Frau drückt liegend mit einer Hand auf einen Wecker
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Braucht man weniger Schlaf, je älter man wird?

17.07.2018 | 00:00 Uhr

Sarah und Lars aus der MDR JUMP Morningshow prüfen jeden Morgen um 05:20 Uhr und 07:20 Uhr Internetmythen auf ihren Wahrheitsgehalt. Gemeinsam mit Experten wird eine wilde Behauptung aus dem Netz unter die Lupe genommen: Ist es ein Fakt oder nur ein Fake?

Frau drückt liegend mit einer Hand auf einen Wecker
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Jugendliche gelten als Langschläfer, die gerne bis mittags im Bett liegen. Ältere Menschen dagegen stehen auch sonntags freiwillig um 6 Uhr auf. Der Volksmund spricht da gemeinerweise auch von "seniler Bettflucht". Aber steckt in dieser Behauptung etwas Wahres?

Fakt oder Fake?

Ob wir wirklich immer weniger Schlaf brauchen, je älter wir werden, erklärt uns Schlafforscher Dr. Hans-Günter Weeß:

Wir wissen von neuen Studien, dass zwar der ältere Mensch sein Durchschlafvermögen etwas verliert und dass er nachts auch mal wach liegt. Dafür gleichen ältere Menschen die Müdigkeit, die dann am Tag auftaucht, oft durch ein kleines Mittagsschläfchen aus. Oder sie schlafen abends vor dem Fernseher schon ein. Wenn man alles zusammenzählt, ist es so, dass der ältere Mensch nur unbedeutend weniger Schlaf hat, als der Mensch im mittleren Lebensalter.

Die Behauptung ist also ein Fake. Ältere Menschen schlafen genauso viel - nur der Schlafrhythmus kann sich ändern.

Die MDR JUMP Morningshow sagt dem Halbwissen den Kampf an und prüft ab sofort jeden Morgen um 05:20 Uhr und 07:20 Uhr die verrücktesten Internetmythen. Gemeinsam mit Experten checken Sarah und Lars den Wahrheitsgehalt der Behauptungen und klären am Ende: Ist die Behauptung Fakt oder Fake!?

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Morningshow | 17. Juli 2018 | 05:20 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 17. Juli 2018, 05:20 Uhr

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