2017 Diese Stars fehlen uns

Chester Bennington bei einem Konzert 2013
Chester Bennington:
Mit ihrem Mix aus Rap, Hip-Hop-Scratches, elektronischen Beats, verzerrten Gitarren und der unverwechselbaren Stimme von Chester Bennington werden Linkin Park Anfang der 2000er zu den Superstars des NuMetal oder auch Crossover. Sie spielen in Europa von Anfang an in großen Hallen, vor vielen Fans, für die „Numb“, „In The End“ oder „One More Light“ mehr sind als Hits. Sie sind Ausdruck ihres Lebensgefühls. Nach dem Tod von Sänger Chester Bennington sind unglaubliche neun Alben und 17 Singles von Linkin Park in den Charts.
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Chester Bennington bei einem Konzert 2013
Chester Bennington:
Mit ihrem Mix aus Rap, Hip-Hop-Scratches, elektronischen Beats, verzerrten Gitarren und der unverwechselbaren Stimme von Chester Bennington werden Linkin Park Anfang der 2000er zu den Superstars des NuMetal oder auch Crossover. Sie spielen in Europa von Anfang an in großen Hallen, vor vielen Fans, für die „Numb“, „In The End“ oder „One More Light“ mehr sind als Hits. Sie sind Ausdruck ihres Lebensgefühls. Nach dem Tod von Sänger Chester Bennington sind unglaubliche neun Alben und 17 Singles von Linkin Park in den Charts.
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Chris Cornell 2005
Chris Cornell
Er feiert in den 90ern Erfolge mit der Grunge-Legende Soundgarden („Black Hole Sun“). Im neuen Jahrtausend bildet er mit drei Rage-Against-The-Machine-Mitgliedern die Supergroup Audioslave („Like A Stone“). Auch als Solokünstler hat Cornell Hits wie den Bond-Hit „You Know My Name“. Seine Stimme ist dabei immer unverwechselbar: Sanft, rau, voller Blues. Doch Chris Cornell durchlebt auch lange dunkle Phasen, mit Alkoholabstürzen, mit Depressionen. Er war ein enger Freund von Chester Bennington und nahm sich nur wenige Wochen vor ihm das Leben.
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Robert Miles 1997
Robert Miles
Der Ausnahme-DJ aus der Schweiz wurde mit dem Hit „Children“ zum Star. Den ruhigen Trance-Track mit dem unverwechselbaren Klavierthema schrieb Robert Miles als Antwort auf eine Initiative italienischer Mütter, die auf die Opfer von Disko-Unfällen aufmerksam machten wollten. Aus ihrer Sicht war die harte Techno-Musik in den Clubs eine der Ursachen für viele Autounfälle mit zu hohem Tempo. Der Megahit war wochenlang in 13 Ländern in den Charts. Robert Miles, bürgerlich: Roberto Concina, starb mit nur 47 Jahren auf Ibiza an Krebs.
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Tom Petty bei einem Konzert 2010
Tom Petty:
Seine Hits „Free Fallin“ oder „Into The Great White Open“ kann fast jeder mitsingen, wenn sie im Radio laufen. Den Sänger Tom Petty mit seiner Begleitcombo The Heartbrakers kennen zumindest unter den Jüngeren eher wenige. Dabei gehört der amerikanische Sänger aus Florida mit seiner grandiosen Mischung aus Rock, Folk und Country zu den ganz Großen im Musikgeschäft. Am 2. Oktober 2017 wird Tom Petty leblos in seinem Haus in Malibu gefunden. Herzstillstand.
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Malcolm Young bei einem Konzert in Leipzig 2009
Malcolm Young:
Ende November stirbt mit 64 Jahren der AC/DC-Gitarrist Malcolm Young. Kritiker bezeichnen ihn gern mal als die „beste rechte Hand des Rock’n’Roll“. Er spielt stoisch, unbeirrbar, wie eine Atomuhr die Rhythmusgitarre von AC/DC. Ohne ihn würden Hits wie „T.N.T.“ oder „Highway To Hell“ nicht so unbeirrbar nach vorn gehen, wie Fans sie lieben. Malcolm Young hat schon auf der letzten gemeinsamen Tour 2008 gesundheitliche Probleme, das Kurzzeitgedächtnis lässt ihn im Stich. 2014 verlässt er die Band endgültig und muss in ein Pflegeheim.
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Fats Domino in den Siebzigern
Fats Domino
Mit seiner Musik beeinflusst der legendäre Bluessänger und Pianist zahlreiche Künstler in den 60ern und 70ern: Darunter Elvis Presley und Paul McCartney. Die Rock’n‘Roll-Legende hat Hits wie „Blueberry Hill“ und „I’m Walkin‘“, die er mit seiner unglaublich warmen Stimme prägt. Fats Domino, bürgerlich: Antoine Domino stirbt mit 89 in seiner Heimatstadt New Orleans.
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Joy Fleming bei einem Auftritt 2014
Joy Fleming
Sie bringt mit ihrer unverwechselbaren Stimme den Soul in den Eurovision Song Contest: „Ein Lied kann eine Brücke sein“ bringt ihr nur Platz 17 von 19. Doch danach ist sie berühmt. Selbst der große Tom Jones liebt ihre Stimme. Joy Fleming – bürgerlich: Erna Strad – macht aber vor allem im Ausland Karriere. Der große Erfolg in Deutschland bleibt ihr verwehrt.
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Gunter Gabriel 2015
Gunter Gabriel
“Hey Boss, ich brauch mehr Geld”, „Sturm und Drang“ – der Schlager- und Countrysänger schafft es mit seinem rauen Charme und Songs über den kleinen Mann bis nach ganz oben. Sogar Johnny Cash ist sein Freund. Doch dann verliert Gabriel viele Millionen, kämpft sich durch Alkoholabstürze und Herzinfarkte, rutscht in die Schuldenfalle. 2007 bekennt er sich im Fernsehen ehrlich zu seinen Schulden, die er nach einem Fanaufruf und 800 Privatauftritte endlich los wird. Im Juni stirbt der „Malocher“ nach einem Treppensturz.
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Chuck Berry
Chuck Berry
Mit Hits wie „Johnny B. Goode“ oder „Sweet Little Sixteen“ ist auch er einer der Pioniere des Rock’n’Roll. Er beeinflusst die Rolling Stones und die Beatles, die seine Hits covern. Er kreiert den legendären Duckwalk und macht die Gitarre zum Hauptinstrument des Rock’n’Roll.
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