James Blunt über Greta: „Ich finde es sehr kindisch, ein Kind zu hassen.“

06.11.2019 | 14:00 Uhr

Alle reden über die 16-jährige Umweltaktivistin Greta Thunberg. Aber nicht nur positiv. Auch Sänger James Blunt hat eine Meinung dazu.

James Blunt hat die Umweltaktivistin Greta Thunberg in Schutz genommen. MDR JUMP-Musikredakteur Felix Heklau hat er erzählt:

Ich finde es sehr kindisch, ein Kind zu hassen. Vor allem ein Kind, das versucht etwas zu tun, was anderen hilft.

Deutschland beim Umweltdenken schon weit

Er findet, in Deutschland gäbe es generell schon eine erhöhte Aufmerksamkeit, was Umweltprobleme angeht. Das hat er vor einigen Jahren sogar selbst erlebt:

Ich denke, dass Deutschland recht fortgeschritten ist, wenn es um Umweltprobleme geht. Als ich hier vor vielen Jahren als 10-Jähriger gelebt habe, war Deutschland schon sehr fortgeschritten in Sachen Recycling und beim Diskutieren von Umweltproblemen.

Auch deswegen hält er die „Fridays For Future“-Proteste für eine „fantastische Sache“, weil der Schutz der Umwelt eine Generationenaufgabe ist:

Es richtet den Fokus der Menschen auf eines der größten Probleme nicht nur unserer Generation, sondern gleich mehrerer Generationen.

Sein Song „The Greatest“ ermutigt

Er selbst setzte große Hoffnungen in seine beiden Söhne, die momentan noch ein und drei Jahre alt sind. Auf seinem neuen Album „Once Upon A Mind“ hat Blunt ihnen einen ermutigenden Song geschrieben. In „The Greatest“ heißt es: „Seid die Jungen, Starken und Mächtigen, denn die Welt steht still und wartet auf jemanden, der sie verändert.“ Ihm ist es wichtig, dass die jüngere Generation proaktiv ist und besser handele als ihre Vorgänger. Von dieser Forderung nimmt er sich selbst nicht aus.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP AM ABEND | 06. November 2019 | 19:43 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 06. November 2019, 14:00 Uhr

Aktuelle Themen von MDR JUMP