Eine Pizza wird fürs gemeinsame Essen geteilt.
Bildrechte: IMAGO

Warum schnelles Essen ungesund ist

23.11.2018 | 12:46 Uhr

Wie lang esst ihr an einer (trockenen) Scheibe Toastbrot? Manuel aus Dessau kann sie in rund sieben Sekunden verschlingen und hat damit einen Weltrekord aufgestellt: Er ist der schnellste Toastbrotesser der Welt. Nachmachen ist nicht unbedingt zu empfehlen, denn schnelles Essen ist nicht gesund.

Eine Pizza wird fürs gemeinsame Essen geteilt.
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Unser Essverhalten beeinflusst unsere Gesundheit. Ob man also seinen Teller in fünf oder in dreißig Minuten leert, ist nicht ganz so egal, wie man meinen könnte.

4 Fakten, warum du das Tempo aus deinen Mahlzeiten nehmen solltest

  1. Wer immer sein Essen runter schlingt, wird eher dick. Wissenschaftler haben die Ernährungsgewohnheiten untersucht und herausgefunden, dass Schnell-Esser ein höheres Risiko für massives Übergewicht haben. Der Grund liegt in unserem Kopf: Unser Gehirn registriert erst nach rund 15 bis 20 Minuten, dass der Magen sich gefüllt hat und wir satt sind. Je schneller wir also essen, desto mehr nehmen wir zu uns, bis das Sättigungsgefühl einsetzt.
  2. Wer langsam isst, schmeckt mehr. Denn während des Kauens entfaltet sich erst der Geschmack der Lebensmittel. Wer schlingt, weiß also gar nicht wie gut der Braten wirklich schmeckt. Und auch bestimmte Nährstoffe können sich erst während des Kauens richtig entfalten.
  3. Wer schnell isst, bekommt eher Bauchschmerzen. Der Verdauungsprozess beginnt schon beim Kauen. Je besser das Essen zerkleinert ist und je mehr Speichel sich im Kauprozess gebildet hat, desto besser geht es dem Magen.
  4. Schnelles Essen stresst den Körper. Wer sich gemütlich hinsetzt und für das Essen Zeit nimmt, kann dagegen Stress abbauen.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP - die Feierabenshow | 23. November 2018 | 15:10 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 23. November 2018, 12:46 Uhr

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