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So will Sachsen aus dem Lockdown kommen

Stand: 04. Februar 2021, 12:48 Uhr

In Sachsen gibt es offenbar erste konkrete Pläne, wie es nach dem 14. Februar weitergehen soll. Derzeit werde an einem sogenannten Perspektivplan gearbeitet.

Die sächsische Landesregierung plant nach Ablauf der aktuellen Corona-Schutzverordnung Mitte Februar erste Lockerungen. Im Fokus steht die mögliche vorsichtige Öffnung von Schulen und Kitas, Friseuren und Einzelhandel.

Wir haben uns fest vorgenommen, einige Änderungen zum 15. vorzulegen, wenn die Bedingungen denn stimmen.

Das hatte der stellvertretende Ministerpräsident Martin Dulig (SPD) angekündigt. Nun gibt es offenbar erste konkrete Szenarien, wie die Freie Presse schreibt. Entscheidend ist dabei die aktuelle Lage, speziell die Zahl der Neuinfektionen.

So sieht der mögliche Perspektivplan aus

Inzidenz zwischen 50 und 100:
Online-Bestellungen können in Einzelhandelsgeschäften abgeholt werden (Click & Collect), "körpernahe Dienstleistungen" des täglichen Bedarfs (z.B. Friseur) dürfen unter strengen Hygieneauflagen öffnen, Ausgangssperre und Kontaktbeschränkungen werden gelockert

Inzidenz zwischen 35 und 50:
Öffnung von Einzelhandel, Gastronomie, Hotels und Ferienwohnungen, Dienstleistungen könnten angeboten werden, Vereinssport und Kultur dürfen den Betrieb mit begrenzten Personenzahlen wieder aufnehmen

Inzidenz unter 35:
Kitas und Schulen im Regelbetrieb, Veranstaltungen bis zu 1000 Menschen können stattfinden

Dieser Entwurf soll kommende Woche in der Regierung abgestimmt werden. Bestätigt ist das bislang nicht. Im sächsischen Sozialministerium war für eine Stellungnahme niemand erreichbar.

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hatte bereits gesagt, dass mögliche Lockerungen von vier Faktoren abhingen:

Mit Material von dpa und epd.

Dieses Thema im ProgrammMDR JUMP Nachrichten | 04. Februar 2021 | 07:00 Uhr

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