12.08.2019 | 21:55 Uhr Update: Findel-Känguru hüpft jetzt in Weißwasser

Das Findel-Känguru aus der Lausitz hat eine neue Bleibe. Weil der Aufruf der Polizei nach dem Besitzer des Tieres ohne Erfolg blieb, wurde es nun von der Wildauffangstation Görlitz in den 60 Kilometer entfernten Tierpark Weißwasser gebracht. Hier erwarten den Känguru-Mann ein großes Gehege und drei weitere Artgenossen.

Känguru Weißwasser
Noch schaut das Känguru etwas skeptisch... Bildrechte: Danilo Dittrich

Eingefangenes Tier soll nicht in Görlitz bleiben

Ein Anwohner in Niesky hatte Ende Juli die Polizei angerufen und auf ein Känguru vor seinem Grundstück hingewiesen. Der Görlitzer Tierparkleiter und Tierarzt Sven Hammer kam mit Blasrohr und Narkosepfeil an das Tier heran. So konnte das Tier eingefangen werden." Das etwa 1,5 bis zwei Jahre alte Känguru war ziemlich aufgeregt. Jetzt muss es zur Ruhe kommen. Dann sehen wir weiter", sagte damals die Kuratorin und Tiermanagerin des Tierparks Görlitz, Catrin Hammer. Im Zoo leben bereits acht Riesenkängurus. Spezielle Pellets, Heu, Gras und Wasser standen für den Neuzugang bereit. Schon damals stand fest: Sollte sich kein Besitzer finden, wird das Tier an eine andere Einrichtung vermittelt.

Quelle: MDR/kk/dk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 30.07.2019 | ab 10:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

Zuletzt aktualisiert: 12. August 2019, 21:55 Uhr

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