Eine braun-weiße Katze liegt auf einer zum Teil bemoosten Asphaltfläche. Sie wirft einen Schatten auf diese. Die Katze ist bis zu den Schultern zu sehen.
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So überstehen deine Haustiere heiße Tage

Zuletzt aktualisiert: 26.06.2019 | 15:20 Uhr

Pralle Sonne und Temperaturen über 30 Grad bringen nicht nur Menschen an ihre Grenzen. Die Wärme ist auch für viele Haustiere sehr anstrengend. Im schlimmsten Fall können sie sogar einen Hitzschlag erleiden. Wir geben Tipps, damit das nicht passiert.

Eine braun-weiße Katze liegt auf einer zum Teil bemoosten Asphaltfläche. Sie wirft einen Schatten auf diese. Die Katze ist bis zu den Schultern zu sehen.
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Sie hecheln, leiten Wärme über die langen Puschelohren ab und baden viel: Haustiere wie Hunde, Kaninchen oder Wellensittiche haben ihre eigenen Wege entwickelt, mit hohen Temperaturen klar zu kommen. Als Besitzer kannst du zusätzlich helfen, deine Lieblinge gut durch den Sommer zu bringen.

Ein blauer Wellensittich auf dem Weg zum Wasser
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Wasser marsch!

Wasser marsch!

Tiere brauchen bei Hitze besonders viel Flüssigkeit: Hunde verdunsten beim Hecheln Wasser auf den Schleimhäuten in Mund und Rachen. Deshalb solltest du beim Gassigehen immer Wasser und einen Napf zum Trinken dabei haben. Bei Kaninchen sollte die Wasserstelle immer voll sein. Frisches Gras ist leicht verdaulich und enthält zusätzlich Flüssigkeit.

Fisch im Aquarium
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Ab ins Wasser!

Ab ins Wasser!

Wenn du deinem Wellensittich oder Papagei ein Badehäuschen hinstellst, solltest du das Wasser regelmäßig tauschen. Es sollte kühl, aber nicht ganz kalt sein. Nutzen Vögel das Badehäuschen nicht, kannst du sie vorsichtig mit Wasser besprühen. Und auch Fische können unter der Hitze leiden. Das Wasser im Aquarium kann sich bei extremen Temperaturen lebendsbedrohlich aufheizen. Das verhinderst du, indem du vorsichtig kaltes Wasser nachfüllst.

Ein Zwerghamster schaut aus einem Häuschen.
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Raus aus der Sonne!

Raus aus der Sonne!

Tiere sollten besonders bei hohen Temperaturen ein schattiges Plätzchen als Rückzugsort haben. Das ist vor allem dann wichtig, wenn die Tiere im Freigehege im Garten oder auf dem Balkon leben. Auch Pferde, Schafe oder Rinder sollten sich immer in den Schatten zurückziehen können. Für kleine Nager reicht ein kleiner Unterstand aus Fliesen oder kühlen Steinplatten. Du solltest dabei immer darauf achten, wie die Sonne wandert, damit sie nicht in den Unterstand scheint. Alternativ kannst du ein feuchtes Handtuch über das Gehege oder den Vogelkäfig legen.

Eine Katze schaut aus einem gekippten Fenster.
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Keine Zugluft!

Keine Zugluft!

Genau wie Menschen schätzen auch Haustiere frische Luft. Und ähnlich wie ihre Besitzer können sie durch Zugluft krank werden. Die kann beispielsweise bei Katzen eine Bindehautentzündung auslösen. Vor Ventilatoren und Klimaanlagen solltest du die Vierbeiner ebenfalls schützen. Achtung gekippte Fenster! Katzen können sich beim Rausklettern im Spalt verfangen. Rutschen sie dann nach unten, können ihre Organe gequetscht werden.

Im Eis für Menschen ist zuviel Zucker und zu viel Fett. Für Hunde ist das nicht geeignet.
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Eismaschine an!

Eismaschine an!

Menschen kommen mit Eis besser durch die Hitze, Hunde auch. Statt Speiseeis mit Zucker und Fett, kannst du Rinderbrühe in eine Eiswürfel-Form gießen und ins Tiefkühlfach legen. Das Brühe-Eis sollten aber nur Vierbeiner bekommen, die ihr Fressen nicht zu schnell runterschlingen, sonst können die Tiere Magenprobleme bekommen. Auch wenn es gut gemeint ist: Deinen Hund solltest du nicht zu kurz scheren lassen, weil der sonst Sonnenbrand bekommen kann.

Ein kleiner Hund wird nach einem Hitzschlag gekühlt
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Vorsicht Hitzschlag!

Vorsicht Hitzschlag!

Behalte dein Haustier bei Hitze im Auge. Ein Wärmestau kann bei den Tieren einen Hitzschlag auslösen. Bei kleinen Nagern und Kaninchen kann das schon bei 25 bis 28 Grad Celsius passieren. Glasiger Blick, tiefrote Zunge und Hecheln mit gestrecktem Hals sind bei Hunden Anzeichen für zu viel Hitze. Erbrechen, Gleichgewichtsstörungen und Bewusstlosigkeit deuten auf einen Hitzschlag hin. Bei Katzen sind Unruhe und ein schneller Herzschlag typische Symptome. Meist liegen die Tiere dann stark hechelnd auf dem Bauch. In so einem Fall gilt: Schnellstens zum Tierarzt!

Einfach im Auto zurückgelassen: Ein Hund bei praller Sonne.
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Tiere nie im Auto lassen!

Tiere nie im Auto lassen!

Regelmäßig zum Sommeranfang warnen Tierärzte und –schützer: Hunde und natürlich auch andere Haustiere sollten bei Hitze nie im Auto bleiben. Die hohen Temperaturen machen aus jedem Fahrzeuge in wenigen Minuten eine Backofenhölle. Dabei ist es laut einem aktuellen ADAC-Test völlig egal, ob die Fenster geschlossen oder teilweise geöffnet sind. Im schlimmsten Fall droht ein qualvoller Tod. Dabei ist es laut einem aktuellen ADAC-Test völlig egal, ob die Fenster geschlossen oder teilweise geöffnet sind.

Wie wir Menschen werden auch Tiere bei hohen Temperaturen träge, Bewegung ist aber wichtig. Bei großer Hitze kannst du in den kühleren Morgen- und Abendstunden Gassigehen, möglichst in schattigen Parks oder Waldgebieten. Gleiches gilt für Ausritte mit dem Pferd.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Feierabendshow | 05. Juni 2019 | 14:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 04. Juni 2019, 10:29 Uhr

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