Friede, Freu(n)de Eierkuchen: Diesen Sonntag mit Friedrich Liechtenstein

Jeden Sonntag verabredet sich MDR JUMP-Moderatorin Sissy Metzschke mit einem Gast zum gemütlichen Frühstück und entlockt ihm sein Lieblingsrezept. Diese Woche ist der Performer Friedrich Liechtenstein zu Gast.

Jeden Sonntag verraten uns bekannte Gesichter, wie sie ihre Sonntage am liebsten verbringen und was sie ansonsten bewegt. Dieses Mal ist Friedrich Liechtenstein bei „Friede, Freu(n)de, Eierkuchen“ zu Gast. Der Perfomer, dem man meistens nur mit Sonnenbrille im Gesicht begegnet, erzählt unserer MDR JUMP-Moderatorin Sissy Metzschke dabei auch von bewegenden Zeiten in seinem Leben.

Als ich 2002 eine große Lebenskrise hatte, habe ich mich nicht so schnell erholt. Ich hatte einfach zu wenig Geld. Und am Schluss hatte ich so wenig, dass ich mir nicht mal eine Wohnung leisten konnte.

Wortwitze hat Liechtenstein immer parat

Diese Durstrecke hielt 10 Jahre an, ihm ging es finanziell „echt schlecht“. Er wollte es zwar als Künstler schaffen, aber die Honorare seien oft zu gering gewesen. Seinen Humor hat er dabei nie verloren. Deswegen hat er auch immer einen guten Witz auf den Lippen. Spontan würden ihm dabei klassische „Dad-Jokes“ einfallen, also vor allem Wortwitze. Und die erzähle er auch heute noch, auch wenn seine Kinder dabei oft die Augen verdrehen würden. So, wie er es früher auch bei seinem Vater getan hätte.

Gute Dad-Jokes habe ich immer drauf. Die habe ich direkt von meinem Vater übernommen.

Und bei „Friede, Freu(n)de, Eierkuchen“ darf natürlich eines nicht fehlen: ein leckeres Rezept zum Nachkochen. Liechtenstein sagt von sich selbst, dass er eher ein „Freestyler“ ist und während des Kochens oft noch überlege, „wie es werden soll“.

Fleischtopf á la Friedrich Liechtenstein

Das braucht ihr (Mengenangaben nach Belieben):

Rindfleisch
Rosinen
Tomatenmark
Rotwein
Schalotten
Rosmarin
Pfeffer
Salz

Und so geht’s:

  1. Alle Zutaten in einen Topf packen.
  2. Mit Wasser aufgießen, bis alles bedeckt ist.
  3. Einmal aufkochen lassen.
  4. Mit einem Deckel verschließen und einige Stunden köcheln lassen.
  5. Rosmarin entfernen und genießen – entweder mit Kartoffeln, Brot oder Spätzle.

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