So startest du ohne Frühjahrsmüdigkeit in den Frühling

zuletzt aktualisiert: 28.03.2019 | 09:10 Uhr

Der Frühling hält Einzug und viele merken das auch daran, dass sie die Müdigkeit übermannt. Frühjahrsmüdigkeit nervt, aber Fitnesscoach Patric Heizmann weiß, wie man sie besiegt.

Frau macht workout mit Kind auf dem Rücken
Bildrechte: imago/Westend61

Das Frühjahr könnte eigentlich so schön sein. Die ersten Blümchen blühen, die Vögel zwitschern und die Sonne scheint endlich wieder. Aber viele Menschen übermannt im Frühjahr die große Müdigkeit. Das liegt an den leeren Vitamin D-Speichern, erklärt Fitnesscoach Patric Heizmann. Die fehlende Sonne im Winter sorgt dafür, dass wir unsere Vorräte aufbrauchen. Im Frühjahr, wenn dann die Sonne wieder länger scheint, sind sie meist leer. Patric Heizmanns Tipp:

Raus an die frische Luft, ab in die Sonne. Und gerne auch bisschen Haut zeigen und nicht sofort irgendwelche Sonnenschutzmittel draufschmieren.

Ein bisschen freie Haut sei nämlich wichtig, damit sich dort Vitamin D bilden kann. Bei Sonnencremes gilt: Schon ab Lichtschutzfaktor 8 bildet die Haut kein Vitamin D mehr.

Bewegung an der frischen Luft

Eigentlich sind die ersten Sonnenstrahlen also auch die perfekte Gelegenheit um wieder mit Sport anzufangen. Wer einen gemächlichen Lauf oder eine kleine, entspannte Radtour macht, der muss sich nicht unbedingt aufwärmen. Bei Muskeltraining oder Mannschaftsport, also überall da, wo die Belastung nicht gleichmäßig ist, empfiehlt Patric Heizmann dann aber doch, den Körper langsam an die Belastungen heranzuführen. Dafür sollte man fünf bis zehn Minuten einplanen.

Kurzes Training für Eilige

Wer fit bleiben will, aber einfach zu viel zu tun hat, um ins Fitnessstudio zu gehen (oder einfach keine Lust hat, in die nächste Stadt zu fahren), der kann auch ein sogenanntes Tabata-Training ausprobieren. Das dauert nur ein paar Minuten, ist aber auch sehr effektiv.

  1. Aufwärmen: Eine Minute lang auf der Stelle laufen. Das Tempo innerhalb der Minute langsam steigern
  2. Ausschütteln
  3. Lege eine Übung fest. Zum Beispiel Liegestütze, Ausfallschritte oder Kniebeugen
  4. Mache genau 20 Sekunden lang so viele Wiederholungen dieser Übung, wie möglich
  5. Gönn dir zehn Sekunden Pause
  6. Fang mit dem nächsten 20-Sekunden-Intervall an

Nach 8 Intervallen ist das Training vorbei. "Da weiß man dann, was man geschafft hat", sagt Patric Heizmann.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP am Wochenende | 22. Februar 2019 | 16:34 Uhr

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