Tropfsteinhöhlen, Wellness und Co. – Ausflugstipps für Mitteldeutschland

Das Wetter am Wochenende verspricht in Mitteldeutschland nicht viel. Falls es unbeständig bleibt, gibt es aber auch so genug zu entdecken – zum Beispiel in einer der vielen Tropfsteinhöhlen.

Zwei Kinder geht mit Schirmen bei Regenwetter durch ein Wasserspiel auf dem Domplatz
Bildrechte: dpa

Der Sommer zeigt sich vorerst noch von seiner unbeständigen Seite. Am Wochenende erwartet uns in Mitteldeutschland voraussichtlich Regen und ein wenig Sonnenschein. Auch wenn der Ausflug an den See damit vielleicht wegfällt, gibt es in Mitteldeutschland genug zum Entdecken.

Thüringen

Toskana-Therme in Bad Sulza
Bildrechte: IMAGO / Karina Hessland

Wer trotz des eher mäßigen Wetterberichts nicht auf einen Sprung ins Wasser verzichten möchte, wird bei der Dichte an Thermen in Thüringen nicht enttäuscht. An einem verregneten Tag kann man sich zum Beispiel hier entspannen: Avenida-Therme in Hohenfelden, Saalemaxx in Rudolstadt, Thüringentherme in Mühlhausen oder in der Toskana-Therma in Bad Sulza.

Am Wochenende laden auch die zahlreichen Thüringer Höhlen für einen Ausflug ein. So auch die Saalfelder Feengrotten oder die Sandstein- und Märchenhöhle in Walldorf.

Und wer darauf keine Lust hat, kann am Wochenende trotzdem auf seine Kosten kommen. Sei es bei einem Besuch auf der Wartburg und dem dazugehörigen Museum oder im Zeiss Planetarium in Jena – Thüringen hat auch bei schlechtem Wetter viel zu bieten.

Sachsen-Anhalt

Auch in Sachsen-Anhalt mangelt es nicht an Möglichkeiten, ein verregnetes Wochenende zu verbringen. Das Halloren Museum in Halle ist bis Samstag für alle Schokoladenliebhaber geöffnet während das Schloss Wernigerode einlädt, in fast 50 Räumen das Leben einer fürstlichen Familie kennenzulernen.

Wer sich eher für Luftfahrt interessiert, kann quasi nebenan im Luftfahrtmuseum Wernigerode zum Beispiel einen Blick in das originale Cockpit eines Starfighters – ein Kampfflugzeug aus der Zeit des Kalten Kriegs – werfen.

Bunt ausgeleutete Schauhöhle Heimkehle
Bildrechte: Sophie Elstner

Wer lieber unter Tage auf Entdeckungstour gehen möchte, wird zum Beispiel in den Rübeländer Tropfsteinhöhlen fündig: hier kann die ganze Familie entweder die älteste Schauhöhle Deutschlands erkunden oder Deutschlands einzige Grottenolme in der Herrmannshöhle sehen. In der Schauhöhle Heimkehle gibt es außerdem eine über 22 Meter hohe Halle: den großen Dom.

Sachsen

Kulturbegeisterte können in Sachsen eine Menge entdecken. Das Deutsche Hygienemuseum in Dresden und das Grassi Museum in Leipzig bieten sich für einen Besuch mit der ganzen Familie an. Wer sich eher für Autos oder Elektromobilität interessiert, kann in der Gläsernen Manufaktur von VW in Dresden eine Menge dazulernen – zum Beispiel, wie eine Autoproduktion überhaupt abläuft.

Wolken ohne Regen bieten sich nicht nur für einen Museumsbesuch an, sondern auch für eine kurze (oder lange) Wandertour. Es gibt schließlich kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Dabei gibt es in Sachsen eine Menge schöner Parks und Gärten zu entdecken: zum Beispiel den Schlosspark Lützschena in Leipzig oder Rhododendronpark Kamenz im Kreis Bautzen. Und im Nationalparkzentrum in Bad Schandau lässt sich die Sächsische Schweiz sogar von innen entdecken.

Dianatempel im Schlosspark Lützschena.
Bildrechte: IMAGO / Hanke

Zu guter Letzt bleibt immer die Möglichkeit, den Tag unterirdisch in einer der sächsischen Höhlen zu verbringen. Im Lehr- & Schaubergwerk in Johanngeorgenstadt können Besucher die Arbeit im Bergwerk hautnah erleben und im Dorothea Stolln in Annaberg-Buchholz können nach vorheriger Anmeldung sogar Bootstouren gebucht werden.

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