Sichergestellte Feuerwerkskörper liegen in einem Spezialbehälter.
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MDR SACHSEN | 07.12.2018 Ticker: Großrazzia wegen Online-Handel mit verbotenem Feuerwerk

Der MDR SACHSEN-Ticker begleitet Sie mit aktuellen Meldungen bis 13 Uhr. Redaktion: Madeleine Arndt

Sichergestellte Feuerwerkskörper liegen in einem Spezialbehälter.
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Zollfahnder haben unter der Leitung von Europol eine bundesweite Razzia gegen den Online-Handel mit illegalen Feuerwerkskörpern durchgeführt. Wie die zuständige Staatsanwaltschaft Köln mitteilte, nahmen die Beamten 57 Menschen fest. Insgesamt durchsuchten sie 53 Wohnungen und Lagerräume in ganz Deutschland. An der bundesweiten Razzia war auch das Zollfahndungsamt Dresden beteiligt, das Räume in Sachsen durchsuchte, wie ein Sprecher vor Ort bestätigte.

Im Rahmen der Großrazzia wurden mehr als 27.000 Feuerwerkskörper sichergestellt. Ein polnischer Online-Shop hatte sie ohne die nötige Erlaubnis vertrieben. Im nordrhein-westfälischen Bad Berleburg mussten sieben Mehrfamilienhäuser evakuiert werden. In einem Gebäude in der Nähe wurde gefährlicher Sprengstoff gefunden. Er konnte nicht abtransportiert werden. Experten sprengten ihn vor Ort.

12:56 Uhr | Jobcenter um 16.000 Euro betrogen

Ein Mann aus Chemnitz ist zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt worden. Wie das Amtsgericht mitteilte, gab der 37 Jahre alte Mann beim Jobcenter vier Jahre lang nicht an, dass er bei verschiedenen Arbeitgebern ein Einkommen erzielte. Dadurch bekam er Sozialleistungen in Höhe von 16.000 Euro, auf die er keinen Anspruch hatte. Der Betrug sei durch Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit aufgeflogen. Neben der verhängten Strafe muss der Mann auch die zu Unrecht erhaltenen 16.000 Euro an das Jobcenter zurückzahlen.

12:29 Uhr | Stromausfall in Markranstädt

In Markranstädt ist am Vormittag gegen 10 Uhr der Strom ausgefallen. Wie MDR SACHSEN aus der Stadtverwaltung erfuhr, gingen unter anderem alle Ampeln aus. In Geschäften, Unternehmen und Schulen könne nicht gearbeitet werden. Die gesamte Kernstadt sei dunkel, so Stadtsprecherin Beate Lehmann. Kinder freuten sich, weil sie nach Hause gehen können. Der Stromanbieter EnviaM erklärte auf Nachfrage, bei Bauarbeiten sei ein Kabel zerstört worden. Man arbeite an der Reparatur. Vom Stromausfall betroffen seien rund 5.600 Menschen.

12:14 Uhr | Bad Elster schiebt die Pyramide an

Pyramide Bad Elster
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Das Heilbad Bad Elster lädt am Wochenende zum traditionellen Adventsfest ein. Bereits morgen Vormittag werden Bürgermeister Olaf Schlott und die Brunnenkönigin die Pyramide auf dem Badeplatz anschieben. Im Anschluss wird der Riesenstollen in der Kunstwandelhalle angeschnitten. Hier bieten auch Kunsthandwerker ihre Produkte an.

Das gesamte Wochenende über gibt es verschiedene Weihnachtsprogramme.

12:01 Uhr | Blutiger Streit auf Bautzener Kornmarkt

Bei einem Streit auf dem Kornmarkt in Bautzen hat gestern Nachmittag ein 18-Jähriger aus Rodewitz einen 20-jährigen Bautzener mit einem Messer schwer verletzt. Laut Polizei schlug zunächst der ältere Deutsche mit der Faust und Gegenständen auf den Jüngeren ein. Daraufhin habe dieser ein Messer gezogen und auf seinen Kontrahenten eingestochen. Er verletzte den Bautzener mehrfach am Bein.

11:48 Uhr | Streit um Skilift in Holzhau beigelegt

Die Gemeinde Rechenberg-Bienenmühle hat einen Grundstücksstreit um den Skilift in Holzhau beigelegt. Sie schloss mit dem Eigentümer, über dessen Grund ein Teil der Anlage verläuft, einen Vertrag. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 20 Jahren. In der vergangenen Saison wollte der Eigentümer den Skiliftbetrieb noch untersagen. Der Liftbetreiber hofft nun in der kommenden Woche den Hang beschneien zu können.

11:40 Uhr | Komsa schließt Reparaturcenter in Polen

Der Kommunikationsdienstleister Komsa schließt sein Reparaturcenter im polnischen Breslau. Wie das Unternehmen aus dem mittelsächsischen Hartmannsdorf mitteilte, werden dadurch im kommenden Frühjahr rund 300 Mitarbeiter entlassen. Als Grund für die Schließung nannte das Unternehmen, dass der Auftraggeber in Polen seinen Vertrag für die Reparatur von Handys, Smartphones und Tablets gekündigt habe. Komsa will das Reparaturgeschäft für Deutschland und Polen nun in seinem Hauptsitz in Hartmannsdorf bündeln. Dort werde neues Personal gesucht, teilte die Firma mit. Derzeit seien rund 60 Stellen ausgeschrieben.

11:23 Uhr | Schwerer Unfall auf der Landstraße

Unfall Großschweidnitz
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Eine schwerer Unfall hat sich heute gegen 9 Uhr auf der Straße S148 zwischen Großschweidnitz und Kottmarsdorf ereignet. Aus bisher noch ungeklärter Ursache stießen zwei Pkw seitlich zusammen. Dabei wurden mindestens zwei Personen verletzt. Ein Verletzter musste mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Die Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Der Unfalldienst der Polizeidirektion Görlitz hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsstraße war während der Bergung voll gesperrt.

11:09 Uhr | Neuer Name für CFC-Fußballstadion

Für die Heimspielstätte des Chemnitzer Fußballclubs ist ein neuer Name gefunden. Wie die Wohnungsgesellschaft GGG als Pächter heute mitteilte, wird die Arena "Stadion - An der Gellertstraße" heißen. Auf den Namen hat sich eine Jury geeinigt, in der unter anderem CFC-Fans und der Vertreter des Stadtsportbunds saßen. Die Idee zu einer Neubenennung des Stadions war aufgekommen, weil sich mit dem Abstieg des CFC in die Regionalliga der bisherige Namenssponsor zurückgezogen hatte.

11:04 Uhr | Personalnotstand im Leipziger Nahverkehr - Fahrten gestrichen

Im Linienverkehr der Leipziger Verkehrsbetriebe fallen derzeit etliche Fahrten aus. Grund ist laut LVB die angespannte Personalsituation. Betroffen sind bis auf Weiteres vier Bus- und elf Straßenbahnlinien. Fahrgäste werden gebeten, über eine Verbindungsauskunft zu prüfen, ob ihre Fahrt durchgeführt werden kann.

Ab wann der Fahrplan wieder regulär bedient werden kann, ist noch unklar.

10:37 Uhr | Vermieter Vonovia will bei Wohnungssanierung sparen

Der Immobilienkonzern Vonovia will die Sanierung von Wohnungen um 40 Prozent reduzieren. Wie ein Sprecher erklärte, kämen neue Projekte auf den Prüfstand. Gespart werden soll vor allem bei der energetischen Sanierung. Der Konzern will damit nach eigenen Angaben Mieterhöhungen weniger drastisch ausfallen lassen. Zum Bestand der Vonovia gehören in Dresden 38.000 Wohnungen.

10:06 Uhr | Antidiskriminierungsbüro in Chemnitz eröffnet

Opfer von Diskriminierungen können sich ab heute in Chemnitz beraten lassen. Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen eröffnet eine neue Regionalstelle. Sie wird auch für die angrenzenden Landkreise Erzgebirge, Mittelsachsen und Zwickau zuständig sein. Die Einrichtung ist für Menschen da, die wegen einer Behinderung, ihrer Hautfarbe, Religion oder sexuellen Identität ausgegrenzt, benachteiligt oder angegriffen werden. In Leipzig existiert bereits eine solche Anlaufstelle, in Dresden soll bald eine weitere folgen.

09:44 Uhr | Birkenstock plant Zentrallabor in Bernstadt

Birkenstock Görlitz
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Der Schuhhersteller Birkenstock will rund vier Millionen Euro in Bernstadt im Landkreis Görlitz investieren. Wie das Unternehmen mitteilte, soll mit dem Geld bis Ende 2019 ein chemisches Zentrallabor gebaut werden. In Bernstadt würden die eingehenden Materialien auf mögliche Schadstoffe sowie ihre Belastbarkeit getestet. In dem geplanten 500 Quadratmeter großen Bau könnten laut Birkenstock bis zu sieben Mitarbeiter etwa 6.000 Analysen pro Jahr durchführen. Bisher stellt das Unternehmen in Bernstadt nach eigenen Angaben Schäfte, Schnallen und Nieten für seine Schuhe her.

09:21 Uhr | Freital will "Tag der Sachsen" ausrichten

Die Stadt Freital bewirbt sich um den "Tag der Sachsen" im Jahr 2021. Das beschloss der Stadtrat gestern Abend mit deutlicher Mehrheit. Wie das Rathaus mitteilte, sollen die Bewerbungsunterlagen bis Februar eingereicht werden, die Entscheidung fällt im Herbst 2019. Zu den Herausforderungen für Freital gehört die Zahl von 300.000 Besuchern, dazu Parkplätze und Übernachtungsmöglichkeiten.

08:57 Uhr | Strohlager in Störmthal abgebrannt

In Störmthal bei Leipzig sind in der Nacht eine Lagerhalle und eine Stallanlage abgebrannt. Beide Gebäude waren bis unters Dach mit Stroh gefüllt. Nach Angaben der Feuerwehr gab es keine Verletzten.

Es konnte verhindert werden, dass die Flammen auf weitere Gebäude auf dem ehemaligen LPG-Gelände übergreifen. Die Ursache für das Feuer und die Höhe des Schadens sind noch unklar.

Es ist der Korb einer Drehleiter zu sehen. Auf diesem stehen zwei Feuerwehrmänner in Uniform. Einer hält einen Schlauch und spritzt Wasser auf einen rauchenden Strohhaufen vor ihm. 1 min
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08:53 Uhr | Messerstecher von Zittau vor Gericht

Am Landgericht Görlitz muss sich ein Zittauer wegen Totschlags verantworten. Dem 52-Jährigen wird vorgeworfen, am Abend des 12. Juni dieses Jahres während eines Streits vor dem Johanneum seiner Lebensgefährtin mit einem Küchenmesser in den Bauch und Oberschenkel gestochen zu haben. Als das Opfer versucht habe wegzulaufen, habe sie der Angeklagte eingeholt und das Messer ihr wuchtig in den Hals und Schulterbereich gestochen. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen starb die Frau noch am gleichen Abend aufgrund des hohen Blutverlustes im Krankenhaus. Der Angeklagte sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

08:25 Uhr | Sonderzüge aus Tschechien fahren zu Dresdner Weihnachtsmärkten

Der Kreis Liberec/Reichenberg im Norden Tschechiens hat die Bahnverbindungen nach Sachsen verstärkt. Grund ist die große Nachfrage nach Fahrten zu den Weihnachtsmärkten in Dresden. Wie Pavel Blažek von der Firma Korid LK mitteilte, fahren bis zum vierten Advent jeden Sonnabend drei zusätzliche Züge. Zudem wurde die Kapazität der bestehenden Züge verdoppelt. Korid LK koordiniert den öffentlichen Verkehr im Kreis Liberec. Der regelmäßige Bahnverkehr von Liberec nach Deutschland wird von der deutschen Firma Die Länderbahn angeboten. Ihre Züge zwischen Liberec und Zittau werden der Vereinbarung nach an den Sonnabenden der Vorweihnachtszeit bis nach Dresden fahren.

08:16 Uhr | Hoffnung für Schloss Wechselburg

Die Kreisräte von Mittelsachsen haben das sanierungsbedürftige Schloss Wechselburg noch nicht aufgegeben. Der Kreistag erteilte grünes Licht für Verhandlungen des Landkreises mit einem potenziellen Investor. Dieser will das Schloss für einen Euro erwerben und sanieren. Experten schätzen, dass dafür rund 15 Millionen Euro aufgewendet werden müssen. Schloss Wechselburg gehörte bis 1945 den Grafen von Schönburg-Glauchau. Später war es Lungensanatorium, Kinderkrankenhaus und Jugendpsychiatrie. Seit 2005 steht es leer.

08:04 Uhr | Bahnübergang in Taucha eine Woche gesperrt

In Taucha ist der Bahnübergang am Gerichtsweg voll gesperrt. Grund sind nach Angaben der Deutschen Bahn der Um- und Ausbau des Bahnhofs und der Gleisanlagen. Wegen der Abbruch-, Tiefbau- und Rammarbeiten müsse in dem Bereich mit Baulärm gerechnet werden. Die Vollsperrung dauere knapp eine Woche bis zum 13. Dezember.

07:37 Uhr | Hirschkurve bei Ottendorf-Okrilla ab Nachmittag wieder frei

Der Umbau der sogenannten Hirschkurve auf der B97 in Ottendorf-Okrilla ist abgeschlossen. Seit dem Sommer erweiterten die Straßenbauer die Innenseite der Kurve um einen halben Meter. Damit soll der Unfallschwerpunkt entschärft werden. Heute Nachmittag wird die Hirschkurve für den Verkehr freigegeben.

07:06 Uhr | Countdown für das Stollenfest läuft

In Dresden hat der Aufbau für das Stollenfest begonnen. Morgen wird der Riesenstollen, in dem 800 Kilo Butter und eine Millionen Sultaninen stecken, auf dem Striezelmarkt präsentiert. Dazu gibt es am Sonnabend um 11 Uhr einen bunten Festumzug. Der Riesenstollen wird gegen 12:15 Uhr bei der Striezelmarktbühne vom Dresdner Stollenmädchen angeschnitten und verkauft.

06:48 Uhr | Bedenken wegen Verlegung der Rechtsterroristin Zschäpe

Die sächsischen Grünen sehen eine mögliche Verlegung der Rechtsterroristin Beate Zschäpe nach Chemnitz kritisch. Die migrationspolitische Sprecherin und Chemnitzer Stadträtin Petra Zais sieht die Gefahr, dass Zschäpe aus dem Gefängnis heraus Kontakt zu früheren NSU-Unterstützern suchen könnte. Das könne die rechten Strukturen in Chemnitz und Westsachsen erneut stärken. Dieselben Bedenken äußerte auch der Chemnitzer SPD-Bundestagsabgeordnete Detlef Müller. Zschäpe nach Chemnitz zu verlegen, sei zudem in der aktuell immer noch hochsensiblen Lage der Stadt stigmatisierend für Chemnitz und den übergroßen Teil der Chemnitzer, so Müller.

06:29 Uhr | Mehr Geld für Studenten geplant

Die Bundesregierung plant höhere BaföG-Sätze. Wie das Magazin "Wirtschaftswoche" berichtet, hat das Ministerium für Bildung und Forschung einen Entwurf für das BaföG-Änderungsgesetz fertiggestellt. Demnach ist vorgesehen, den Förderungshöchstsatz von derzeit 735 Euro auf 850 Euro zu erhöhen. Außerdem geht das Ministerium davon aus, dass die Zahl der Berechtigten bis 2020 um 80.000 auf mehr als eine halbe Million steigt. Die Ausgaben für die Ausbildungsförderung würden damit auf 2,6 Milliarden Euro steigen. Nach Angaben des Ministeriums soll die BaföG-Reform im Sommer nächsten Jahres in Kraft treten.

06:27 Uhr | Auto steht in Flammen

In Leipzig ist heute Morgen ein Auto in Flammen aufgegangen. Die Polizei geht nach Angaben eines Sprechers von Brandstiftung aus. Das Fahrzeug wurde bei dem Feuer im Stadtteil Gohlis stark beschädigt. Menschen wurden nicht verletzt.

06:00 Uhr | Streik beim Versandhändler Amazon

Mitten im Weihnachtsgeschäft wird beim Online-Versandhändler Amazon in Leipzig seit Mitternacht wieder gestreikt. Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeiter zu einem zweitägigen Ausstand aufgerufen. Ein Streikleiter sagte, die Kollegen wollten darauf aufmerksam machen, dass es wieder ein Weihnachtsfest ohne Tarifvertrag bei Amazon sei. Da es keine Bewegung auf Arbeitgeberseite gebe, gehe man erneut vor die Werkstore. Die Auseinandersetzung dauert bereits fünf Jahre.

05:47 Uhr | Zu wenig S-Bahn-Wagen zwischen Leipzig und Halle

Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag werden auf der S-Bahn-Strecke Leipzig-Halle mehr Verbindungen angeboten. Laut Bahn soll damit auf das erhöhte Fahrgastaufkommen reagiert werden. Der Fahrgastverband Pro Bahn bezeichnet unterdessen die Zugkapazitäten im Netz der Mitteldeutschen S-Bahn als völlig unzureichend. Wie der Verbandsvertreter Carsten Schulze sagte, müsste es auf der viel genutzten Pendlerstrecke Halle-Leipzig doppelt so viele Wagen geben. "Das reicht hinten und vorne nicht." Allein auf der Strecke Leipzig-Halle sind jeden Tag 12.000 Fahrgäste unterwegs, wie die Nahverkehrsgesellschaft Sachsen-Anhalt (Nasa) mitteilte. Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag gibt es zwar vier statt drei S-Bahnen pro Stunde und Richtung zwischen beiden Uni-Städten. Weil es aber keine zusätzlichen Wagen gibt, fahren einige Bahnen künftig mit einem statt zwei Zugteilen.

05:32 Uhr | Brunnen in Sachsen versiegen

In Sachsen droht immer mehr Haushalten ohne Trinkwasseranschluss ein Versorgungsproblem. Wegen der Trockenheit versiegen private Hausbrunnen zunehmend. Nach Angaben des sächsischen Umweltministeriums sind rund 27.000 Einwohner im Freistaat nicht an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen. Das betreffe vor allem das Osterzgebirge, den Raum um Hainichen und das Vogtland. Aktuell gebe es Überlegungen, wie betroffene Gemeinden finanziell unterstützt werden könnten, sagte Pressesprecher Frank Meyer. Zuerst müssten sich die Haushalte in den Orten zusammenschließen und Vorschläge erarbeiten, wie der Anschluss an das öffentliche Netz wirtschaftlich ablaufen könnte, so der Ministeriumssprecher.

05:18 Uhr | Linksabbieger missachtet Vorfahrt - Mann bei Kollision schwer verletzt

In Treuen im Vogtlandkreis ist gestern Abend bei einem Unfall ein Mann schwer verletzt worden. Das teilte die Polizeidirektion Zwickau mit. Weil ein 47 Jahre alter Fahrer eines Kleintransporters beim Linksabbiegen in Richtung Autobahn die Vorfahrt missachtete, kam es an der Kreuzung Perlaser Straße/S 299 zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Auto eines 65-Jährigen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dessen Wagen gegen einen Mast geschleudert. Der 65-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Straße war für etwa zwei Stunden voll gesperrt.

05:04 Uhr | Sachsen sichert Tagebausanierung finanziell ab

Braunkohletagebau Schleenhain bei Leipzig.
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Zur finanziellen Absicherung der Rekultivierung der Tagebaue in Sachsen hat das Land eine Vereinbarung mit den Energieunternehmen geschlossen. Demnach bauen die Lausitz Energie Bergbau AG und die Mitteldeutsche Braunkohlegesellschaft mbH ein Sondervermögen von insgesamt rund 1,47 Milliarden Euro auf, wie das Sächsische Oberbergamt mitteilte. Dafür werden jeweils Zweckgesellschaften gegründet. Das Vermögen diene als Sicherheit und werde an das Land verpfändet. Mit den Geldern sollen die Tagebaue Nochten, Reichwalde und Vereinigtes Schleenhain rekultiviert werden.

Über Themen aus dem Ticker berichtet MDR SACHSEN heute auch im ... Hörfunk | MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | ab 5:00 Uhr
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Zuletzt aktualisiert: 07. Dezember 2018, 14:20 Uhr