Wäsche in Waschmaschine stopfen
Bildrechte: Colourbox.de

60°C-Waschgang ist unnötig So sparst du beim Wäschewaschen Geld

T-Shirts und Hemden bei 40 Grad, Bettwäsche, Handtücher und Unterwäsche bei 60 oder sogar 90 Grad - das gilt als klassische Waschregel. Doch eigentlich ist diese Regel längst passé. 60 und 90 Grad-Wäschen können wir uns sparen, sagen Experten. Sie sind nur unnötig teuer.

Wäsche in Waschmaschine stopfen
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Jeder Waschgang kostet Geld, denn er verbraucht Wasser und vor allem Energie. Und die verbrauchen wir oft viel zu viel, denn nach wie vor wird viel bei 60 oder 90 Grad gewaschen. "Schmutziges muss in die Kochwäsche, sonst wird es nicht richtig sauber", ist so eine Regel, die sich durch Generationen trägt. Dabei ist das heutzutage gar nicht mehr nötig, denn die Waschmittel sind mittlerweile so gut, dass sie auch schon bei geringen Temperaturen die Wäsche richtig sauber bekommen.

Kühler waschen, Geld sparen

Auch bei Bettwäsche reicht mittlerweile 30 Grad völlig aus, wie das Umweltbundesamt auf seiner Seite informiert und damit spart man massig Energie, denn das Aufheizen des Wassers frisst mehr Energie, als die Trommelbewegung. Schon bei einer Senkung von 60 auf 40 Grad, spart ihr rund 50 Prozent Stromkosten. Und wer die Waschtemperatur von 40 auf 30 Grad senkt, spart rund 35 Prozent der Energiekosten ein. Die Formel heute sollte also lauten: Lieber länger, dafür jedoch kühler waschen.

Eine Ausnahme muss natürlich bei ansteckenden Erkrankungen, wie Magen-Darm-Virus, oder wenn eine Person im Haushalt durch Vorerkrankungen stark Immungeschwächt ist. Um Viren und Bakterien richtig abzutöten, sollte man in solchen Fällen wieder eine höhere Waschtemperatur (60 oder 90 Grad) wählen. Und auch , damit sich keine Keime in der Waschmaschine sammeln, sollte zumindest einmal im Monat eine Wäsche mit höherer Temperatur gewaschen werden.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP am Vormittag | 08. November 2017 | 10:50 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 08. November 2017, 08:56 Uhr

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