11.07.2019 | 12:37 Uhr Wissenschaftlerin aus Dresden auf Kreta offenbar erstickt

Blick auf eine Bucht in der Nähe von Lentas auf Kreta.
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Nach dem Tod einer Forscherin des Dresdner Max-Planck-Instituts auf Kreta gibt es Hinweise auf ein Gewaltverbrechen. "Das war ein Verbrechen, Tod durch Ersticken", hieß es am Donnerstag von der griechischen Polizei. Lokalen Medienberichten zufolge fanden zwei Gerichtsmediziner Hinweise darauf, dass Suzanne Eaton Nase und Mund zugehalten wurden. Ob dies zum Tod der US-amerikanischen Wissenschaftlerin geführt habe, sei aber noch unklar.

Suzanne Eaton vor einem Bücherregal.
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Die Leiche der 59 Jahre alten Frau war am Montagabend in einem verlassenen Höhlensystem nahe der Stadt Chania gefunden worden. Der Höhlenkomplex wurde im Zweiten Weltkrieg von deutschen Soldaten als Bunker genutzt.

Das Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden, wo die Biologin eine Forschungsgruppe geleitet hatte, sprach der Familie und den Angehörigen der Wissenschaftlerin sein Beileid aus. "Wir werden uns für immer an die außergewöhnliche Wissenschaftlerin erinnern, die so fürsorglich und hingebungsvoll zu ihrer Familie und ihren Freunden war", hieß es in einer Mitteilung.

Quelle: MDR/kk/AFP

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 10.07.2019 | 22:00 Uhr in den Nachrichten

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