Tatort-Check Tatort Bremen "Zurück ins Licht"

Es ist der Termin in der Woche, auf den man sich verlassen kann: Sonntagabend, 20:15 Uhr, ARD. Zeit für den Tatort! Wir verraten euch schon jetzt, wer in dieser Woche ermittelt und was passiert.

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Tatort Bremen "Zurück in Licht"
So sieht es aus, wenn man seine Hausaufgaben gemacht hat! Linda Selb vom BKA (Luise Wolfram) sammelt Informationen über die Hauptverdächtige Maria Voss. Bildrechte: Radio Bremen/Michael Ihle
Tatort Bremen "Zurück in Licht"
So sieht es aus, wenn man seine Hausaufgaben gemacht hat! Linda Selb vom BKA (Luise Wolfram) sammelt Informationen über die Hauptverdächtige Maria Voss. Bildrechte: Radio Bremen/Michael Ihle
Maria Voss, großartig gespielt von Nadeshda Brennicke
Lügt, dass sich die Balken biegen: Maria Voss, großartig gespielt von Nadeshda Brennicke! Bildrechte: Radio Bremen/Michael Ihle
Tatort Bremen "Zurück in Licht"
Das blau-weiße Ding in der Mitte ist keine Zahnbürste! Ist es doch mehr als nur eine flüchtige Beziehung zwischen Hauptkommissar Stedefreund und BKA-Kollegin Linda Selb (Luise Wolfram)? Bildrechte: Radio Bremen/Michael Ihle
Tatort Bremen "Zurück in Licht"
Nicht Kai aus der Kiste, sondern Ole (v.l.: Hauptkommissarin Inga Lürsen (Sabine Postel), BKA-Kollegin Inga Selb (Luise Wolfram), Hauptkommissar Stedefreund (Oliver Mommsen)) Bildrechte: Radio Bremen/Michael Ihle
Judith Bergener (Victoria Fleer) und Peter Kappeler, der beste Freund ihres vermissten Mannes (Nicki von Tempelhoff) und Ehemann von Maria Voss, haben seit längerem eine Affäre. Doch das Vertrauen ist erschüttert.
Hat sich um die Frau seines verschwundenen Freundes „gekümmert“ Judith Bergener (Victoria Fleer) und Peter Kappeler, der beste Freund ihres vermissten Mannes (Nicki von Tempelhoff) und Ehemann von Maria Voss, haben seit längerem eine Affäre. Doch das Vertrauen ist erschüttert. Bildrechte: Radio Bremen/Michael Ihle
v.l.: Lotte Kappeler (Emma Drogunova), Maria Voss (Nadeshda Brennicke), Peter Kappeler (Nicki von Tempelhoff)
Das letzte Abendmahl (v.l.: Lotte Kappeler (Emma Drogunova), Maria Voss (Nadeshda Brennicke), Peter Kappeler (Nicki von Tempelhoff)) Bildrechte: Radio Bremen/Michael Ihle
Der Apotheker Carl Bellheim und seine Frau weisen alle Vorwürfe von sich, in dubiose Geschäfte mit dem Pharmaunternehmer verwickelt gewesen zu sein (v.l.: Hauptkommisarin Sabine Postel), Gabriela Bellheim (Rosa Enskat), Carl Bellheim (Jörg Pose), Hauptkommissar Stedefreund (Oliver Mommsen)).
Zu Risiken von überhaupt keinen Wirkungen fragen Sie Ihren Apotheker! Der Apotheker Carl Bellheim und seine Frau weisen alle Vorwürfe von sich, in dubiose Geschäfte mit dem Pharmaunternehmer verwickelt gewesen zu sein (v.l.: Hauptkommisarin Sabine Postel), Gabriela Bellheim (Rosa Enskat), Carl Bellheim (Jörg Pose), Hauptkommissar Stedefreund (Oliver Mommsen)). Bildrechte: Radio Bremen/Michael Ihle
Judith Bergener (Victoria Fleer) ist erschüttert. (im Hintergrund: Hauptkommissarin Inga Lürsen (Sabine Postel))
Abschied per E-Mail Judith Bergener (Victoria Fleer) ist erschüttert. (im Hintergrund: Hauptkommissarin Inga Lürsen (Sabine Postel)) Bildrechte: Radio Bremen/Michael Ihle
Matthias Brenner alias Rechtsmediziner Dr. Katzmann
Ist übrigens Intendant am Neuen Theater in Halle: Matthias Brenner alias Rechtsmediziner Dr. Katzmann Bildrechte: Radio Bremen/Michael Ihle
Hauptkommissar Stedefreund (Oliver Mommsen) und BKA-Kollegin Linda Selb (Luise Wolfram).
Kurz vor'm Kinderkriegen: Hauptkommissar Stedefreund (Oliver Mommsen) und BKA-Kollegin Linda Selb (Luise Wolfram). Bildrechte: Radio Bremen/Michael Ihle
Hauptkommissar Stedefreund (Oliver Mommsen) und  Mordverdächtige Maria Voss (Nadeshda Brennicke).
Kurz vor'm Scheißebauen: Hauptkommissar Stedefreund (Oliver Mommsen) und  Mordverdächtige Maria Voss (Nadeshda Brennicke). Bildrechte: Radio Bremen/Michael Ihle
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Worum geht´s?

Um einen Mann, von dem zunächst nur ein Finger und sein  Auto gefunden werden. Kurze Zeit später wird seine Leiche in einer Metallkiste aus einem alten U-Boot-Bunker an der Weser gezogen.

Dort lag sie allerdings schon ein Jahr.

Wurde er nicht vermisst?

Nein. Und zwar, weil seine Frau damals folgende E-Mail erhielt:

Geliebte Judith, du weißt, ich liebe dich und Jakob über alles, aber ich kann nicht mehr. Ich muss raus, weg, zu mir finden, sonst zerbreche ich. Ich habe mich selbst verloren, bitte verzeih mir. Ich werde das alles wieder gutmachen, wenn es mir besser geht. Dein Ole.

Dann sind die Spuren ja inzwischen „kalt“, wie wir Kriminalisten sagen!?

Ja – auf die beiden Kommissare Inga Lührsen und Nils Stedefreund wartet eine Menge Arbeit. Zumal Stedefreund noch eine zweite Baustelle hat: Seine Freundin, die ja bisher nicht gerade durch Gefühlsduselei und Romantik aufgefallen ist, möchte ein Kind.

Schöner Dialog:

Du willst Kinder?

Kommissar Stedefreund

Ich habe das genau durchdacht: Das Kind kommt auf keinen Fall in eine Krippe!

Linda, seine Freundin

Aha.

Stedefreund

Du und ich, wir beide arbeiten halbtags. Funktioniert!

Linda

Fazit?

Der neue Tatort aus Bremen ist sehr spannend und ein fesselndes  Psychogramm seiner Hauptakteure, die fast ausnahmslos ein Ding zu rennen haben. Dabei beginnt er wie ein ganz normaler, fast schon langweilig normal wirkender 08-15-Fall. Erst nach und nach merken Lührsen und Stedefreund, dass sich ziemlich viele Beteiligten ziemlich eigenartig verhalten. Und als die beiden Kommissare endlich dahinterkommen, warum das so ist, ist es zu spät.

Klingt geheimnisvoll!

Ist es auch – in diesem Tatort hat jeder irgendwelche Geheimnisse – außer Kommissarin Inga Lührsen.

Sonst noch was?

Ja, eine kleine Warnung noch: In der 13. Minute kommt Kommissar Stedefreund nach Hause und sucht seine Freundin Lisa in der Wohnung – für Schreckhafte ein ganz klarer Kissen-Moment!

PS: Background-Wissen für Klugscheißer

Den U-Boot-Bunker, aus dem die Leiche geborgen wird, gibt es in Bremen wirklich. Der Bunker Valentin ist die Ruine einer U-Boot-Werft der deutschen Kriegsmarine aus dem Zweiten Weltkrieg. In den Jahren 1943 bis 1945 wurden hier Tausende von Zwangsarbeitern aus ganz Europa eingesetzt: Zivilarbeiter ebenso wie Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge. Mehr als 1100 von ihnen starben während der Bauarbeiten an Unterernährung, Krankheiten und willkürlichen Tötungen.

Quelle: http://www.denkort-bunker-valentin.de/startseite.html

Dieses Thema im Programm MDR JUMP am Wochenende | 22. Oktober 2017 | 13:10 Uhr

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