Rettungsschwimmer des Deutschen Roten Kreuzes
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Hintergrund Wie werde ich Rettungsschwimmer?

Rettungsschwimmer können in Notsituationen Leben retten. Aber richtig retten will auch gelernt sein. Deshalb bieten die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und der Wasserrettungsdienst des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) Kurse für die Ausbildung zum Rettungsschwimmer an. Ab 12 Jahren kann man daran teilnehmen und zunächst das Rettungsschwimmer-Abzeichen in Bronze erwerben. Ab 15 Jahren kann man dann die Prüfung für das silberne Abzeichen ablegen und ab 16 Jahre die Prüfung für das goldene.

Rettungsschwimmer des Deutschen Roten Kreuzes
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Die Ausbildung zum Rettungsschwimmer ist deutschlandweit einheitlich geregelt und umfasst einen Kurs mit 16 Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten in Theorie und Praxis. Am Ende des Kurses findet eine theoretische und praktische Prüfung statt. In den Kursen werden verschiedenen Rettungsschwimm-Techniken zum Transport und An-Land-Bringen eines Verunglückten sowie Basis-Maßnahmen zur Wiederbelebung gelehrt. Der theoretische Teil enthält außerdem wichtige Hinweise zur korrekten Einschätzung von Risiken und Gefahren und dem Selbstschutz des Retters bei einer Rettung.

Nur wer eine Ausbildung zum Rettungsschwimmer erfolgreich absolviert, darf auch in Frei- und Schwimmbädern, bei Schwimmveranstaltungen oder sonstigen Veranstaltungen an Gewässern die Aufsicht führen. Dabei berechtigen die verschiedenen Abzeichen – Bronze, Silber und Gold - auch zu unterschiedlichen Aufgaben. Mit dem Ablegen des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens in Silber ist man bereits berechtigt, in einem Schwimmbad als Badeaufsicht tätig zu sein. Auch für viele andere Berufe ist das Abzeichen notwendig. Eine Gültigkeitsbeschränkung für die Rettungsschwimmabzeichen gibt es nicht, um bestimmte Tätigkeiten auszuüben, müssen die Prüfungen aber unter Umständen regelmäßig wiederholt werden.