Eine Sternschnuppe über einem Felsbogen in Italien.
Bildrechte: IMAGO

Sternschnuppen über Mitteldeutschland Am Wochenende erreichen die "Leoniden" ihren Höhepunkt

In den kommenden Tagen lassen sich wieder besonders viele Sternschnuppen am Nachthimmel beobachten. Wir verraten, wann ein Blick in den Himmel sich lohnt!

Eine Sternschnuppe über einem Felsbogen in Italien.
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Am Wochenende kommen Sternschnuppenjäger wieder voll auf ihre Kosten. Die "Leoniden" erreichen dann ihren Höhepunkt. An manchen Orten können dann bis zu hundert Sternschnuppen in der Stunde beobachtet werden. Weil der Mond gerade nicht so hell scheint, lässt sich der Sternschnuppenschauer sogar besonders gut beobachten, erklärt Sabine Frank vom Sternenpark Rhön.

Einen Haken hat die Sache allerdings:

Man muss warten, bis das Sternbild Löwe aufgeht. Das ist eigentlich erst nach Mitternacht der Fall.

Wer früh ins Bett muss, kann trotzdem Sternschnuppen sehen

Wer früher ins Bett muss, hat trotzdem gute Chancen auf Sternschnuppen. Momentan sind nämlich auch die "Tauriden" unterwegs, die so heißen, weil sie aus dem Sternbild Stier zu kommen scheinen (Stier auf Griechisch heißt "Taurus").

Wenn man da bei klarem Himmel nach Osten schaut, dann hat man gute Chancen einen sogenannten Boliden zu sehen.

Boliden sind große Sternschnuppen, so wie die Leuchterscheinung über Thüringen, die die Menschen am Dienstagabend auf Trab gehalten hat.

Sternenstaub und Schrott

Aber auch außerhalb der Sternschnuppen-Saison lassen sich solche Erscheinungen beobachten. Viele davon sind allerdings - ganz unromantisch - Weltraumschrott, der in der Atmosphäre verglüht.

Die "Leoniden" (und auch die "Tauriden") sind allerdings wirklich kleine Asteroiden oder Kometenreste, die auf der Erdumlaufbahn liegen. Einmal im Jahr - im November - rauscht die Erde durch diese Wolke durch. Das führt zu den Sternschnuppenschauern.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Morningshow | 16. November 2017 | 05:50 Uhr