Eine Frau gießt ihren Garten
Bildrechte: imago images / Panthermedia

So schützt du deinen Garten vor Trockenheit

25.04.2019 | 08:40 Uhr

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einem weiteren Dürresommer. Der könnte nicht nur Landwirte und Forstbetriebe teuer zu stehen kommen. Auch heimische Gärten leiden unter anhaltender Trockenheit.

Eine Frau gießt ihren Garten
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Zu einem Garten gehört (in den meisten Fällen) ein schöner, grüner Rasen auf dem die Kinder spielen können. Bei langanhaltender Trockenheit lässt sich der aber nur grün halten, wenn man ihn künstlich bewässert. Doch das machen viele Leute falsch.

MDR JUMP Gartenexpertin Brigitte Goss erklärt:

Beim Bewässern verdunstet oft zu viel. Es wird bei Hitze bewässert oder nicht ausreichend lange, sodass zu wenig Wasser an die Wurzeln kommt.

Sie meint aber auch, dass wir uns langfristig vom saftigen Zierrassen verabschieden müssen, denn er verbraucht ihrer Meinung nach einfach zu viel Wasser.

Porträt Brigitte Goss, MDR Garten-Expertin
MDR JUMP Gartenexpertin Brigitte Goss Bildrechte: Brigitte Goss

Als Alternative gibt es auch schon Steingärten. Aber auch da kann man einiges falsch machen. Die Basis für einen solchen Garten sollten eigentlich Schüttungen aus verschieden groben Steinen sein. In so einem Garten werden dann Pflanzen angepflanzt, die besonders tief Wurzeln. Solche Pflanzen überstehen längere Trockenphasen besonders gut.

Kritik gibt es stattdessen an pflanzenlosen Schotterschüttungen, erzählt Brigitte Goss:

Diese Schotterschüttungen heizen das Klima in den Siedlungen zusätzlich auf.

Also auf Steingärten ganz ohne Pflanzen sollte man besser verzichten. Dafür hat Goss noch ein paar Tipps für Pflanzen, die mit Trockenheit besonders gut klarkommen:

Blüte einer Strauchpfingstrose
Blüte einer Strauchpfingstrose Bildrechte: imago images / Manfred Ruckszio

Meine absoluten Favoriten sind Strauchpfingstrosen. Das sind Pfingstrosen, die verholzen. Das heißt die bilden richtige Sträucher. Die bekommen auch eine gewisse Größe, also durchaus auch mal 1,50 Meter. Und die brauchen den Sommer über kaum Wasser, haben aber jetzt im Frühjahr gigantische Blüten.

Allgemein erkennt man Pflanzen, die gut mit Trockenheit umgehen können auch an der Laubfarbe, erzählt Goss: Alle Pflanzen mit silbernen oder graublauen Blättern, also etwa Salbei, Sommerflieder und Lavendel haben einen richtigen Verdunstungsschutz.

Die müssen eigentlich, wenn sie mal eingewachsen sind, nie mehr gegossen werden.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP - Die Feierabendshow | 24. April 2019 | 13:50 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 26. April 2019, 12:09 Uhr

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