Diese Regeln gelten beim Friseurbesuch

Friseure dürfen wieder öffnen. Aber der Besuch wird nicht so sein, wie vorher. Es gelten strenge Regeln.

Eine Friseurmeisterin probieren die von der Berufsgenossenschaft vorgeschriebene Schutzbekleidung an
Auch in Biederitz in Sachsen-Anhalt gilt die vorgeschriebene Schutzbekleidung. Bildrechte: dpa

Abstand und Mund-Nase-Bedeckung: In Corona-Zeiten wird der Friseurbesuch ganz anders ablaufen. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege hat Arbeitsschutzstandards für das Friseurhandwerk definiert. An diese werden sich die Läden halten.

Keine Wohlfühl-Behandlung mehr

Auch im Friseursalon von Sandra Waldera in Hoyerswerda müssen die Bestimmungen eingehalten werden. Für sie besonders ärgerlich: Dass sie keinen Kaffee mehr ausschenken darf. Damit gehe der Wohlfühl-Faktor verloren.

Wir müssen die Kunden mit Handschuhen begrüßen. Es geht eine gewisse Persönlichkeit weg.

Sandra Waldera, Friseurin aus Hoyerswerda

Diese Regeln gelten für Friseure

Kunden und Beschäftigte müssen Mund und Nase mit einer Maske bedecken. Der Abstand zwischen zwei Arbeitsplätzen muss mindestens 1,5 Meter betragen. Im Salon darf kein Kunde warten. Alle Wartebereiche werden geschlossen. Außerdem ist es verboten, die Haare ohne Waschen zu schneiden. Einen Trockenhaarschnitt darf es also nicht geben. Einmalhandschuhe gehören ab sofort zur Ausrüstung der Friseurinnen und Friseure. Außerdem dürfen nicht alle Behandlungen durchgeführt werden. Zum Beispiel sind Augenbrauen- und Wimpernfärben verboten. Getränke und Zeitschriften sollen nicht bereitgestellt werden. Selbst die Haare zu föhnen ist nicht erlaubt.

Symbolbild - Frau macht sich die Haare due Haare schön
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Friseurbesuch wird teurer

Wie eine Recherche von MDR JUMP zeigte, werden die Friseurbesuche aufgrund der Corona-Auflagen teurer. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

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