Black Friday Falle: Vermindern Rabatte unser Denkvermögen?

Jedes Jahr an Black Friday werden viele von uns zu Schnäppchenjägern. Vor vermeintlichen Angeboten kann man sich kaum retten. Doch dabei spielt auch unser Gehirn eine ganz entscheidende Rolle.

Schilder mit der Aufschrift "SALE" und "Bis zu 70 % reduziert!" in einem Schaufenster.
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Die Schilder sind meist unübersehbar und der Gedanke, Geld sparen zu können, ist sofort präsent. An Black Friday wird mit besonders tollen Aktionen und Rabatten geworden, bei denen man eigentlich nicht nein sagen kann. Geht bei Sale-Angeboten wirklich unser Denkvermögen flöten? Lifestyle-Coach Tatjana Magda gibt im Interview mit MDR JUMP die Antwort darauf:

Das stimmt! Es werden chemische Botenstoffe ausgesendet, die uns am Denken hindern. Wenn wir Schnäppchen sehen, denkt unser Gehirn, dass wir Glücksgefühle ausschütten und in dem Moment können wir nicht wirklich klar denken.

Um sich selbst doch vor dem unausweichbaren Kaufrausch zu schützen, gibt sie Tipps, wie wir unser Gehirn in diesen Situationen doch wieder aktivieren können:

junge Frau mit Maske beim Shoppen
Bildrechte: imago images/Westend61

Erst mal raus aus dem Laden und einmal um den Block gehen. Oder noch besser: Einfach eine Nacht drüber schlafen.

Und auch Verbraucherpsychologe Gareth Harvey gibt gegenüber dem Spiegel einen guten Tipp, bevor die Zeit der Schnäppchen losgeht:

Stellen Sie sich darauf ein, nichts zu kaufen. Wenn Sie doch etwas finden, kaufen Sie's - und wenn nicht, dann nicht. Das führt zu mehr überlegten Käufen.

Außerdem rät er bei Käufen im Laden lieber mit Bargeld zu bezahlen. Denn Geld aus dem Portemonnaie schwinden zu sehen ist schmerzhafter als bei Kartenkäufen, bei denen man weniger Überblick über seine Finanzen hat.

Mit Material von Spiegel.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Morningshow | 25. November 2021 | 05:20 Uhr

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