Preise für Benzin und Diesel klettern immer weiter

So teuer wie im September war das Tanken in diesem Jahr noch nie. Der ADAC hat die Preise analysiert und erklärt, wie es an der Zapfsäule weitergehen könnte.

Tankstelle bei Nacht
Bildrechte: imago/Panthermedia

Die Preise klettern nach oben. Schon öfter haben wir in diesem Jahr einen neuen Langzeitrekord bei den Preisen an den Tankstellen gesehen. Jetzt wurde wieder ein neuer Höchstwert erreicht. Der ADAC erklärt den September zum teuersten Benzin-Monat seit acht Jahren. Benzin sei im Vergleich zum August nochmals um etwa 1,2 Cent pro Liter teurer geworden. Bei Diesel liegt die Preissteigerung bei etwa 2,5 Cent pro Liter. Im Durchschnitt mussten Autofahrende laut dem ADAC 1,569 Euro je Liter E10 und 1,411 Euro je Liter Diesel zahlen.

Kosten steigen immer weiter

Am günstigsten war das Tanken in diesem Jahr direkt zu Beginn: Am 1. Januar waren die Preise im Jahr 2021 am niedrigsten. Am teuersten war das Tanken bisher am letzten Tag des Monats September.

So tankst du etwas günstiger

Auswertungen des ADAC zeigen, dass Tanken meist zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten ist. Wer diese Faustregel berücksichtigt und die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Tageszeiten und den Anbietern nutzt, kann beim Tanken stets einige Euro sparen. Ein Blick ins Internet oder auf entsprechende Apps kann dir bei der Suche nach billigen Tankstellen helfen.

Preis geht weiter nach oben

Grund für den derzeitigen Anstieg ist unter anderem die CO2-Abgabe. Die hat den Sprit-Preis dieses Jahr nach oben getrieben. Der C02-Preis für Brennstoffe liegt seit Anfang 2021 pro Tonne bei 25 Euro und steigt bis 2025 auf 55 Euro. Laut Bild-Zeitung könnte der Liter Super nächstes Jahr mehr als 2 Euro kosten.

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