75 Jahre DEFA: Das sind eure Lieblingsmärchen

Die DEFA war das Filmstudio der DDR und produzierte viele legendäre Filme. Aber allen voran die Märchenfilme sind heute noch beliebte Klassiker, nicht nur "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel".

In der Titelrolle Manfred Krug und Karin Ugowski als verwöhnte Prinzessin.
Bildrechte: MDR/Defa

Hand aufs Herz: Weihnachten ohne "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" wäre fast undenkbar. Das gehört einfach dazu, wie der Weihnachtsbaum und Geschenke. Dass der Film das DEFA-Kultmärchen überhaupt ist, hat auch unsere kleine Umfrage auf Facebook ergeben.

Dabei ist "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" bei weitem nicht der einzige Märchenfilm, der in Erinnerung geblieben ist. Zu euren Favoriten zählen auch Klassiker wie "Das singende, klingende Bäumchen" oder "Frau Holle".

Märchen waren anfangs umstritten

Bis die DEFA mit ihren Märchen Kultstatus erreichen konnte, war es allerdings ein langer Weg. Zu Beginn galten Märchen, vor allem die der Gebrüder Grimm als umstritten. Den einen waren sie zu brutal und blutig, den anderen zu romantisch angehaucht.

Das änderte sich erst 1951 mit der Verfilmung von Wilhelm Hauffs Märchen "Das kalte Herz": Der Film wurde ein riesiger Erfolg und lockte fast 10 Millionen Zuschauer in die Kinos. Ein Rekord, der nur wenige Jahre später mit "Die Geschichte vom kleinen Muck" nochmal übertroffen wurde.

Eine Auswahl an Märchen gibt es zum 75. Geburtstag der DEFA in der ARD-Mediathek zu sehen.

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