Lena Meyer-Landrut: "Freibad würde ich nicht machen"

Was wäre die Boulevardpresse ohne Lena Meyer-Landrut? Kaum postet die 30-Jährige ein Foto, schon wird eine Schlagzeile draus gezimmert – ob die nun wahr ist oder nicht. Ich habe mit ihr darüber gesprochen, wie sich das anfühlt.

Lena Meyer-Landrut im MDR JUMP Interview 19 min
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Was wäre die Boulevardpresse ohne Lena Meyer-Landrut? Kaum postet die 30-Jährige ein Foto, schon wird eine Schlagzeile draus gezimmert – ob die nun wahr ist oder nicht. Ich habe mit ihr darüber gesprochen, wie sich das anfühlt.

MDR JUMP Mo 14.06.2021 18:00Uhr 18:56 min

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In den Boulevardmedien wurden Lenas Instagram-Fotos in der Vergangenheit regelmäßig genutzt, um daraus spekulative Schlagzeilen zu generieren. Im Interview sagt sie dazu:

Nur weil man transparent ist mit seelischer und körperlicher Gesundheit, ist es trotzdem nicht erlaubt, dass man was spekuliert oder irgendwas schreibt, das nicht der Wahrheit entspricht.

In ihrer neuen Single „Strip” singt Lena nun davon, mentalen Ballast abzuwerfen. Auch von ihren äußerst erfolgreichen Instagram-Fotos hat sich die 30-Jährige im Zuge der Veröffentlichung getrennt: "Das war auf jeden Fall symbolisch". Es sei ihr darum gegangen, die Wichtigkeit dieser Fotos neu zu bewerten.

Ich lösche damit nicht mein Leben, sondern ich lösche halt Fotos auf einer Plattform. Das ist total egal.

Die sozialen Medien hätten sie in der Vergangenheit bisweilen gestresst: "Jeder, der Social Media benutzt, der kennt das, dass man sich selbst so unter Druck setzt". Man versuche stets gut anzukommen.

Dann gibt es oft unter so Bildern ganz viele Kommentare, die gar nicht so ernst gemeint sind. ,Oh mein Gott, du bist so schön!‘ und dies und das. Oder halt unnötiger Hate.

Die Hasskommentare nicht an sich ranzulassen, sei für die Sängerin ein stetiger Prozess: "Ich glaube nicht, dass einem das jemals nicht nahegeht, wenn andere schlecht über einen reden. Aber ich fühle mich auf jeden Fall sehr viel entspannter damit und habe das Gefühl, dass es immer leichter wird, sich davon abzugrenzen." Als Promi meide sie zudem bestimmte öffentliche Situationen, weil sie sich beobachtet fühle.

Ich glaub sowas wie Freibad oder so würde ich nicht machen. Hauptsächlich so Sachen, wo man nicht wegkann und wo man an einem Ort mit vielen Menschen ist. Das ist schon schwierig. Kino oder Schauspielhaus geht zum Beispiel total gut, weil das so begrenzt und dunkel ist.

MDR JUMP-Musikredakteur Felix Heklau trifft regelmäßig Stars zum Gespräch. Das Ergebnis kannst du auch in unserem Podcast "Wartungsfläche Fuhrpark" hören. Einfach abonnieren.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP am Abend | 14. Juni 2021 | 20:20 Uhr

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