Die Glocken Mitteldeutschlands
Vom ersten Advent bis Weihnachten stellt MDR JUMP in der Serie "Die Glocken Mitteldeutschlands" verschiedene Gotteshäuser in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vor. Dabei geht es um Interessantes rund um Kirche und Gemeinde - spannende Geschichten haben die alten Gemäuer in der Zeit ihre Bestehens schon erlebt. MDR JUMP erzählt sie - und stimmt gleichzeitig auf die Weihnachtszeit ein.
Kreuzkirche Dresden
Den Anfang macht die Kreuzkirche in Dresden. Sie ist die größte Kirche der sächsischen Landeshauptstadt, über 700 Jahre alt, steht direkt am Altmarkt, wo der Striezelmarkt stattfindet. Außerdem ist sie Heimat des weltberühmten Kreuzchores, der natürlich zur Weihnachtszeit in der Kirche auftritt.
St. Sebastian-Kathedrale in Magdeburg
Diesmal besuchen wir Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg mit der Kathedrale St. Sebastian. Hier residiert der Bischof von Magdeburg. Mitglieder seiner Gemeinde haben sich vorgenommen, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.Wie das gehen soll, und was man sich in der Kathedralpfarrei St. Sebastian dafür ausgedacht hat, hörst du im nebenstehenden Audio - Clip!
Schönebeck St. Marien
Schönebeck hat etwa 33000 Einwohner und liegt an der Elbe, am Rande der Magdeburger Börde. Wir waren vor Ort und haben uns die Kirche St. Marien und die Gemeinde angesehen.
Kirche Rietschen
Die Kirche in Rietschen in der Oberlausitz ist ein großer sandfarbener Bau an der B115, dort gab und gibt es eine Menge zu bestaunen. Geht's um die Kirche in Rietschen, dann helfen viele mit. Die Einwohner der Gemeinde sind stolz auf sie.
Hoffnungskirche Görlitz-Königshufen
Görlitz-Königshufen ist eine typische Neubausiedlung aus DDR-Zeiten: Überall ragen Plattenbauten aus den 70er und 80er Jahren in den Himmel. Doch inmitten der Mietshäuser steht eine kleine Dorfkirche aus dem 18. Jahrhundert - die Hoffnungskirche. Das Besondere an dieser Kirche: das Gotteshaus musste umziehen.
Liebfrauenkirche Steinheid
Dass es Steinheid und die Liebfrauenkirche überhaupt gibt, ist der Goldgräberstimmung im 13. Jahrhundert zu verdanken. Menschen kamen in die Region, um nach Gold zu suchen und überall wo Leute siedelten, wurden Kirchen gebaut.
Kloster Helfta
Das Kloster Helfta liegt etwas versteckt am Ortsrand von Eisleben, hinter hohen Mauern an der B 80 in Richtung Halle. Es hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Zuletzt war es ein Kuhstall. Erst seit Ende der neunziger Jahre leben dort wieder Nonnen.
St. Norbert Magdeburg Buckau
Die Kirche St. Norbert, ein roter Backsteinbau, gehört zum Bistum Magdeburg. Buckau hat eine bewegte Geschichte. Erich Weinert ist zum Beispiel dort geboren. Ein Dichter, der zu DDR Zeiten gefeiert wurde und nach dem in fast jeder Stadt Mitteldeutschlands eine Straße oder ein Platz benannt ist.
"Adventsfenster" Badersleben
Die "Adventsfenster" in Badersleben sind seit sieben Jahren ein ganz besonderer Brauch, um die Zeit bis zum Weihnachtsfest zu versüßen. Die Baderslebener treffen sich jede Woche vor einem anderen geschmückten Fenster im Ort, um gemeinsam ein paar gemütliche Stunden zu verbringen.
Seiffener Bergkirche
Viele kennen die Seiffener Kirche nur aus Holz, aus Produkten, die aus Seiffen und Umgebung kommen. 70.000 Menschen aus aller Welt waren im letzten Jahr in Seiffen, um sich die Bergkirche, wie sich richtig heißt, anzuschauen. Gebaut wurde sie zwischen 1776 und 1779 nach dem Vorbild der Dresdner Frauenkirche.
Pfarrei Heilige Familie in Dessau-Roßlau
Errichtet wurde die Pfarrei Heilige Familie in Dessau-Roßlau in den den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Das Gebäude bietet ein eher ungewohntes Bild für Mitteldeutschland. Wie sich eine Kirche bayrischer Bauart nach Sachsen Anhalt verirrt hat, erklärte uns Pfarrer Hartmut Neuhaus.
Stadtkirche St. Andreas in Rudolstadt
Rudolstadt hat gleich mehrere Kirchen. Die älteste und damit bedeutendste ist aber die Stadtkirche "St. Andreas". Gebaut wurde sie auf der Grundlage einer früheren Kirche in den Jahren 1634 bis 1636, gerade im Übergang von der Renaissance zum Barock und das sieht man auch im Inneren: hier wurde geklotzt und nicht gekleckert.
Stadtkirche St. Marien in Wittenberg
Die Stadtkirche St. Marien ist das älteste Gebäude der Stadt Wittenberg. 1187 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt. Große Bedeutung bekam die Stadtkirche durch den Reformator Martin Luther, denn von ihr aus ging die Botschaft der Reformation in die ganze Welt.
Pfarrei St. Burchard Halberstadt
Direkt in der Innenstadt von Halberstaft steht die katholische Kirche St. Katharina Barbara. Ursprünglich gehörte die Kirche zu einem Dominikaner-Kloster. Heute ist in dem ehemaligen Kloster die Integrativ-Einrichtung St. Josef untergebracht. In dem Heim wohnen behinderte Kinder und Jugendliche, außerdem gibt es eine Kindertagesstätte.Wir haben uns da mal umgesehen.
St. Annenkirche in Annabger-Buchholz
Wie andere Städte und Dörfer im Erzgebirge auch, so ist auch die Geschichte von Annaberg maßgeblich vom Bergbau geprägt. Der Startschuss für die Stadt fiel Ende des 15. Jahrhunderts, als am Schreckenberg das erste Silber gefunden wurde. Pfarrer Karsten Loderstädt erklärt, wie die Annenkirche zum Wahrzeichen der Stadt wurde.
Weihnachten im Ausland
Pfarrer Gerhard Packenius aus Halle fliegt in den Kosovo, um mit deutschen Polizisten Weihnachten zu feiern. Für die Beamten vor Ort ist der Weihnachtsgottesdienst das Einzige, was sie vom Weihnachtsfest mitbekommen. Dafür wird ein Saal in einem Hotel in der Hauptstadt Pristina hergerichtet.
Die Reglerkirche in Erfurt
Die Reglerkirche in der Altstadt zählt zu den ältesten Bauwerken in Erfurt. 1130 begannen Mönche, die sogenannten Augustiner-Chorherren, die Kirche zu errichten. Doch erst mehr als 100 Jahre später, im Jahr 1238 waren sie fertig. Den Augustiner-Chorherren hat die Reglerkirche auch ihren Namen zu verdanken. Pfarrer Johannes Haak erzählte uns ihre Geschichte.
Offene Kirche St. Moritz in Halle
In der Altstadt von Halle an der Saale erhebt sich die St. Moritzkirche. Hier lauscht man der Moritzorgel, die als Meilenstein der Orgelbaukunst gilt. In dieser Kirche kann man sogar dem Erbauer in die Augen schauen - wie das geht, ist im nebenstehendem Audio-Clip zu hören.
Kirche St. Maria in Köthen
Nach der Reformation in der Kirche im 16. Jahrhundert, gab es in und um Köthen kein katholisches Leben mehr - alles stand unter dem Einfluss der Protestanten. Dass es heute wieder eine katholische Kirche in Köthen gibt, ist dem damaligen regierenden Herzog von Anhalt-Köthen, Ferdinand Friedrich und seiner Frau, Herzogin Julie, zu verdanken.
Kirche in der Jugendhaftanstalt in Raßnitz
Meterhohe Mauern, Stacheldraht und dutzende Wachleute - vorweihnachtliche Stimmung kommt in der Jugendhaftanstalt Raßnitz wirklich nicht auf. Nur in der kleinen Kirche im Innenhof herrscht eine andere, doch besinnliche Atmosphäre.
St. Petri-Kirche Magdeburg
Die St. Petri-Kirche in Magdeburger Altstadt hat in ihrer fast 900jährigen Geschichte viele dunkle Stunden erlebt. Drei Mal wurde sie fast komplett zerstört. Doch es gab auch viele Höhepunkte. Zuletzt vor einem Jahr, als die Kirche eine neue Glocke bekam.
Nikolaikirche Geithain
Schon von Weitem sind die beiden romanischen Türme der Nikolaikirche zu sehen. 42 Meter ragen sie seit dem 12. Jahrhundert über die Dächer Geithains. Die Kirche ist dem heiligen Nikolai geweiht. Er ist der Schutzpatron der Kaufleute und bis heute ist das Geläut der Nikolaikirche wichtig für die Geithainer.
Stadtkirche St. Georg Schmalkalden
Die Stadtkirche St. Georg in der Schmalkder Altstadt zählt zu den schönsten Hallenkirchen in Thüringen. Mehr als 60 Jahre wurde an ihr gebaut bis sie dann schließlich 1500 geweiht werden konnte.
Kapelle des St. Elisabeth und St. Barbara Krankenhauses Halle
Von außen wirkt das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara so als ob es gerade erst eröffnet wurde, doch das Krankenhaus in der Hallenser Innenstadt hat eine lange Geschichte. 1897 gründeten Schwestern des Ordens der heiligen Elisabeth an dieser Stelle ein Kinderkrankenhaus.
St.Petri Kirche im Wörlitzer Park
Mit 66 Metern ist die St. Petri Kirche das höchste Gebäude von Wörlitz. Von der Spitze des Bibelturms reicht der Blick nach Dessau und sogar zur Lutherstadt Wittenberg. Schon der Reformator Martin Luther hat in der St. Petrikirche Predigten gehalten.
Pfarrei St. Franziskus Halle
Wie in einem Kloster fühlt man sich wirklich nicht, wenn man durch das Eingangportal des Klosters St. Franziskus in Halle tritt. Auf dem Hof spielen trotz winterlicher Temperaturen rund zwanzig Kinder fangen. Eine Gruppe kleiner Mädchen übt Seilhüpfen, ein paar Jungs spielen Fußball, denn zum Kloster gehört auch das Kinderhaus Don Bosco.
Kirche St. Marien in Artern
Die Kirche St. Marien in Artern hat mehrere Bauphasen hinter sich. Der Kirchturm wurde bereits 1150 errichtet. Etwas später kamen dann auch die Chorkapelle und das Kirchenschiff dazu. Beim großen Stadtbrand um 1616 wurde die Kirche fast komplett zerstört, aber danach auch sehr schnell wieder aufgebaut.










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