Für den geplanten Zeiss-Campus Abriss alter Schott-Hallen hat in Jena begonnen

Auf dem alten Schott-Firmengelände in Jena haben am Montag die Abrissarbeiten begonnen. Für den neuen Hochtechnologie-Campus der Carl Zeiss AG müssen oberhalb des Westbahnhofs alte Fabrikhallen weichen. Wie Zeiss mitteilte, sollen täglich bis zu 25 Lkw-Ladungen mit Schutt abtransportiert werden. Laut Zeiss-Sprecher Jörg Nitschke laufen unter Hochdruck Gespräche mit der Deutschen Bahn, um vorübergehend ein zusätzliches Gleis zum Westbahnhof verlegen zu können. Der Abtransport per Bahn sei umweltverträglicher und weniger belastend für die Anwohner. Der Optik-Konzern will mehr als 300 Millionen Euro in seinen neuen Campus investieren. In vier Jahren soll der Komplex fertig sein. Zeiss will dort seine Geschäftsbereiche Medizintechnik, Mikroskopie und Halbleitertechnik zusammenführen.

Das Werksgelände des Spezialgalsherstellers Schott  AG in Jena aus der Luft betrachtet
Das Werksgelände des Spezialglasherstellers Schott AG in Jena mit den Hallen, die für den neuen Zeiss-Campus abgerissen werden (Archivbild). Bildrechte: Bavaria Luftbild GmbH

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm MDR THÜRINGEN - Das Radio | MDR THÜRINGEN Nachrichten | 15. April 2019 | 12:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 15. April 2019, 11:46 Uhr

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