Giraffe
Bildrechte: IMAGO images/ Anka Agency International

Verbringen Giraffen wirklich die meiste Zeit ihres Lebens mit Fressen?

21.06.2019 | 05:20 Uhr

Manche Tiere sind wirklich richtig verfressen. Giraffen zum Beispiel machen fast nichts anderes als fressen - behauptet ein Gerücht. Was ist dran? Wir haben nachgefragt!

Giraffe
Bildrechte: IMAGO images/ Anka Agency International

Giraffen sind mit einer Größe von bis zu sechs Metern die größten an Land lebenden Säugetiere. Mit ihrem langen Hals sind sie auf das Abweiden von Bäumen spezialisiert. Angeblich verbringen sie mehr als die Hälfte ihres Lebens mit Fressen.

Fakt oder Fake?

Wir haben Tierpädagogin Corinna Eußner gefragt:

Nahrung aufnehmen ist ein Grundbedürfnis. Nicht nur von Giraffen, sondern von allen Lebewesen. So eine Giraffe ist aber schwerer als wir und deswegen muss sie ziemlich viel fressen. Bis zu 30 Kilogramm sind das am Tag. Und da kann man sich vorstellen, dass man dafür eine Weile braucht.

Übrigens sind Giraffen sogar kleine Feinschmecker und suchen sich immer das beste Fressen raus. Zum Aufnehmen der Nahrung brauchen Giraffen 16 bis 20 Stunden am Tag. Am liebsten fressen sie die Blätter der Akazienbäume. Dornige Äste stören sie, dank ihrer lederartigen Zunge und Wangen, dabei nicht.

Die Behauptung ist also ein Fakt. Giraffen sind fast rund um die Uhr mit Nahrungsaufnahme beschäftigt.

Die MDR JUMP Morningshow sagt dem Halbwissen den Kampf an und prüft jeden Morgen um 05:20 Uhr und 07:20 Uhr die verrücktesten Internetmythen. Gemeinsam mit Experten checken Sarah und Lars den Wahrheitsgehalt der Behauptungen und klären am Ende: Ist die Behauptung Fakt oder Fake!?

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Morningshow | 21. Juni 2019 | 05:20 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 21. Juni 2019, 05:20 Uhr

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