Weltausstellung in Wittenberg
Bildrechte: MDR/André Damm

Von der Küche bis zur Sonnenmilch Lagerverkauf nach Weltausstellung in Wittenberg

300.000 Menschen haben in diesem Jahr die Weltausstellung Reformation in Wittenberg besucht. Übrig geblieben sind viele Gegenstände, die ab Donnerstag Schnäppchenjäger glücklich machen dürften.

Weltausstellung in Wittenberg
Bildrechte: MDR/André Damm

Bei der Weltausstellung im Rahmen des Reformationsjubiläums in Wittenberg haben Kirchen und Initiativen an verschiedenen Orten Stände aufgebaut. Die Besucher konnten einiges mit machen und sich informieren. Um alles aufbauen zu können, haben die Organisatoren viele Dinge gekauft. Jetzt ist Ausstellung beendet und der große Schnäppchen-Ausverkauf beginnt. Denn die Lager der Organisatoren in Wittenberg platzen aus allen Nähten. Alle Gegenstände warten darauf, weiter genutzt zu werden.

Alles, was das Herz begehrt

Von Namensschildern über Spülmittel bis hin zu Biertischen: Das soll jetzt alles verkauft werden, damit es nicht im Müll landet. Es sind auch einige Highlights dabei, die günstig abzugeben sind. Zum Beispiel Laptops, Drucker und Büromaterialien.

Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, möglichst nachhaltig zu arbeiten. Viele Dinge, die wir für die Weltausstellung Reformation gebraucht haben und noch gut sind, werden in einem Lagerverkauf angeboten.

Christof Vetter, Abteilungsleiter Marketing

Nichts ist neu

Die Gegenstände werden alle viel günstiger als im Laden angeboten. Das liegt vor allem an ihrem Zustand. Zum Beispiel stammen die Küchenzeilen aus Wohnungen der freiwilligen Helfer.

Das sind alles Dinge, die gebraucht sind. Aber so wenig, dass sie noch gut in eine Studierenden-Wohnung oder eine Senioren-Wohnung gehen können.

So kommt ihr dran

Ihr braucht einen Sessel, eine Leiter oder Briefumschläge? Dann könnt ihr ganz einfach zugreifen. Der Lagerverkauf beginnt am Donnerstag in der Turnhalle des ehemaligen Philipp-Melanchthon-Gymnasiums. Bis Samstag läuft die ungewöhnliche Aktion. Eine Übersicht über alle angebotenen Artikel könnt ihr hier einsehen.

Eine Weltausstellung verschwindet

Seit Mai hat die Weltausstellung in Wittenberg Hunderttausende Besucher begeistert. Seit dem Wochenende ist sie Geschichte. Am Montag wurde mit dem Abbau der Bühnen und Pavillons begonnen.

Weltausstellung in Wittenberg
Der Marktplatz in Wittenberg. Unter grauem Himmel heißt es da seit Montag: Ärmel hochkrempeln und anpacken. Mit dem Ende der Weltausstellung soll der Platz wieder sein ursprüngliches Gesicht zurückbekommen. Bildrechte: MDR/André Damm
Weltausstellung in Wittenberg
Der Marktplatz in Wittenberg. Unter grauem Himmel heißt es da seit Montag: Ärmel hochkrempeln und anpacken. Mit dem Ende der Weltausstellung soll der Platz wieder sein ursprüngliches Gesicht zurückbekommen. Bildrechte: MDR/André Damm
Weltausstellung in Wittenberg
Um die Bühnen und Pavillons abzubauen, ist auch schwere Technik notwendig. Bildrechte: MDR/André Damm
Weltausstellung in Wittenberg
Wochenlang gab es während der Weltausstellung jede Menge Souvenirs rund um Luther. Bildrechte: MDR/André Damm
Weltausstellung in Wittenberg
Was übrig blieb, konnte zuletzt zum Schnäppchenpreis erstanden werden. Vieles landete in Kartons und Kisten. Bildrechte: MDR/André Damm
Weltausstellung in Wittenberg
Die wertvollen Exponate müssen gut verpackt sein. Nichts darf beim Transport kaputt gehen. Bildrechte: MDR/André Damm
Ausschnitt aus dem Lutherpanorama
Während viele Teile der Ausstellung verschwinden, bleibt das beliebte Asisi-Panorama noch mindestens vier weitere Jahre in Wittenberg. Bildrechte: MDR/André Damm
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Dieses Thema im Programm MDR JUMP am Mittag | 13. September 2017 | 13:15 Uhr