Chester Bennington bei einem Konzert 2013
Bildrechte: imago/ZUMA Press

Zu Ehren von Chester Benningtons Geburtstag Kampagne zum Erkennen von Depression

20.03.2018 | 14:13 Uhr

Der Tod von Chester Bennington hat Fans weltweit geschockt. Der Sänger hatte immer wieder offen über seinen Kampf gegen Depressionen gesprochen und ihn am Ende verloren. Heute, am 20. März, hätte Chester seinen 42. Geburtstag gefeiert.

Chester Bennington bei einem Konzert 2013
Bildrechte: imago/ZUMA Press

Unter den Hashtags #320Change und #IAmTheChange posten anlässlich Chester Benningtons Geburtstag viele Menschen in den sozialen Netzwerken ihre Hand mit dem Satz "I am the change". Dahinter verbirgt sich eine Kampagne, die Chester Benningtons Frau Talinda in die Welt gerufen hat und die zum Thema Depression informieren und präventiv wirken will. Auf Twitter schreibt sie:

Postet am 20. März ein Foto, auf dem ihr eure Hand hochhaltet als Zeichen, dass ihr die fünf Zeichen emotionalen Wohlergehens kennt. Schreibt: 'Ich bin die Veränderung' auf eure Hand. Denn die Veränderung beginnt mit uns selbst."

Talinda Bennington

Eine Hand gegen Depression

Die Hand soll die fünf Zeichen symbolisieren, an denen man erkennen kann, dass eine Person eventuell eine Drepression hat und Hilfe braucht:

  1. Die Persönlichkeit verändert sich: Er oder sie zeigt untypisches Verhalten und benimmt sich anders als gewohnt.
  2. Die Person ist launisch, wird leichter ängstlich oder wütend.
  3. Die Person zieht sich immer mehr zurück von anderen Menschen oder isoloiert sich sogar.
  4. Die Person kümmert sich nicht mehr gut um sich selbst und fällt teilweise mit riskantem Verhalten auf.
  5. Die Person fühlt sich hoffnunglos und betrachtet so auch seine/ihre Zukunft.

Und auch die fünf Zeichen des Wohlbefindens sollen durch die fünf Hände symbolisiert werden: Pass auf dich auf, teile dich mit, engagiere dich, entspanne dich und sei dir bewusst.


Du hast Selbsttötungsgedanken oder eine persönlichen Krise? Die Telefonseelsorge hilft dir rund um die Uhr: 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222. Der Anruf ist anonym und taucht nicht im Einzelverbindungsnachweis auf. Auf der Webseite www.telefonseelsorge.de findest du weitere Hilfsangebote, zum Beispiel per E-Mail oder im Chat.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP am Abend | 20. März 2018 | 21:10 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 20. März 2018, 14:14 Uhr

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