Ist eine Erkältung bei Männern wirklich schlimmer als bei Frauen?

04.02.2020 | 05:20 Uhr

Die Vorurteile sind bekannt: Sind Männer an einer Erkältung erkrankt, stehen sie gefühlt kurz vor dem Tod. Frauen dagegen - so das Klischee - können trotz Grippe noch gut den Alltag meistern. Was ist da dran: Trifft Husten und Schnupfen Männer wirklich viel schlimmer als Frauen?

Mann leidet an einer heftigen Erkältung
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Leidet ein Mann an einer Erkältung, geht meist nichts mehr. Schniefend wird auf dem Sofa rumgelegen, schließlich leidet der "Herr der Schöpfung" an einer gefühlt todbringenden Krankheit. Was als "Männerschnupfen" bezeichnet wird, fühlt sich für den Erkrankten mindestens lebensbedrohlich an.

Fakt oder Fake?

Ob eine Erkältung wirklich einen Unterschied zwischen Mann und Frau macht, weiß Fernseharzt Dr. Johannes Wimmer:

Dr. Johannes Wimmer
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Ja, das hätten natürlich viele Männer gern, weil sie ja sehr leiden. Die gute alte "Männergrippe" ist ja bekannt. Es ist aber tatsächlich so: die körpereigenen Abwehrkräfte und auch das Schmerzempfinden der Frau ist einfach besser ausgeprägt. Und damit erwischt es Männer so gesehen härter und sie leiden auch mehr.

Damit haben Männer eine wirklich gute Begründung. Und alle, die behaupten "Männer stellen sich nur an" - sie "leiden" also tatsächlich mehr. Diese Behauptung ist ein Fakt.

Die MDR JUMP Morningshow sagt dem Halbwissen den Kampf an und prüft ab sofort jeden Morgen um 05:20 Uhr und 07:20 Uhr die verrücktesten Internetmythen. Gemeinsam mit Experten checken Sarah und Lars den Wahrheitsgehalt der Behauptungen und klären am Ende: Ist die Behauptung Fakt oder Fake!?

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Morningshow | 05. Februar 2020 | 05:20 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 05. Februar 2020, 00:00 Uhr

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Eine Frau sitzt an einer Supermarktkasse 2 min
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