Fastenzeit: Abnehmen per App

Mit dem Aschermittwoch beginnt traditionell die Fastenzeit. Auch die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass die einen oder andern Kilos hängen geblieben sind. Apps für das Smartphone können beim Abnehmen helfen.

Junge Frau Frau hält in der einen Hand einen Apfel und in der anderen einen Burger
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Die Fastenzeit vor Ostern hat eine lange Tradition. Schon im Jahr 325 haben sich verschiedene christliche Kirchen darauf geeinigt. Allerdings ging es nie darum, komplett auf Nahrung zu verzichten. Vielmehr haben die Menschen darauf verzichtet, bestimmte Nahrungsmittel wie Fleisch zu sich zu nehmen.

Inzwischen nutzen viele Menschen die Fastenzeit, um auch ein paar überflüssige Pfunde loszuwerden. Gerade die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass die Deutschen zugenommen haben. Nach dem Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 haben die Menschen in Deutschland laut einer Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) mehr gewogen als zuvor. "Körpergewicht und Body Mass Index (BMI) haben seit Einführung der Eindämmungsmaßnahmen zugenommen", schreiben die Autoren. Möglicherweise hätten sich die Eindämmungsmaßnahmen auf das Ernährungs- und Bewegungsverhalten ausgewirkt, hieß es.

Und klar, selbstverständlich gibt es viele Apps, die das Abnehmen erleichtern wollen.

Fastic App

Die Grundversion ist wie bei den meisten Abnehm-Apps kostenlos. Zu Beginn muss man einige Fragen (Körpergewicht, Größe, Ziel des Fastens) beantworten. Die App liefert dann einen Schritt- und Wasserzähler, verschiedene Fasten- und Ernährungspläne und dazu einige hundert Rezepte für die gesunde Ernährung.

Übersichtlich werden die Erfolge beim Fasten in der App aufbereitet. Außerdem wird anschaulich erklärt, was in beim Fasten im Körper passiert. Gerade für Einsteiger bietet sich diese App an, denn eine Anmeldung ist nicht nötig. Allerdings sind viele Funktionen erst nach dem Abschluss eines Abos nutzbar.

BodyFast

Auch hier muss man nach dem Download einige Frage zu seinem Körper und den Fasten-Zielen beantworten. In der kostenlosen Version stehen dann einige Fastenpläne zur Verfügung, mehr gibts nach Abschluss eines kostenpflichtigen Abos. Außerdem liefert die App Statistiken, erinnert daran, regelmäßig zu trinken und zeigt, wie lange man mit der Nahrungsaufnahme noch aussetzen muss. Insgesamt ist die App übersichtlich gestaltet. Ein Nachteil: Man muss zwingend ein Konto anlegen.

WeightWatchers

Natürlich hat der Diät-Anbieter auch eine App am Start. Nach der Installation muss man einen Fragebogen ausfüllen, anhand dessen ein individuelles Profil erstellt wird. Im Angebot sind drei verschieden Abnehmwege. Die sehr umfangreiche Abnehm-Hilfe bietet Rezepte, man kann Mahlzeiten planen, sportliche Aktivitäten können protokolliert werden. Um die App zu nutzen, ist eine kostenpflichtige WeightWatchers-Mitgliedschaft Voraussetzung.

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