Natasha Bedingfield Die Obamas sind ganz nette Leute

Natasha Bedingfield im MDR JUMP Interview

Natasha Bedingfield hat das geschafft, wovon zig Musiker träumen: Sie durfte in diesem Jahr im Weißen Haus vor Barack Obama und seiner Familie singen. Für die 29-Jährige eine Ehre, aber eigentlich ist jeder Auftritt etwas Besonderes für die Britin. Warum hat sie uns im MDR JUMP Interview auf dem Laternenfest in Halle erzählt.

Natasha Bedingfield im MDR JUMP Interview

Natasha, wie kam es zu dem Auftritt im Weißen Haus, bei dem auch Barack Obama im Publikum saß?

"Vor ein paar Monaten wurde ich eingeladen im Weißen Haus zu singen. Es war unglaublich. Es war ein Motown-Tribute-Konzert. Das verrückte an der Show war, dass jeder von dem ich Fan bin, im Publikum saß. Ich sang vor Stevie Wonder, Barack Obama, Smokey Robinson oder Martha Reeves. Die Leute, die von Anfang an bei Motown waren. Die waren im Publikum und es hat Spaß gemacht."


Natasha Bedingfield im MDR JUMP Interview

Danach hast du Präsident Barack Obama getroffen, über was habt ihr euch  unterhalten?

"Es ist lustig, denn wenn man so jemandes trifft, dann gibt es viele Dinge, die man sagen will. Aber wenn jemand wichtig ist, dann weiß man einfach nicht mehr was man sagen soll. Alles ist weg. Ich hatte nicht viel zu sagen. Eine Sache über die wir gesprochen haben, war mein Song „Unwritten“. Er benutzte das Lied für seine Präsidentschaftskampagne. Er sagte mir, dass er den Song cool findet. Außerdem, als ich meine Tour durch verschiedene Staaten der USA machte, war er auch gerade unterwegs, um Präsident zu werden. Es hat Spaß gemacht, wir hatten einen guten Draht zueinander. Außerdem ist Michelle sehr nett. Sie hat mich fest umarmt. Dann habe ich die Tochter Sasha kennengelernt. Sie erzählte mir, dass wir den gleichen Namen haben. Sie heißt Natasha, aber ihr Spitzname ist Sasha."


Natasha Bedingfield im MDR JUMP Interview

War der Auftritt im Weißen Haus auch der beste deines Lebens oder hattest du ein weiteres Highlight auf der Bühne?

"So eine Show hat etwas süchtig - machendes. Es ist ein Erlebnis, denn es ist einer der unglaublichsten Wege eine Beziehung aufzubauen. Man kann die Gefühle des Publikums spüren und sie spüren Deine. Die Songs und die Musik werden lebendig und das kann sich von Mal zu Mal verändern. Ich liebe das einfach."


Natasha Bedingfield im MDR JUMP Interview

Was machst du heute Abend, bevor du auf die Bühne gehst? Hast du ein Ritual?

"Ein Ritual vor dem Auftritt? Eine Weile war ich da sehr religiös, aber in letzter Zeit beschäftige ich mit den Songs auf meinem aktuellen Album. Sie sind sehr hoch und dann wieder tief, ich muss meine Stimme doll aufwärmen, bevor ich singe. Ich mache das hier: Stimmübungen. Das hört sich nicht sehr schön an, aber es ist gut für den Klang auf der Bühne, wenn man das macht und man tut seiner Stimme nicht weh. Also ich mache das häufig."


Natasha Bedingfield im MDR JUMP Interview

Bist du eine Diva hinter der Bühne? Verlangst du in deiner Garderobe Wasser von den Fidschi-Inseln und cremefarbene Rosen?

"Ich brauche unbedingt Schokolade. Irgendwie bin ich auch gerade auf einer Schokoladen-Tour, denn wir wollen immer Schokolade. Am liebsten mögen wir dunkle Schokolade und Früchte. Ehrlich gesagt war ich nie kreativ genug, um mir dumme Sachen auszudenken, die ich haben will. Manche Divas wollen blaue Smarties oder M&Ms. Da ist mir der Aufwand zu groß, um über so was nachzudenken."

Im Albumcheck: Natasha Bedingfield - Strip Me Away
Natasha Bedingfield - Strip Me Away

Natasha Bedingfield: Die damals 23-Jährige war mit ihren Songs "These Words" und "Unwritten" weltweit in den Top Ten. Ganz so erfolgreich ist sie seitdem nicht mehr gewesen. Inzwischen hat sie hier bei uns ihr drittes Album auf dem Markt.

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