Bundestagswahl Linke setzt im Wahlkampf auf soziale Gerechtigkeit

Die Thüringer Linke will im Bundestagswahlkampf vor allem mit den Themen soziale Gerechtigkeit und dem Kampf gegen Armut punkten. Die Spitzenkandidatin der Linken im Freistaat, Martina Renner, sagte beim Wahlkampfauftakt in Erfurt, Ziel sei eine Rente, von der alle im Alter leben könnten. Auch gegen die steigenden Mieten wolle die Linke etwas unternehmen.

Die Linke-Bundestagsabgeordnete Martina Renner
Linken-Spitzenkandidatin Martina Renner Bildrechte: Dirk Reinhardt/MDR

Weitere wichtige Thema seien zudem die Friedenspolitik, die Verständigung mit Russland und ein Stopp der deutschen Waffenexporte. Renner hält ein rot-rot-grünes Bündnis nach der Bundestagswahl für möglich. Die Basis dränge auf eine Kurskorrektur in der Politik.

Ähnlich äußerte sich der Spitzenkandidat der Linken im Bund, Dietmar Bartsch. Ziel sei an erster Stelle, dass die Linke möglichst viele Stimmen bekomme, sagte Bartsch MDR THÜRINGEN. Wenn die Linke stark genug sei, dann würden auch die Chancen für ein rot-rot-grünes Bündnis steigen. Zuletzt hatten allerdings führende Vertreter der SPD und der Grünen Zweifel an einer Koalition mit der Linken geäußert. Kritisiert werden vor allem die Positionen der Linken in der Außen- und Sicherheitspolitik.

Über dieses Thema berichtet MDR THÜRINGEN auch im Programm: MDR THÜRINGEN - das Radio | Nachrichten | 12.08.2017 | 17:00 Uhr

Quelle: MDR THÜRINGEN

Zuletzt aktualisiert: 12. August 2017, 21:36 Uhr

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