"A-ha - the Movie": Doku über Norwegens erfolgreichste Pop-Band

Die norwegische Band A-ha eroberte in den 1980er-Jahren die europäischen Charts. Die nicht ganz so harmonische Geschichte der Band erzählt jetzt der Kinofilm „A-ha – the Movie“.

Drei Männer posieren lächelnd für ein Foto vor einer roten Wand.
Bildrechte: imago/Future Image

Der Ohrwurm "Take On Me" der norwegischen Band a-ha knackte im letzten Jahr die Marke von einer Milliarde Aufrufen auf YouTube. Fast 40 Jahre nach Erscheinen des Hits hat die Band mit ihren Songs also immer noch Welterfolge zu verzeichnen. Dass sie schon so lange existiert, hätten die Bandmitglieder Magne Furuholmen, Morten Harket und Paul Waaktaar-Savoy wohl nicht gedacht. Der neue Kinofilm zeigt, dass Freundschaft innerhalb der Band nicht groß geschrieben wird.

A-HA – the Movie

Kinostart: 14. September 2021

"Die drei brauchen eine Therapie."

Der Aufbau des Films ist eher traditionell, sagt Kritikerin Jenni Zylka:

a-ha
Bildrechte: Universal Music

Wir bekommen die Entwicklung der Band klassisch-chronologisch erzählt. Da gibt es die Freunde aus Osloer Kindertagen, Pål Waaktaar-Savoy und Magne Furuholmen, die versuchsweise durch mehrere Bands und Länder stolpern, bis sie sich als Sänger den Goldjungen Morten Harket an Land ziehen, den Mann mit der magischen Drei-Oktaven-Stimme und diesem Bravo-Starschnittgesicht.

Schnell wird klar: Das Image der lächelnden Pop-Stars existiert nur auf Bildern.

Man spürt, dass schon das Nebeneinandersitzen auf dem Sofa für das Interview problematisch für die drei ist. Magnes Ehefrau sagt irgendwann im Off: Die drei brauchen eine Therapie. Persönlich und als Band. Und Magne sagt dann auch später: Freundschaft war nicht die Grundlage von A-ha.

so Zylka weiter. Regisseur Thomas Robsahm hat sich für den Dokumentarfilm die Frage gestellt: Hatten die drei überhaupt jemals Spaß an der Sache?

Mit Material von Deutschlandfunk Kultur

Dieses Thema im Programm MDR JUMP bei der Arbeit | 15. September 2021 | 11:27 Uhr

Aktuelle Themen von MDR JUMP