Zu wenig Azubis! Der Beruf Bäcker/in

Croissants, Brötchen, Brote – ohne Bäcker wäre das Frühstück weniger lecker. Während die meisten noch schlafen, stehen Bäcker in der Backstube, um anderen den Tag zu versüßen. Hefezöpfe, Kuchen und Laugengebäck – Kreativität und Teamwork sind gefragt. Der große Vorteil: Wenn andere gerade Mittagspause machen, haben Bäcker schon Feierabend.

Niklas Jungmichel ist 18 Jahre alt und Bäcker-Azubi im 3. Lehrjahr. Er lernt bei der Backhaus Hennig GmbH in Zwenkau.

Niklas macht eine Ausbildung zum Bäcker
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MDR FERNSEHEN Di 01.08.2017 17:08Uhr 00:45 min

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AUSBILDUNGSVORAUSSETZUNG

• Guten Geschmacks- und Geruchssinn
• Mentale Fitness in der Frühe
• Freude am Umgang mit Lebensmitteln
• Umsicht und Planungsvermögen

AUSBILDUNGSDAUER

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre.

AUSBILDUNGSINHALTE

• Produktion von Backwaren
• Herstellung vom traditionellen Brot bis zu neuen Brötchenkreationen
• Umgang mit Backmaschinen und -geräten

AUSBILDUNGSGEHALT

Die Höhe des Gehalts ist verschieden und richtet sich nach dem Ausbildungsbetrieb. Als Orientierung dienen folgende Werte:

1. Ausbildungsjahr: ca. 450 €
2. Ausbildungsjahr: ca. 600 €
3. Ausbildungsjahr: ca. 750 €

BERUFSAUSSICHTEN

Die Ausbildung und die Arbeit als Bäcker ist definitiv etwas für Frühaufsteher: Der Tag beginnt zwischen zwei und vier Uhr morgens, dafür sind die Nachmittage dann frei.
Mit Weiterbildungsprogrammen sowie regelmäßigen Schulungen oder Meisterkursen kann man sich zum Betriebswirt/zur Betriebswirtin des Handels hocharbeiten oder zum Abteilungsleiter/zur Abteilungsleiterin bzw. zum Filialgruppenleiter/zur Filialgruppenleiterin. Ebenfalls ist es möglich eine eigene Bäckerei zu eröffnen. Lebensmitteltechnologie ist ein Studiengang, den man anschließend studieren kann.

Dieses Thema im Programm: MDR JUMP Morningshow | 02.08.2017 | 05:50 Uhr