Die Hinterreifen von zwei Fahrrädern, mit Schnee bedeckt.
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Radfahren in der dunklen Jahreszeit So radelst du trocken und sicher durch den Winter

Gehörst du auch zu den Menschen, die auch im Winter ihr Rad nicht im Keller stehen lassen können? Dann solltest du es nicht nur sicher für den Winter machen, sondern auch die passende Kleidung wählen.

Die Hinterreifen von zwei Fahrrädern, mit Schnee bedeckt.
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Die Technik: Der Winter-Check

Damit dein Fahrrad auch im Winter sicher ist, solltest du dir ein paar Minuten Zeit nehmen und diese Punkte überprüfen:

Fahrräder stehen in reihe
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Funktioniert das Licht?

  • Gerade der Arbeitsweg kann im Winter gefährlich sein, denn es ist schon früh dunkel. Deshalb muss das Licht unbedingt funktionieren.
  • Die vorgeschriebenen Reflektoren vorne und hinten am Rad und die an den Pedalen sorgen zusätzlich dafür, dass du gut zu erkennen bist.
  • Helle Kleidung und Reflexstreifen an der Tasche oder Kleidung schaden ebenfalls nicht.

Der richtige Luftdruck

  • Prinzipiell sollte immer der Druck auf den Reifen sein, der am Rand eingraviert oder aufgedruckt ist. Dann benötigst du nicht so viel Kraft bei der Fahrt. Wenn die Straßen glatt werden, hilft es aber, etwas Luft abzulassen. So hast du auf der Straße mehr Halt.

Funktionieren die Bremsen?

  • Natürlich solltest du diese Frage nicht nur im Winter mit "ja" beantwortet können. Aber gerade dann ist es besonders wichtig, dass die Bremsen funktionieren. Bei Nässe haben Felgenbremsen einen längeren Bremsweg.

Kette ölen

  • Die Straßen sind oft nass. Durch Wasser und Streusalz kann schneller Rost entstehen. Außerdem lagert sich schnell Dreck an den Bauteilen ab. Experten empfehlen, die Kette regelmäßig mit einem öligen Lappen zu reinigen. Auch die anderen beweglichen Teile am Rad solltest du regelmäßig neu schmieren.

Die Fahrt: Sicher auch bei Schnee und Eis

Fahrrad im Winter
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Immer vorsichtig fahren und Abstand halten

  • Auf Neuschnee zu fahren, geht oft sehr gut, überfrierende Nässe oder festgefahrener Schnee machen die Fahrbahn aber schnell zu einer Rutschpartie. Um sicher ans Ziel zu kommen, solltest du genügend Abstand halten und das Tempo reduzieren
  • Da du bei Nässe einen längeren Bremsweg hast, solltest du kurzfristiges und ruckartiges Bremsen vermeiden. Auf Glatteis besser ausrollen lassen.

Licht an

  • Nicht nur wenn es dunkel ist: Auch bei Regen oder Schneefall bist du besser zu erkennen, wenn das Fahrrad leuchtet. Also: Licht nicht nur überprüfen, sondern auch anschalten!

Helle Kleidung und Reflektoren

  • Jacke, Hose und Helm: Wenn sie hell sind und gut reflektieren, bist du leichter zu erkennen.

Schutz gegen die Kälte

  • Damit du auch im Winter nicht frierst, wenn du mit dem Rad unterwegs bist, sollte deine Kleidung atmungsaktiv, winddicht und wasserabweisend sein.
  • Mit dem Zwiebelprinzip kannst du dich auch unterwegs dem Wetter anpassen. Sinkt die Außentemperatur, ziehst du noch ein Kleidungsstück an, wird dir warm durch die Bewegung, kannst du eines ausziehen.
  • Handschuhe sollten warm sein, aber nicht zu dick. Sonst verlierst du unter Umständen das Gefühl für Gangschaltung und Bremse.
  • Trägst du außer einer Mütze noch eine Kapuze, sollte die eng am Kopf anliegen, damit du genug siehst, wenn du dich umdrehen musst.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Morningshow | 20. November 2017 | 06:20 Uhr