Wie kommen wir an kostenlose Corona-Tests?

Ein Ergebnis der Bund-Länder-Beratungen: Es soll einen kostenlosen Corona-Schnelltest pro Person und Woche geben. Zeitgleich starten Supermärkte und Drogerien mit dem Verkauf von Schnelltests.

Negativer Test in einer Hand mit Einmalhandschuh
Bildrechte: imago images/Rene Traut

Kanzlerin Merkel hat sie angekündigt: Kostenlose Corona-Schnelltests für jeden. Jeder soll sich einmal pro Woche testen lassen dürfen. "Dieses Angebot gilt ab dem 8. März und die entsprechenden Testzentren werden vor Ort dafür zur Verfügung gestellt", sagte die Kanzlerin. Die Kosten dafür sollen vom Bund übernommen werden. Solche Tests sollen von geschultem Personal in Test-Zentren oder Praxen durchgeführt werden. Die Länder sollen diese schnellstmöglich anbieten.

Alternative: Selbsttest kaufen

Auch Supermärkte und Drogerien wollen mit dem Verkauf von Corona-Schnelltests starten. Bereits ab Samstag sollen sie beim Discounter Aldi angeboten werden. Eine Packung enthält fünf Tests. Sie sollen 24,99 Euro kosten. Das bedeutet, ein Stück kostet etwa fünf Euro. Weitere Supermärkte wollen nachziehen. Auch Drogerien wie dm und Müller wollen ab der kommenden Woche die Sets für Nasenabstriche anbieten. Die Produkte soll es auch in Apotheken geben.

Die Selbsttests sollen ein wichtiger Baustein in der Pandemie-Bekämpfung werden. Auch in Schulen und Kitas sollen diese zum Einsatz kommen.

Verhalten bei positivem Test-Ergebnis

Doch was passiert, wenn der Selbsttest zu Hause ein positives Ergebnis anzeigt? Das erklärt das Bundesgesundheitsministerium bei Instagram. Die betroffene Person sollte sich in häusliche Quarantäne begeben. Außerdem sollte der Arzt oder die Hotline 116 117 kontaktiert werden. Denn in diesem Fall wird noch ein PCR-Test durchgeführt, um das Ergebnis abzusichern.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Nachrichten | 04. März 2021 | 12:00 Uhr

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