechs Richtige mit Superzahl - knacken. Deshalb werden die 45 Millionen Euro, die im Jackpot liegen, jetzt auf jeden Fall ausgezahlt.

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Deshalb muss das Geld raus

Die aktuell gültigen Regelungen zur sogenannten Zwangsausschüttung gibt es seit September 2020. Demnach wird der Jackpot dann auf jeden Fall ausgezahlt, wenn bei der vorhergehenden Ziehung der Jackpot bereits bei 45 Millionen Euro gelegen hat und dabei nicht geknackt wurde. Das ist bei der Ziehung am Mittwoch der Fall.

Deshalb werden - wenn wieder niemand sechs Richtige mit Superzahl getippt haben sollte - die 45 Millionen Euro in einer niedrigeren Gewinnklasse ausgezahlt. Also kann der große Gewinn dann auch mit sechs Richtigen ohne Superzahl erzielt werden.

Gewinn wird aufgeteilt

Damit steigt allerdings auch die Wahrscheinlichkeit, dass nicht eine Person den vollen Gewinn erhält. Denn in den niedrigeren Gewinnkategorien ist es wahrscheinlicher, dass mehrere Spielerinnen und Spieler die passenden Zahlen getippt haben. Dann wird der Betrag aufgeteilt.

Seltenes Phänomen

Eine Zwangsausschüttung findet sehr selten statt. Zuletzt gab es sie vor über einem Jahr. Am 2.12.2020 wurden die 45 Millionen Euro in der Gewinnklasse 2 ausgezahlt. Damals haben drei Lose gewonnen - jeweils 15 Millionen Euro. Einer der Gewinne ging nach Sachsen.

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